Aktuelles aus unseren Bildungszentren

Aktuelles

Praxisanleitung kreativ umsetzen

Dirk Küpers13.09.2021

Ahaus-Wessum - Mit Einführung der generalistischen Pflegeausbildung sind auch die Aufgaben der Praxisanleitung neu geregelt worden. Um die Praxisanleitung kreativ umzusetzen, haben angehende Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter des Kurses 41 Anleitungssituationen im Rahmen ihrer Weiterbildung am Caritas Bildungszentrum in Ahaus-Wessum simuliert. Hierfür standen Pflegeauszubildende des Kurses 73 zur Verfügung, die zu verschiedenen Kompetenzbereichen gefördert und mit viel kreativem Engagement angeleitet wurden. „Eine wertvolle Erfahrung“, so lautete das Fazit der Akteure.

Erfolgreich das Altenpflegehilfe-Examen bestanden

Dirk Küpers13.09.2021

Dorsten - Elf Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer bestanden Ende August nach einjähriger Ausbildungszeit am Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Dorsten ihr Examen. Während dieser Zeit haben die Auszubildenden das notwendige und erforderliche Fachwissen für diesen Beruf erworben.

Schulleiter Florian Heintze betonte, dass der Erwerb der fachlichen, sozialen und persönlichen Kompetenz durch eine enge Verzahnung von theoretischen und praktischen Inhalten erfolgte. Dieses gelang durch die enge Zusammenarbeit mit den kooperierenden Altenheimen und ambulanten Pflegeeinrichtungen. Die Arbeitsagenturen und Jobcenter im Kreis Recklinghausen schufen zudem die Voraussetzungen zur Teilnahme.

Florian Heintze bemerkte, dass gerade in einer immer älter werdenden Gesellschaft und vor dem Hintergrund des demographischen Wandels die Nachfrage nach gut ausgebildetem Fach- und Hilfspersonal gestiegen sei und die Ausbildung in der Altenpflegehilfe eine Zukunft im Gesundheitssystem haben werde. In einem feierlichen Rahmen wurden die Examenszeugnisse den folgenden Absolventen von Kursleiterin Petra Gabrielidis und Schulleiter Florian Heintze überreicht: Jack Arndt, Hamide Avdula, Anna-Lena Berger, Recep Er, Sascha Gedke, Stella Idudu, Lea-Sophie Lumma, Samantha Mittelstädt, Natalia Pajak, Nuray Pisgin und Dilek Uzun.

Seit dem 1. Januar 2021 sind mit der generalistischen Pflegeausbildung die einjährigen Ausbildungen in der Altenpflegehilfe und der Gesundheits- und Krankenpflegeassistenz zur Pflegefachassistenz zusammengeführt. Die Ausbildungskurse für die Pflegefachassistenten starten jedes Jahr am 1. September am Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Dorsten. Ebenso startet jährlich die dreijährige Pflegefachkraft-Ausbildung jeweils am 1. April, 1. Juli und 1. Oktober. Wer Interesse an einer Ausbildung hat, sollte sich frühzeitig bewerben. Weitere Informationen gibt es unter Tel. 02362/202620.

Start des ersten Pflegefachassistentenkurses

Dirk Küpers06.09.2021
Start des Pflegefachassistentenkurseszoom

Rhede - Im Caritas Bildungszentrum Rhede startete am 1. September der erste Pflegefachassistentenkurs. Nach der Einführung der generalistischen Pflegeausbildung wird nun auch die Pflegeassistenz generalistisch und kompetenzorientiert ausgerichtet, um dem gesellschaftlichen Wandel und den damit einhergehenden Anforderungen an die Pflege gerecht werden zu können.

Die zukünftigen Pflegefachassistenten sind nach einer einjährigen Ausbildung, die nach der aktuellen Ausbildungs- und Prüfungsverordnung Pflegefachassistenz (PflfachassAPrV) erfolgt, in allen pflegerischen Settings einsetzbar. Das Caritas Bildungswerk für Pflege und Gesundheit am Standort Rhede begrüßt seinen ersten Pflegefachassistentenkurs und wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Freude und Erfolg!

Abschlussprüfung mit staatlicher Anerkennung zur Altenpflegehilfe für Kurs APH-7

Dirk Küpers02.09.2021
Auszubildender Heinz Terodde mit Kursleiterin Veronika Wißelingzoom
Auszubildender Heinz Terodde mit Kursleiterin Veronika Wißeling

Ahaus-Wessum - Die Auszubildenden der Caritas Pflegeschule Ahaus-Wessum/Kurs 7 freuen sich, dass sie die Ausbildung abschließen konnten. Am 30. August legten sie nach der praktischen und schriftlichen Prüfung auch die mündliche Prüfung als letzten Teil der Abschlussprüfung ab. „Wenn auch unter besonderen Regelungen und extremen hygienischen Vorkehrungen, so konnte der reguläre Prüfungsablauf doch sichergestellt werden“, erklärte Reinhard Sicking, Leiter der Altenpflegeschule.

