Aktuelles aus unseren Bildungszentren


Präventionsarbeit einmal anders

Dirk Küpers20.04.2018

Dorsten - Der Kurs D50 hat am 18.04.2018 das Theaterstück „Ausgetrickst - nicht mit uns!“ besucht. Das Stück ist in Zusammenarbeit mit der Polizei Köln und dem Sozialwerk der Kölner Polizei e.V. entwickelt und vom Altentheaterensemble des Freien Werkstatt Theaters Köln, bei einem Gastauftritt in Münster vorgeführt. Es spiegelt Erfahrungen mit Trickbetrügereien in Bilder wider und hat die Prävention von Trickbetrügereien an älteren Menschen zum Ziel. Nach der Vorführung wurde noch zu einer gemeinsamen Diskussion mit der Polizei Köln geladen. Ein aktuelles und spannendes Thema, welches mit der nötigen Ernsthaftigkeit aber auch angemessener Ironie vorgetragen wurde.

Lehrprobe mit Erfolg bestanden

Dirk Küpers20.04.2018
Lehrprobe mit Erfolg bestandenzoom
Lehrprobe mit Erfolg bestandenzoom

Ibbenbüren - Silke Jürgens (CBZ Rheine) und Annika von den Benken (CBZ Ibbenbüren) haben heute einen Grund zum Feiern! Die Beiden haben heute in einer Tandemprüfung am CBZ Ibbenbüren ihre Lehrprobe absolviert und mit Erfolg bestanden! Die Lehrprobe ist die letzte Performanz-Prüfung im Masterstudiengang Berufspädagogik, Fachrichtung Pflege. Also - das Ende des berufsbegleitenden Studienganges rückt immer näher! Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung! 

Wir freuen uns, mit Frau von den Benken und Frau Jürgens, auch weiterhin eine qualifizierte Ausbildung anbieten zu können.
Dies gilt auch im Hinblick auf die ab 2020 beginnende generalistische Pflegeausbildung.

Teamtraining im Wald

Dirk Küpers18.04.2018

Dorsten - Der Teamtrainingstag im Wald ist mittlerweile ein fester Ausbildungsbestandteil am FS Dorsten. Im dritten Theorieblock des zweiten Ausbildungsjahres ist es ein Unterrichtstag der besonderen Art für den Kurs D 53. Die Teilnehmer haben ihn mit viel Engagement, Spaß, guten Ideen und viel Kreativität verbracht. Ihre Wünsche für die Zukunft sind mehr Respekt, Toleranz und ein gelungenes Miteinander, um gemeinsam erfolgreich ihr Examen zu bestehen. Den Tag wird der Kurs D 53 so schnell hoffentlich nicht vergessen und der gestärkte Zusammenhalt wird ihren weiteren Weg in der Ausbildung erleichtern.

Angehende Betreuungsassistenten starten in Ibbenbüren

Dirk Küpers18.04.2018
Betreuungsassistenten in Ibbenbürenzoom

Ibbenbüren - Wir begrüßen die 20 TeilnehmerInnen des gerade gestarteten Kurses für Betreuungsassistenten am Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit!  Die Qualifizierung wird bis zum 12.06.2018 andauern.

In dieser Zeit werden die motivierten Teilnehmer in der Theorie und Praxis geschult, um Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz in Einrichtungen der Altenpflege zu betreuen.



Praxisanleitertag 2018 im CBZ Rhede und Borken

Dirk Küpers17.04.2018

Rhede, Borken - Auch in diesem Jahr fand der Praxisanleitertag großes Interesse bei den Praxisanleiter/innen aus den stationären und ambulanten Einrichtungen. Gestaltet wurde der Tag von den Auszubildenden aus den Kursen R52 und B5. Sie sorgten nicht nur fürs leibliche Wohl sondern boten Ihren Praxisanleitungen auch die Möglichkeit, sich dem Thema Alter mal auf etwas andere Weise zu nähern. Innerhalb des Unterrichts wurden die Schüler/innen durch Birgit Meyer, Katharina Merten und Lena Kropfgans auf diesen Tag vorbereitet. So betreuten sie ihre Praxisanleiter/innen beim Durchlaufen des Demenzparcours, unterstützten sie bei der Lösung kniffeliger Aufgaben mit Tremorhandschuhen und im Alterssimulationsanzug. Mit einem kleinen Spruchkärtchen bedankten sich die Azubis bei ihren Praxisanleitungen für deren Einsatz in der Ausbildung. 

Darüber hinaus informierten sich die Praxisanleitungen bei Claudia Martin, Leiterin der CBZ Rhede und Borken, über die in diesem Jahr an beiden Schulen anstehenden Abschlussprüfungen sowie über den neuesten Stand zum Pflegeberufegesetz.
Elke Kalweit und Maria Bröker stellten die aktuellen Lernaufgaben für die Praxis und die überarbeiteten Beurteilungsbögen im Praxisbegleitbuch vor. Außerdem erläuterten sie das auf Anregung der Praxisanleitungen entwickelte Instrument zur Kurzinformation über die Lernfelder.

Andrea Wolf, E-Learning Beauftragte in Rhede und Borken, berichtete über den neu eingerichteten Raum für Praxisanleitungen auf der Lernplattform. 

