Ausbildung zum/r Altenpfleger/in
Ausbildung zum/r Altenpfleger/in

Die Möglichkeit zur Ausbildung findet sich in

Ahaus-Wessum, Borken, Dorsten, Emsdetten,  Ibbenbüren, Oer-Erkenschwick, Rhede, Rheine

Ausbildung zum/r Altenpfleger/in

Wir bieten eine dreijährige Vollzeitausbildung nach dem Gesetz über die Berufe in der Altenpflege aus dem Jahr 2003 an.

Theoretische Ausbildung

Der theoretische und praktische Unterricht wird in der Altenpflegeschule erteilt. Der Unterricht umfasst 2100 Unterrichtsstunden.

Er gliedert sich in Lernfelder, die darauf ausgerichtet sind:
• Theoretische Grundlagen in das altenpflegerische Handeln einzubeziehen
• Pflege alter Menschen zu planen, durchzuführen, zu dokumentieren und zu evaluieren
• Alte Menschen personen- und situationsbezogen zu pflegen
• Anzuleiten, zu beraten und Gespräche zu führen
• Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitzuwirken
• Lebenswelten und soziale Netzwerke alter Menschen beim altenpflegerischen Handeln zu berücksichtigen
• Alte Menschen bei der Wohnraum- und Wohnumfeldgestaltung zu unterstützen
• Alte Menschen bei der Tagesgestaltung und bei selbst organisierten Aktivitäten zu unterstützen
• Institutionelle und rechtliche Rahmenbedingungen beim altenpflegerischen Handeln zu berücksichtigen
• An qualitätssichernden Maßnahmen in der Altenpflege mitzuwirken
• Berufliches Selbstverständnis zu entwickeln
• Lernen zu lernen
• Mit Krisen und schwierigen sozialen Situationen umzugehen
• Die eigene Gesundheit zu erhalten und zu fördern

Das Caritas Bildungswerk Ahaus hat aus den zuvorgenannten Lernfeldern ein eigenes Curriculum (Lehrplan) entwickelt.

Die verschiedenen Fachgebiete sind fächerübergreifend miteinander verknüpft und werden während der Ausbildung nach und nach vertieft (spiralcurriculärer Ansatz).

Unterrichtszeiten

Täglich werden 8 Stunden Unterricht vermittelt. Unterrichtsbeginn ist Montag bis Freitag um 8.00 Uhr. Unterrichtsende jeweils um 15.00 Uhr. Eine Unterrichtswoche umfasst somit 35 Unterrichtsstunden.

Berufspraktische Ausbildung

Ihre berufspraktische Ausbildung erfolgt schwerpunktmäßig in Altenheimen und ambulanten Pflegeeinrichtungen. Sie schließen mit der entsprechenden Ausbildungsstätte einen Ausbildungsvertrag ab. Die praktische Ausbildung umfasst mindestens 2500 Stunden.

Einzelne Ausbildungsabschnitte finden in Abstimmung mit dem Anstellungsträger und dem Fachseminar in Einrichtungen der geriatrischen oder gerontopsychiatrischen Pflege statt.

Prüfung

Die Altenpflegeausbildung schließt mit einer staatlichen Prüfung ab, die sich aus einem schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil zusammensetzt.

Die bestandene Abschlussprüfung berechtigt Sie zum Tragen der Berufsbezeichnung "Staatlich anerkannte/r Altenpfleger/in".

Tätigkeitsbereiche

Nach der Ausbildung bieten sich Tätigkeitsfelder in folgenden Einrichtungen an:
Altenheime, Altenpflegeheime, Altenwohnheime, Sozialstationen oder ambulante Pflegedienste, Altentagesstätten, Hospize, geriatrische Abteilungen oder Kliniken, gerontopsychiatrische Abteilungen oder Kliniken, Kurheime, Rehabilitationszentren, Beratungsstellen.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Folgende Weiterbildungsmöglichkeiten stehen Ihnen offen:
Praxisanleitung, Wohnbereichsleitung, Pflegedienstleitung, Heimleitung, Lehrer/-in für Pflegeberufe, Studiengänge Pflegepädagogik und Pflegemanagement. Informieren Sie sich auch unter Fort- und Weiterbildung.

Ausbildungsvergütung

Auszubildende schließen einen schriftlichen Ausbildungsvertrag mit dem Träger der praktischen Ausbildung. Dieser ist zuständig für eine angemessene Ausbildungsvergütung für die gesamte Dauer der Ausbildung. Die Höhe der Vergütung ist abhängig vom jeweiligen Tarifvertrag des Anstellungsträgers. Sie beträgt nach AVR zur Zeit im

1.Ausbildungsjahr ca. 799,- €
2.Ausbildungsjahr ca. 858,- €
3.Ausbildungsjahr ca. 954,- €

Umschulung

Für Umschüler/innen gelten hinsichtlich der finanziellen Förderung die Richtlinien der Arbeitsverwaltung. Entsprechende Auskünfte erteilen die Arbeitsagenturen.

Zulassungsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Zulassung zur Ausbildung ist die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs sowie mindestens eine abgeschlossene zehnjährige allgemeine Schulbildung (Hauptschulabschluss Klasse 10).