18 Schüler/innen haben die Prüfung bestanden und freuen sich auf die vor Ihnen liegende Arbeit, in der sie die erworbenen Fähigkeiten in der Betreuung und Pflege von alten Menschen zeigen können. Maßgeblich waren an der Ausbildung auch die stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen beteiligt. Die Praxisanleiter*innen haben ihre Schüler*innen das ganze Jahr begleitet und sie durch die Welt der professionellen Pflege geführt.

Die erfolgreichen Azubis: Dilek Ates, Sandro Budweg, Lukas Hop, Monika Horn, Celine Jakubowski, Lisa Marie Katier, Drilon Kurti, Guido Laukamp, Kevin Müller, Leonie Mümken, Henrike Reinermann, Chiara Richards, Alexander Schücker, Heinz Terodde, Julian Thiemann, Meike Weingarten-Pohl, Lea Wenning und Manuela Wilmer.

Austausch von PraxisanleiterInnen und DozentInnen

Dirk Küpers01.09.2021
Austauschzoom
Austauschzoom

Dorsten - Drei informationsreiche Tage liegen hinter den Praxisanleitern und Dozenten des Caritas Bildungszentrums Dorsten. Neben arbeitsreichen Phasen, kam es aber auch zu einem guten Austausch untereinander, wovon Theorie und Praxis auf beiden Seiten profitieren können. Mit einem gefüllten Koffer voller Instrumente und jeder Menge kreativer Ideen für die Umsetzung der generalistischen Ausbildung gingen die Praxisanleiter zurück in den Betrieb.




Wie es ist, wenn man älter wird

Dirk Küpers01.09.2021
 
 
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Dorsten - Der Kurs D67 des Caritas Bildungszentrums Dorsten hat am eigenen Körper erfahren, wie es ist, wenn man älter wird und die Fähigkeiten und Fertigkeiten schwinden. Mit Hilfe des „AgeMan“ (Altersanzug) und weiterer Utensilien wurden körperliche und geistige Ressourcen minimiert.

Ein Spezialvisier sorgte zum Beispiel für die Einschränkung des Gesichtsfeldes, Gehördämpfer simulierten alterstypische Probleme beim Verstehen von Sprache. Neben einem humorvollen und lockeren Vormittag nahmen die Azubis für sich mit, dass man im Alter viel Geduld für die einfachsten Tätigkeiten benötigt und es einfach nicht mehr so schnell geht wie sonst. Pausen und Ruhezeiten sind hilfreich, um wieder zu Kräften zu kommen.


Alle Teilnehmer*innen haben eine Anstellung!

Dirk Küpers08.07.2021
Kurs Dorsten 58zoom

Dorsten - 13 Auszubildende des Kurses D 58 bestanden Ende Juni im Caritas Bildungszentrum Dorsten ihr Examen zur staatlich anerkannten Altenpflegerin beziehungsweise zum staatlich anerkannten Altenpfleger.

Die Ausbildung fand zum Teil unter Coronabedingungen statt. Diese Situation forderte die Auszubildenden, indem Sie sich zu Hause zum selbstgesteuerten Lernen organisieren mussten. Lernpakete waren zu bewältigen sowie die Fülle von Inhalten im Onlineunterricht. Mit der Zeit erweiterten die Auszubildenden ihre methodischen Kompetenzen, so dass Sie sich im Homeschooling auf die Prüfung vorbereiteten.
Nun heißt es für die „neuen“ Altenpflegefachkräfte Verantwortung zu übernehmen und das schon für die meisten direkt nach dem Examen. Alle, die sich um eine Arbeitsstelle beworben haben, haben auch einen Anstellungsträger gefunden.

Auf diesem Wege bedanken wir uns bei den Praxisanleiter*innen, den Pflegedienstleiter*innen, den Heimleitungen sowie den Angehörigen, die unsere Auszubildenden in der Ausbildung begleitet und gefördert haben. Das gesamte Team des Caritas Bildungszentrums Dorsten wünscht den neuen Fachkräften einen guten und erfolgreichen Start in ihr weiteres berufliches Leben.

