Ausbildung zur Pflegefachassistentin / zum Pflegefachassistenten

Ausbildung zur/zum Pflegefachassistentin/Pflegefachassistenten

Die Möglichkeit zur Ausbildung findet sich in Ahaus-Wessum, Borken, Dorsten, Emsdetten,  Ibbenbüren, Oer-Erkenschwick, Rhede, Rheine.

Die neue, einjährige Vollzeitausbildung in der Pflegefachassistenz (bzw. 1,5 jährige Teilzeitausbildung) nach dem Pflegeberufegesetz ist generalistisch ausgerichtet, d.h. sie bringt die bisherig getrennt verlaufenden Ausbildungen in der Altenpflegehilfe und der Gesundheits- und Krankenpflegehilfe zusammen.

Pflegefachassistentinnen und -assistenten sind in Einrichtungen der Alten- oder Krankenversorgung angestellt und unterstützen dabei examinierte Pflegefachkräfte in der Pflege und Betreuung von Menschen in stabilen Pflegesituationen. Sie assistieren bei der Durchführung von speziellen Pflegemaßnahmen unterstützen bei therapeutischen Arbeiten. In der Ausbildung lernen Sie, wie Sie später im Bereich verschiedener Pflegesettings gemeinsam mit unterschiedlichen Berufsgruppen zusammenarbeiten.

Die Ausbildung findet an unseren Pflegeschulen und in den mit uns kooperierenden Einrichtungen (Altenheime, Krankenhäuser und ambulanten Pflegediensten) statt. Nach der Ausbildung erhalten Sie den Berufsabschluss „Pflegefachassistentin“ bzw. „Pflegefachassistent“.

Die Ausbildung in der Pflegefachassistenz kann als Einstieg in das Berufsfeld Pflege dienen. Sie bietet unter anderem die Möglichkeit, eine weiterführende 3-jährige Ausbildung zur/zum Pflegefachfrau/Pflegefachmann anzuschließen.

Wie bisher werden bei Umschulungen Lehrgangskosten durch die Agenturen für Arbeit bzw. die Jobcenter übernommen.

Weiterführende Informationen finden Sie auch unter:
https://www.mags.nrw/pflegeberufereform-pflegeassistenzausbildung

Theoretische Ausbildung

Die generalistisch ausgerichtete Ausbildung dauert in Vollzeit ein Jahr und beinhaltet 700 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht an einer unserer Pflegeschulen. Teilzeitangebote verlängern die Ausbildungszeit um ca. ein halbes Jahr. Die theoretische Ausbildung und die praktischen Einsätze finden im Blocksystem statt und wechseln sich regelmäßig ab. Wir bieten Ihnen u.a. eine intensive Begleitung durch Praxisanleiter und qualifizierten Lehrkräften, eine Moodle-basierte Online-Lernplattform und virtuelle Klassenräume sowie online abrufbare Stunden- und Einsatzpläne.

Berufspraktische Ausbildung

Ihre berufspraktische Ausbildung erfolgt in Altenheimen, Krankenhäusern und ambulanten Pflegeeinrichtungen unserer kooperierenden Einrichtungen. Kooperationspartner finden sie auch auf unserer Homepage. Die praktische Ausbildung umfasst mindestens 900 Stunden.

Prüfung

Die Ausbildung in der Pflegefachassistenz schließt mit einer staatlichen Prüfung ab, die sich aus einem schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil zusammensetzt.
Die bestandene Abschlussprüfung berechtigt Sie zum Tragen der Berufsbezeichnung "Pflegefachassistentin/Pflegefachassistent".

Tätigkeitsbereiche

Nach der Ausbildung bieten sich Tätigkeitsfelder in folgenden Einrichtungen an:
Altenheime, Altenpflegeheime, Altenwohnheime, Krankenhäuser, Sozialstationen oder ambulante Pflegedienste, Altentagesstätten, Hospize, spezielle Abteilungen oder Kliniken, Kurheime, Rehabilitationszentren, Beratungsstellen.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Nach erfolgreichem Abschluss der Pflegeassistenzausbildung ist ein Übergang in die 3-jährige Pflegefachkraftausbildung (je nach persönlicher Situation) grundsätzlich möglich.

Förderung

Je nach persönlichen Umständen ist eine Förderung nach dem SGB II oder dem SGB III möglich.

Umschulung

Für Umschüler/innen gelten hinsichtlich der finanziellen Förderung die Richtlinien der Arbeitsverwaltung. Entsprechende Auskünfte erteilen die Arbeitsagenturen oder Jobcenter.

Zulassungsvoraussetzungen

Voraussetzung zur Zulassung ist die
- Freude an der Arbeit mit Menschen
- gesundheitliche Eignung
- ein Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung oder eine abgeschlossene Berufsausbildung
- keine Einträge im polizeilichen Führungszeugnis
- Kommunikationsfähigkeit

Bewerbung

Wenden Sie sich bitte an eines unserer Bildungszentren/Pflegeschulen und reichen Sie folgende Bewerbungsunterlagen ein:

• Bewerbungsschreiben
• Tabellarischer Lebenslauf
• Passfoto
• Schulabschlusszeugnis (höchster erworbener Schulabschluss)
• ggfls. Nachweis von Praktika oder einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung

Nach Eingang Ihrer Bewerbungsunterlagen laden wir Sie umgehend zu einem Informationsgespräch ein. Gerne sind wir bei der Vermittlung eines Anstellungsträgers behilflich.

Ausbildungsvergütung

Auszubildende schließen einen schriftlichen Ausbildungsvertrag mit den Trägern der praktischen Ausbildung ab. Dieser ist zuständig für eine angemessene Ausbildungsvergütung für die gesamte Dauer der Ausbildung. Die Höhe der Vergütung ist abhängig vom jeweiligen Tarifvertrag des Anstellungsträgers. Sie beträgt zurzeit bei der Caritas (AVR) ca. 1064,00 Euro