Bewerbung

Wenden Sie sich bitte an eines unserer Fachseminare für Altenpflege und reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen ein:
• ein Bewerbungsschreiben
• tabellarischer Lebenslauf
• 2 Passbilder, nicht älter als ein Jahr
• Kopie des Personalausweises
• das Schulabschlusszeugnis, in beglaubigter Form
• ggf. Nachweis von Praktika, Nachweis einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung

Wir laden Sie umgehend zu einem Informationsgespräch ein. Gerne sind wir Ihnen auch bei der Vermittlung eines Altenheimes oder eines ambulanten Pflegedienstes als Anstellungsträger behilflich.

 
Ausbildung zum/r Altenpflegehelfer/in
Ausbildung zum/r Altenpflegehelfer/in

Die Möglichkeit zur Ausbildung findet sich in

Ahaus-Wessum, Borken, Dorsten, Emsdetten,  Ibbenbüren, Oer-Erkenschwick, Rhede, Rheine

Ausbildung zum/r Altenpflegehelfer/in

Die einjährige Vollzeitausbildung zur staatlich anerkannten Altenpflegehilfe (bzw. 1,5 jährige Teilzeitausbildung) nach dem Gesetz zur Durchführung des Altenpflegegesetzes und zur Ausbildung in der Altenpflegehilfe vom 27.06.2006.

Die seit dem Jahr 2013 gestarteten Altenpflegehilfekurse des Caritas Bildungswerks Ahaus tragen erstmalig die Bezeichnung „Altenpflegehilfe plus Mehrwert“ bzw. „Altenpflegehilfe plus Zusatzqualifikation“.

Der Mehrwert bzw. die Zusatzqualifikation besteht darin, dass die Anforderungen der Pflegehilfskraftkurse („sonstige geeignete Hilfskräfte“ §§ 132) in der APH-Ausbildung mit abgedeckt werden.

Durch diese inhaltliche Erweiterung der Helferausbildung um behandlungspflegerische Maßnahmen können insbesondere ambulante Dienste spezielle Pflegeleistungen, die durch staatlich anerkannte Altenpflegehelfer/innen erbracht werden (Leistungsgruppen I und II; SGB V), abrechnen.

Diese Anpassung an die Bedürfnisse der ambulanten und stationären Einrichtungen wird die Einsetzbarkeit von Altenpflegehilfekräften deutlich erhöhen.

Theoretische Ausbildung

Der theoretische und praktische Unterricht wird in der Altenpflegeschule erteilt. Der Unterricht umfasst 812 Unterrichtsstunden.

Er gliedert sich in Lernfelder, die darauf ausgerichtet sind:

  • alte Menschen geplant, personen- und situationsbezogen zu pflegen
  • alte Menschen bei der Lebensgestaltung zu unterstützen
  • rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen in der Pflege zu berücksichtigen
  • spezielle Pflegetechniken im Rahmen diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen anzuwenden

    Sie werden von qualifizierten Lehrkräften unterrichtet.

Berufspraktische Ausbildung

Ihre berufspraktische Ausbildung erfolgt in Altenheimen und ambulanten Pflegeeinrichtungen. Die praktische Ausbildung umfasst mindestens 900 Stunden.

Prüfung

Die Altenpflegehilfeausbildung schließt mit einer staatlichen Prüfung ab, die sich aus einem schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil zusammensetzt.
Die bestandene Abschlussprüfung berechtigt Sie zum Tragen der Berufsbezeichnung "Staatlich anerkannte/r Altenpflegehelfer/in".

Tätigkeitsbereiche

Nach der Ausbildung bieten sich Tätigkeitsfelder in folgenden Einrichtungen an:
Altenheime, Altenpflegeheime, Altenwohnheime, Sozialstationen oder ambulante Pflegedienste, Altentagesstätten, Hospize, geriatrische Abteilungen oder Kliniken, gerontopsychiatrische Abteilungen oder Kliniken, Kurheime, Rehabilitationszentren, Beratungsstellen.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Nach erfolgreichem Abschluss der Altenpflegehelferausbildung ist ein Übergang in die 3-jährige Fachkraftausbildung auch ohne FOR möglich. Diese kann bei besonders erfolgreichem Abschluss ggfs. um bis zu einem Jahr verkürzt werden. Informieren Sie sich auch unter Fort- und Weiterbildung.

Förderung

Je nach persönlichen Umständen ist eine Förderung nach dem SGB II oder dem SGB III möglich.

Umschulung

Für Umschüler/innen gelten hinsichtlich der finanziellen Förderung die Richtlinien der Arbeitsverwaltung. Entsprechende Auskünfte erteilen die Arbeitsagenturen oder Jobcenter.

Zulassungsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Zulassung zur Ausbildung ist die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs sowie der Hauptschulabschluss nach Klasse 9.

Bewerbung

Dann wenden Sie sich bitte an eines unserer Caritas Bildungszentren für Pflege und Gesundheit und reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen ein:
• ein Bewerbungsschreiben
• tabellarischer Lebenslauf
• 2 Passbilder, nicht älter als ein Jahr
• Kopie des Personalausweises
• das Schulabschlusszeugnis, in beglaubigter Form
• ggf. Nachweis von Praktika, Nachweis einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung

Wir laden Sie umgehend zu einem Informationsgespräch ein.