42. „Palliative Care Kurs – menschenwürdig leben, pflegen und Abschied nehmen" abgeschlossen

Dirk Küpers08.07.2021
42. Palliative Care Kurszoom

18 Fachkräfte aus der Pflege und Betreuung schlossen am 2. Juli 2021 den mittlerweile 42. „Palliative Care Kurs – menschenwürdig leben, pflegen und Abschied nehmen“ ab. Nicht die Verlängerung der Lebenszeit um jeden Preis und der medizinische Befund stehen im Fokus, sondern die Wünsche und Ziele der betroffenen Menschen und Zugehörigen.

Aufgrund der Corona-Situation mussten die Teilnehmer*innen auf ihre üblicherweise geladenen Gäste wie Einrichtungsleitungen an der Abschlussveranstaltung verzichten. Das nahm der Besonderheit des Tages jedoch keinen Abbruch. Das traditionelle Abschluss-Kolloquium, in denen die Teilnehmer*innen zeigten, welche Erkenntnisse sie in dem rund einjährigen Kurs mitgenommen haben und ein feierlicher Gottesdienst unter Leitung von Pfarrer Dr. Christian Schmitt, Vorsitzender der Caritas in der Diözese Münster, sorgten für einen feierlichen Abschluss. Die Teilnehmer*innen bedankten sich insbesondere bei Ihrer Kursleitung Frau Podbiel und überreichten einen Blumenstrauß als Anerkennung für ihr Engagement.

Die Qualifizierung zur Palliativ-Fachkraft wurde vom Caritas Bildungswerk Ahaus in Kooperation mit den Diözesancaritasverbänden in Münster und Essen durchgeführt.

Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich und wünschen ihnen viel Freude für ihre Arbeit: Sabrina Bartel, Pia-Martha Brockhoff, Monika Droste, Miriam Epping, Kim Gläser, Marin Guzy, Angelika Hülsmann, Gerrit Kösters, Katharina Otto, Katharina Rennert-Gärtner, Sarah Jennifer Reschke, Nadine Richter, Tanja Rohde, Theresa Schüring, Tina Schwerhoff und Tanja Twehues.

Nach dem Kurs ist vor dem Kurs. Absolvent*innen des Palliative Care Kurses können sich für einen 40-stündigen Aufbaukurs in Ahaus-Wessum ab 15. November 2021 anmelden. Der nächste Palliative Care Kurs beginnt am 22. November 2021. Informationen erhalten Sie beim Caritasbildungswerk Ahaus unter der Telefonnummer 02561/93 62 25. Eine Online-Anmeldung ist unter "Fort- und Weiterbildung" möglich.

Herzlich willkommen „Kurs D67“!

Dirk Küpers07.07.2021
Kursstart D67zoom

Dorsten - 24 Teilnehmer*innen wurden am 1. Juli zur Ausbildung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann persönlich im Caritas Bildungszentrum (CBZ) Dorsten begrüßt. Alle Teilnehmer*innen erfüllten eine der drei G-Regeln (geimpft; genesen; getestet). Die Schulrallye, die eine gute erste Teamarbeit im Klassenverbund fördert, durfte unter Corona-konformen Bedingungen in und um das Bildungszentrum herum nach einem Jahr Abstinenz wieder stattfinden. Das gesamte Team des CBZ Dorsten wünscht allen Auszubildenden einen guten Start!





16. Gerontopsychiatrische Fachweiterbildung des Caritas Bildungswerkes am Standort Ahaus

Dirk Küpers29.06.2021
16. Gerontopsychiatrische Fachweiterbildungzoom

Es geht auch online – nach 300 Stunden haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Weiterbildung zur Gerontopsychiatrischen Fachkraft unter der Leitung von Anita Drodofsky Ende Juni erfolgreich abgeschlossen. Alle haben im Rahmen eines Abschlusskolloquiums mit Hilfe von Kurzvorträgen ihr in einer Facharbeit umgesetztes Wissen vorgestellt und auf dem „Markt der Möglichkeiten“ präsentiert. Bearbeitet wurden unter anderem Themen wie „Palliative Pflege bei Menschen mit Demenz“, „Westfälische Runde – ein Beschäftigungsangebot für Männer mit Demenz“, „Tiergestützte Intervention bei Menschen mit Demenz“, „Lebensverfügung“, „Gewalt in der Gerontopsychiatrie - Handlungshilfen bei Verhalten von Bewohnern: Kollegiale Beratung/Fallbesprechung“, „Die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz – erkennen & wahrnehmen“ oder auch die „Praktische Einführung des Expertenstandards […] Pflege und Betreuung von Menschen mit Geistiger Behinderung“.

In einer Feierstunde würdigten Kursleiterin Anita Drodofsky und Julia von der Wroge, Leiterin des Referats für Fort- und Weiterbildung, das hohe Engagement der Teilnehmer, vor allem auch beim Online-Unterricht.

Wir gratulieren den neuen Gerontopsychiatrischen Fachkräften herzlich und wünschen Ihnen, dass sie möglichst viel von dem neu erworbenen Wissen in die Einrichtungen einbringen und umsetzen können: Sandra Asink-Letschert (Kardinal-Diepenbrock GmbH, Bocholt), Harald Böhmer (Stiftung Haus Hall - Haus am Schwanenteich, Gescher), Matthias Cebella (Handorfer Hof, Diakonie Münster, Münster), André Ebbing (St. Pankratius Altenwohnheim, Gescher), Jürgen Gall (Haus Widum, Lengerich), Nicole Hiestermann (St. Elisabeth Haus, Hörstel), Barbara Höfkens (Stiftung zu den Hl. Fabian und Sebastian, Rosendahl), Cornelia Honekamp (Stiftung zu den Hl. Fabian und Sebastian, Rosendahl), Andrea Kaulfuss (St. Hildegard, Rhede), Birgit Koop, Iris Laszig (SenionrenZentrum Haus Simeon, Emsdetten), Jamie Nelson (Seniorenheim Ladbergen - Haus Widum gemeinnützige GmbH, Ladbergen), Peter Steinvoort (Kardinal-Diepenbrock GmbH, Bocholt).

Eine neue Weiterbildung zur Gerontopsychiatrischen Fachkraft startet am 25. Oktober 2021. Informationen erhalten Sie beim Caritas Bildungswerk Ahaus, Fort- und Weiterbildung, unter Tel. 02561/936225.

Homecare Assistenz erfolgreich beendet

Dirk Küpers29.06.2021
Homecare Assistenz erfolgreich beendetzoom

Oer-Erkenschwick - 15 Teilnehmer beendeten jetzt am Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Oer-Erkenschwick den Mitte April gestarteten Kurs Homecare-Assistent. Aufgrund der pandemischen Lage wurde der Kurs anfangs online abgehalten, berichtet der Kursverantwortliche Joachim Gruttmann. Der Schulleiter Dominik Schulz ist froh, dass sich die Coronalage entspannte und der Kurs Homecare-Assistent in einer Präsenzphase enden konnte. Die Teilnehmer sollen für Tätigkeiten in der Betreuung und hauswirtschaftlichen Versorgung von Menschen in der Weise qualifiziert werden, dass eine Beschäftigung in den verschiedenen Bereichen der Altenhilfe (ambulante Pflege, teilstationäre Pflege, Behinderteneinrichtungen, neue Wohnformen für ältere Menschen) übernommen werden kann. Der Kurs Homecare-Assistent ist auch für das kommende Jahr geplant und Interessierte können sich jederzeit im Bildungszentrum informieren.





Eine Tagung und drei Hygienekonzepte

Dirk Küpers17.06.2021
Die Teilnehmer der Fachtagung Hygiene in der Stadthalle in Ahaus.zoom

Größere Präsenzveranstaltungen in der Stadthalle waren bis auf Sitzungen des Ahauser Rates in den vergangenen Monaten aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht möglich. Am Dienstag ging das Caritas Bildungswerk Ahaus einen Schritt voran. Unter strenger Einhaltung der Hygienekonzepte der Stadthalle, des Bildungswerks und des Caterers trafen sich dort rund 70 Teilnehmer zur 17. Fachtagung Hygiene. Die Veranstaltung richtete sich an Hygiene- und Qualitätsbeauftragte, an Mitarbeiter von Einrichtungen der Eingliederungshilfe sowie Mitarbeiter aus Pflege und Hauswirtschaft. Die Tagungsgäste kamen aus dem Münsterland und darüber hinaus.

Schwerpunkte waren Vorträge über Hygienestandards. „Der Tod aus der Waschmaschine“ hieß beispielsweise der Vortrag von Dr. Markus Schimmelpfennig. Darin ging es unter anderem um die Aufbereitung der Dienstkleidung, aber auch der Flachwäsche von Patienten. „In unseren Fachtagungen Hygiene geht es um Aktuelle Themen aus der Welt der Hygiene. Wir wollen dafür sensibilisieren, wie wichtig Hygiene in den Einrichtungen ist und welche fatalen Folgen es haben kann, wenn diese Standards nicht eingehalten werden“, erklärte Julia von der Wroge, Leiterin der Fort- und Weiterbildung beim Caritas Bildungswerk.

Trotz der strengen Hygieneauflagen – „die Teilnehmer haben die Präsenzveranstaltung sehr genossen“, berichtete Julia von der Wroge nach der Tagung. „Das Netzwerken in den Pausen, der Austausch, das hat vielen gefehlt und war jetzt wieder möglich.“ Ein dickes Lob gab es von den Referenten und den Teilnehmern für die Location. Die Stadthalle Ahaus bot technisch und räumlich die besten Voraussetzungen.

Kompetenzorientiertes Prüfen in der generalistischen Ausbildung

Dirk Küpers17.06.2021

„Kompetenzorientiert Prüfen Teil 1“ – so lautet der Titel eines Workshops unserer Lehrkräfte aller acht Standorte im Dorfgemeinschaftshaus in Wessum. Wie bereits bei der ersten Veranstaltungsreihe im vergangenen Jahr konnten wir am 09. und 10. Juni Frau Senta Marienfeld als Referentin zu dieser Thematik gewinnen. Frau Marienfeld hatten wir bereits 2019 im Zusammenhang mit dem Programm „Schulbereit“ des MAGS-NRW und der FH-Bielefeld kennengelernt. Nach Beendigung des Projektes hat sich Frau Marienfeld bereiterklärt, uns bei der Umsetzung unseres eigenständig entwickelten Curriculums zu unterstützen und mit dem heutigen ersten Teil in das kompetenzorientierte Prüfen einzuführen. Mit ordentlich Input z.B. über die Möglichkeiten der Kompetenzmessung an sich, über den dazu notwendigen Perspektivwechsel, bis zu Stolpersteinen und Transferübungen mittels kreativer Gruppenarbeit führte sie uns durch den Tag. Der Teil 2 des Workshops wird am 23. und 24. Juni stattfinden. Auch hier hoffen wir wieder, dass möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter daran teilnehmen können.

Einmalig in NRW: Online-Anpassungslehrgang am Caritas Bildungszentrum Rheine

Dirk Küpers07.06.2021
Anpassungslehrgang in Rheine

Rheine - Das Caritas Bildungszentrum (CBZ) Rheine bietet seit 2019 einen Anpassungslehrgang für ausländische Pflegefachkräfte an. Mittlerweile erhielten dadurch über 40 Gesundheits-und Krankenpflegefachkräfte ihre Berufsanerkennung in Deutschland. Ab Sommer 2021 erweitert das CBZ Rheine das Angebot und bietet einen Anpassungslehrgang online an. Dabei können die Teilnehmer bequem von zu Hause dem Unterricht per Live-Stream folgen. Gelernt wird durch Videokonferenzen sowie Einzel- und Gruppenchats. Somit können Interessenten aus ganz Nordrhein-Westfalen dieses Angebot nutzen. Das Besondere an dem neuen Online-Anpassungslehrgang: Der Einstieg ist jederzeit möglich, ohne Wartezeiten. Der Anpassungslehrgang ist AZAV zertifiziert und von der Agentur für Arbeit über CQG förderungsfähig.






"Ein Recht, gut versorgt zu werden"

Dirk Küpers20.05.2021
"Ein Recht, gut versorgt zu werden"

Quelle: IVZ

Kursstart in Ibbenbüren

Dirk Küpers30.04.2021

Ibbenbüren - Zum 1. April 2021 sind am Caritas Bildungszentrum für Gesundheit und Pflege in Ibbenbüren 27 neue angehende Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner gestartet. Am ersten Tag konnten sich die Auszubildenden des PFK 24 zum Teil in Kleingruppen schon „in real“ kennenlernen – nach Ostern ging es dann direkt im Homeschooling weiter.
Wir sind davon überzeugt, dass mit Hilfe des gesamten Teams der Pflegeschule Ibbenbüren, die Auszubildenden diesen ungewöhnlichen Ausbildungsstart mit Bravour meistern werden. Wir wünschen allen Teilnehmer*innen einen guten und erfolgreichen Ausbildungsstart.

Als das Trauzimmer zum Klassenraum wurde

Dirk Küpers30.04.2021
Reinhard Sicking, Schulleiter des heutigen Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheitzoom
Reinhard Sicking, Schulleiter des heutigen Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit

Ahaus-Wessum - Die Zeiten, als sich Wessumer an der Wesheimstraße 41 das Ja-Wort gaben, sind schon lange vorbei. Das frühere Trauzimmer des Alten Amtshauses fungiert heute als Klassenraum. „Manche erkennen es noch wieder, wenn sie uns besuchen“, sagt Reinhard Sicking. Der 57-Jährige ist Schulleiter des heutigen Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit.

1981 startete der Schulbetrieb des „Fachseminars für Altenpflege“ in Trägerschaft des damaligen Caritasverbandes Ahaus. Seit 40 Jahren werden in Wessum staatlich anerkannte Pflegekräfte ausgebildet. „Die Nachfrage, nicht nur örtlich, war recht groß“, berichtet Reinhard Sicking von den Anfängen. Fast aus dem gesamten Kreisgebiet und darüber hinaus kamen die Schüler. Ende der 80er-Jahre begann die Expansion – in Absprache mit örtlichen Caritasverbänden. 1989 eröffnete in Rhede eine Nebenstelle, im Jahr darauf folgte eine Nebenstelle der Schule in Rheine. „Weil die Standorte in Rhede und Rheine schnell genauso groß wurden wie Wessum, sind sie dann verselbstständigt worden.“ Der Caritasverband blieb aber Träger. Die Expansion ging weiter.

Rhede eröffnete eine Dependance in Dorsten, die sich kurz darauf selbstständig machte. Rheine eröffnete eine Nebenstelle in Ibbenbüren, die heute auch eigenständig ist. Weitere Pflegeschulen in Oer-Erkenschwick, Borken (Nebenstelle von Rhede) und Emsdetten (Nebenstelle von Rheine) kamen dazu. Heute sind unter dem Dach des Caritas Bildungswerkes Ahaus insgesamt acht Bildungszentren für Pflege und Gesundheit zusammengefasst. Gut 1300 Schüler besuchen die Einrichtungen. „Ich finde, das ist eine stolze Zahl“, sagt Reinhard Sicking. In erster Linie werden im Zuge der neuen generalistischen Pflegeausbildung Pflegefachmänner und -frauen ausgebildet. Der Ausbildungsberuf bündelt die Ausbildungen zum Gesundheits- und Krankenpfleger, zum Altenpfleger und zum Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger. Hinzu kommen Pflegefachassistenten, die ebenfalls in Wessum ausgebildet werden. Die Auszubildenden kommen von örtlichen und überörtlichen Pflegeeinrichtungen; aus der stationären Langzeitpflege sowie der ambulanten Akut- und Langzeitpflege.

„Prinzipiell kann jeder die Beschule besuchen – wenn er die Voraussetzungen erfüllt“, erklärt Reinhard Sicking. Für die generalistische Pflegeausbildung ist ein mittlerer Schulabschluss erforderlich, „und man muss persönlich geeignet sein. Das hört sich locker an, aber es steckt mehr dahinter, als man glaubt.“ Auszubildende müssten Interesse am Menschen haben, „und an der Pflege und Fürsorge der Menschen. Das ist nicht selbstverständlich. Nicht jeder kann pflegen, auch wenn das mal ein Politiker gesagt hat.“

Zweimal im Jahr startet am Bildungszentrum in Wessum die Ausbildung zur examinierten Pflegefachkraft. Die Schule arbeitet trägerübergreifend mit über 70 Kooperationspartnern zusammen, um den Pflegenachwuchs sicherzustellen. Es gibt auch angehende Azubis, die sich für einen Ausbildungsplatz direkt an das Bildungszentrum wenden. „Dann werden wir als Koordinator tätig“, erläutert der Schulleiter. Als Reinhard Sicking seine berufliche Laufbahn in der Pflege begann, mussten Schüler noch Schulgeld zahlen. „Eine Ausbildungsvergütung gab es nicht.“ Dann kam eine Zeit, in der die Schüler nichts zahlen mussten, aber auch nichts bekamen. „Heute bekommen sie eine vernünftige Ausbildungsvergütung“, berichtet Reinhard Sicking, wie sich die Finanzierung der Pflegeausbildung verändert hat.

Ebenso deutlich verändert hat sich durch die generalistische Pflegeausbildung die Zahl der pädagogischen Mitarbeiter des Bildungszentrums. In der früheren Altenpflegeausbildung war nicht geregelt, wie viele hauptamtliche Pädagogen für die Ausbildung einzusetzen sind. „Jetzt, mit der Generalistik, ist es gesetzlich vorgeschrieben: pro 25 Teilnehmer gibt es eine hauptamtliche pädagogische Vollzeitkraft.“ Für das Caritas Bildungszentrum in Wessum bedeutet das: statt vier sind jetzt acht pädagogische Mitarbeiter tätig. „Den anderen Bildungszentren ging es ähnlich, überall wurde aufgestockt.“ Wobei es gar nicht so einfach war, qualifiziertes Personal zu bekommen. Pädagogische Mitarbeiter wurden zum Teil schon während ihres Studiums akquiriert.

Reinhard Sicking ist seit 1990 hauptamtlich beim Caritas Bildungswerk. 1989 begann er als Honorarkraft, „parallel zu meiner Tätigkeit als Pflegedienstleiter in der ambulanten Pflege in Stadtlohn.“ Doch schon bald merkte Reinhard Sicking, dass er nicht beide Aufgaben auf Dauer würde erfüllen können. Er entschied sich, als hauptamtlicher Mitarbeiter an das Fachseminar in Rhede zu wechseln. „Seitdem bin ich dem Bildungswerk treu geblieben.“ 25 Jahre in Rhede, seit 2015 in Wessum. An der Wesheimstraße ist der Schulleiter vor allem mit organisatorischen Dingen befasst. Er kümmert sich unter anderem um die Kooperationen mit den Pflegeeinrichtungen, um das Personalmanagement, die Kursorganisation und die betriebswirtschaftliche Führung. „Mengenmäßig meine fast geringste Aufgabe ist der Unterricht. Das ist eigentlich schade, denn mit dem Unterricht bin ich in Rhede gestartet.“

Theorie und Praxis. Zwei Bereiche, die seit dem 16. März 2020 und dem Beginn der Pandemie-Beschränkungen neu ausgelotet werden mussten. Zu Beginn ersetzte die praktische Arbeit den theoretischen Teil der Ausbildung. Dann folgte eine räumliche Entzerrung der Schüler. Das Bildungszentrum durfte das Dorfgemeinschaftshaus in Wessum als Unterrichtsort nutzen, auch die Freiwillige Feuerwehr Wessum stellte Räumlichkeiten zur Verfügung. „Das war schon eine tolle Hilfe, so konnten Abstände von mehr als zwei Metern gewährleistet werden.“ Corona hat dafür gesorgt, dass das Thema „Hygiene“ im Lehrplan eine deutliche Aufwertung erfuhr. „Wir haben ganze Unterrichtseinheiten dazu ausgearbeitet und in den Unterricht gebracht.“

Aufgrund weiterer Pandemie-Beschränkungen stellte das Bildungswerk mit sehr viel Flexibilität und kurzen Entscheidungswegen den Unterricht auf „digital“ um. Die hauseigene E-Learning-Plattform half dabei, eine Kommunikations-Software ebenso. „Wir haben es in sehr kurzer Zeit geschafft, dass 90 Prozent des Unterrichts als Homeschooling angeboten werden.“ Die Schüler schätzen den interaktiven Unterricht und den Austausch untereinander und mit dem Dozenten. „Aber Präsenzunterricht kann dadurch auf Dauer nicht ersetzt werden. Die Stimmung in einem Kurs erfährt man nicht über einen Bildschirm.“ Ganz zu schweigen von den Erfahrungen, die die Auszubildenden bei gemeinsamen Exkursionen oder Kursfahrten machen.

[Das Caritas Bildungswerk in Ahaus ist seit 40 Jahren in der Aus- und Fortbildung staatlich anerkannter Pflegekräfte tätig. Der Ursprung liegt im „Fachseminar für Altenpflege“ in Ahaus-Wessum. In mehreren Folgen berichten wir über die Einrichtung, Mitarbeiter, Aufgaben und Perspektiven. Den Auftakt machte Reinhard Sicking, Schulleiter des Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit in Ahaus.]

„Wir müssen neue Wege wagen“ - Modellvorhaben zur Anerkennung von Kompetenzen erfolgreich erprobt

Dirk Küpers16.04.2021
 NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann nahm per Videokonferenz an der „Valinda“-Abschlussveranstaltung in Rheine teilzoom

Rheine - „Wir müssen neue Wege wagen, um Fachkräfte für die Pflege zu qualifizieren.“ Das sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am Mittwoch im Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Rheine – allerdings nicht vor Ort, sondern per Videokonferenz zugeschaltet. Anlass des Ministerauftritts war die virtuelle Abschlussveranstaltung des Projektes „Valinda“. Minister Laumann gratulierte 48 Pflegehelferinnen und -helfern zur Anerkennung als staatlich geprüfte Altenpflegerin oder Altenpfleger.

„Diese 48 Pflegehelferinnen und -helfer haben mit ihren insgesamt 530 Jahren Berufserfahrung im Modellprojekt gezeigt, dass sie mehr können und nach erfolgreichem Abschluss der schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfung in der Altenpflege ihre staatliche Anerkennung gerechtfertigt ist“, sagte der Gesundheitsminister zum Ende des Modellvorhabens. „Valinda“, das steht für: Validierungsverfahren und Nachqualifizierung in der Altenpflege in Nordrhein-Westfalen. Das Projekt wurde von HeurekaNet – Freies Institut für Bildung, Forschung und Innovation (Projektleitung) mit Sitz in Münster, den Caritas Bildungszentren für Pflege und Gesundheit in Dorsten und Rheine, dem Edith-Stein-Kolleg in Warendorf und der Universität Osnabrück (Begleitforschung) durchgeführt.

Verschiedene Phasen

Mit großem Engagement und hoher Motivation durchliefen die Teilnehmer trotz der Belastungen durch die Corona-Pandemie die verschiedenen Phasen des Validierungsverfahrens. Dazu gehörten Information, Beratung, Identifizierung und Dokumentation, Nachqualifizierung und abschließende Prüfung auf Grundlage des Altenpflegegesetzes und der Altenpflege-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung. Für die ausgewählten Teilnehmer im Altersdurchschnitt von 45 Jahren stellte das Modellprojekt eine Möglichkeit dar, nach erfolgreichem Abschluss der aufwändigen Phasen des Projektes die Anerkennung zur staatlichen geprüften Altenpflegefachkraft zu erhalten.

Das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales förderte das 19-monatige Modellprojekt für an- und ungelernte Pflegehelferinnen und -helfer mit langjähriger Berufserfahrung im Bereich der Altenpflege aus Mitteln des Europäischen Sozialfond (ESF). Das Ziel: Erkenntnisse zur Machbarkeit und Ausgestaltung eines Validierungsverfahrens in der Altenpflege zu erlangen. Die Begleitforschung zeigt, dass für diese Beschäftigtengruppe, für die das Absolvieren einer regulären Ausbildung aus verschiedenen Gründen nicht (mehr) in Frage kommt, die Unterstützung der Arbeitgeber sowie der Einsatz passgenauer Inhalte und Formate der Nachqualifizierung zu zentralen Erfolgsbedingungen gehören.

Schulleiterin Petra Berger vom Caritas Bildungszentrum in Rheine hob den Stellenwert von „Valinda“ als Modellprojekt in NRW hervor. Allerdings habe es von der Idee bis zur erfolgreichen Umsetzung insgesamt zehn Jahre gebraucht. Die Schulleiterin griff zur Erklärung der langen Zeitspanne die Worte von Minister Laumann auf. „Es hat ein wenig gedauert, bis Behörden und die Politik die Notwendigkeit sahen, neue Wege zu wagen.“

www.valinda.de

Homecare-Assistent erfolgreich gestartet

Dirk Küpers16.04.2021
Homecare-Assistent erfolgreich gestartetzoom

Oer-Erkenschwick - Am Caritas Bildungswerk für Pflege und Gesundheit in Oer-Erkenschwick wurde der Kurs, mit 14 Teilnehmern, am 12.04.2021, erfolgreich gestartet. Aufgrund der pandemischen Lage wird dieser vorerst online abgehalten berichtet der Kursverantwortliche Joachim Gruttmann. Der Schulleiter Dominik Schulz ist froh, dass er trotz der Corona-Lage das Angebot zum Homecare-Assistent durchführen kann.

„Die Teilnehmer sollten für Tätigkeiten in der Betreuung und hauswirtschaftlichen Versorgung von Menschen in der Weise qualifiziert werden, dass eine Beschäftigung in den verschiedenen Bereichen der Altenhilfe (ambulante Pflege, teilstationäre Pflege, Behinderteneinrichtungen, neue Wohnformen für ältere Menschen) übernommen werden kann“.

Der Kurs zum Homecare-Assistent ist auch für das kommende Jahr geplant und Interessierte können sich jederzeit im Bildungszentrum informieren.






Geschafft - Examen bestanden!

Dirk Küpers09.04.2021
Examen in Dorstenzoom

Dorsten - Der Auszubildenden des Kurses D57 am Caritas Bildungswerk Dorsten haben am 29. März 2021 den letzten Teil der Abschlussprüfung zur Altenpflegerin/zum Altenpfleger absolviert.

15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben trotz Pandemie, unter teils schwierigen Bedingungen, ihre Prüfungen bestanden. In Zeiten von Corona gab es keinen Präsenzunterricht und auch die persönlichen Gespräche kurz vor dem Examen mussten online geführt werden.

Die „Abschlussfeier“ haben sich die Teilnehmer*innen nicht nehmen lassen. Sie haben sich mit dem ein oder anderen Mitarbeiter und Honorardozenten am Dienstagabend für zwei Stunden online getroffen, um zusammen mit einem Glas Sekt auf die bestandene Prüfung anzustoßen. Herzlichen Glückwunsch!