Auch bei einem gestrafften Programm blieb ausreichend Zeit zum kollegialen Austausch zwischen den Praxisanleitern untereinander sowie mit den pädagogischen Mitarbeitern der Fachseminare aus Rhede und Borken. Für die interessierte und zahlreiche Teilnahme bedankt sich das Team bei allen Gästen herzlich und freut sich auf die weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Traumhafte Rahmenbedingungen zum Klettern

Dirk Küpers17.04.2018

Borken - Die Sonne lacht im azurblauen Himmel. Die Altenpflegekurse B4 und B5 auf Exkursion im Kletterwald Pröbsting. 37 zukünftige Pflegefachkräfte stellten sich den akrobatischen Herausforderungen, um die unterschiedlichsten Baumkronenparcours zu bewältigen. In Begleitung durch die pädagogische Mitarbeiterin Kathi Merten und Janika Volks erlebten die 37 Schüler des Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Borken einen adrenalinhaltigen Nachmittag mit tollen gruppendynamischen Prozessen. Ein schönes Erlebnis. Da waren sich alle Schüler einig.

Caritas Bildungswerk Ahaus gewinnt Digitalisierungswettbewerb des DiCV Münster

Dirk Küpers15.04.2018
Digitalisierungswettbewerbzoom

Die Digitalisierung kommt gleich nach dem demographischen Wandel. Sie bewegt Mitarbeiter in der Caritas besonders, wie eine breit angelegte Befragung des Diözesancaritasverbandes Münster ergeben hat. Das spiegelt sich auch in den 16 eingereichten Ideen des Wettbewerbs "Digitaler Wandel" wider. Von Kindergärten bis zur Altenpflege reichen die Projekte, die jetzt prämiert wurden.

Den ersten Preis in Höhe von 15.000 Euro überreichte Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann dem Leiter des Caritas-Bildungswerks Ahaus, Wolfgang Dargel, für die Weiterentwicklung einer E-Learning-Plattform in der Ausbildung von Altenpflegern.

In der großen Beteiligung sieht Kessmann ein deutliches Signal, "dass der digitale Wandel auch in der sozialen Arbeit der Caritas angekommen ist." Dabei geht es nicht mehr allein um Verwaltungstätigkeiten, sondern "um die digitale Aus- und Neugestaltung der sozialen Arbeit selbst oder um neue Kommunikationswege zwischen Klienten und den Einrichtungen und Diensten der Caritas". Das ist zum Beispiel die Idee des Multisensory-Raums, zu dem die Don-Bosco-Förderschule in Recke ihren Snoezelenraum ausbauen möchte und dafür den zweiten Preis in Höhe von 6.000 Euro erhielt. Kombiniert werden sollen die Möglichkeiten zur Entspannung mit der Förderung der Wahrnehmung in der Schule für Kinder mit Behinderungen. Weil die Preis¿ ndung für die Jury schwierig war, wurde außerdem dem Kindergarten "Der kleine Prinz" des Caritasverbandes Steinfurt in Ochtrup ein zweiter Platz zuerkannt. Damit sollen die Bildungs- und Teilhabemöglichkeiten durch digitale Medien erweitert werden. In der Kita werden auch entwicklungsbeeinträchtige Kinder betreut. Vor allem um die Kommunikationswege geht es bei der vierten, mit 5.000 Euro bedachten Projektidee der Caritas Geldern-Kevelaer. Mit "Cari-Talk" sollen Ratsuchende einfach und zuverlässig eine zentrale Stelle des Verbandes erreichen, egal ob sie telefonieren, eine Mail schicken oder einen Messenger-Dienst dafür nutzen. Auch die übrigen Ideen hätten Preise verdient, so Kessmann. Deshalb erhielten sie zumindest "Gutscheine für eine Grundausstattung". Die Spanne reicht von Digitalisierung in der Geriatrie über die individuelle Bildungsdokumentation in der Kita St. Sebastian in Beckum oder den Bau einer Kita-App zur Kommunikation mit den Eltern des Familienzentrums St. Theresia in Hamm bis zur Digitalen Möbelbörse des St. Franziskus franko e.V. in Münster.

Die Projekte zeigen nicht nur, dass das Thema Digitalisierung schon angekommen ist, so Heinz-Josef Kessmann, sondern signalisierten dem Verband auch, welch hohen Bedarf an Unterstützung und Fortbildung es zum Thema gibt. Es gebe auch Unsicherheit bei vielen Trägern, was auf die soziale Arbeit zukomme. Die Dimensionen des schon erfolgten und sich noch abzeichnenden Wandels zeigte die Bonner Medienwissenschaftlerin Prof. Dr. Caja Thimm auf. Die ursprüngliche Idee aus den Anfängen des Internets, die digitale Welt selbst kontrollieren zu können, habe längst aufgegeben werden müssen: "Heute herrscht Chaos und jeder und jede ist ein Medienunternehmen". Daten seien die neue Währung. Bedenklich ist für Thimm vor allem auch, dass das Vertrauen in glaubwürdige Information schwinde. Fake News seien dabei nicht nur einfach falsche Nachrichten, sondern sie würden bewusst als Propaganda eingesetzt. Mittlerweile kämen 90 Prozent der aufgenommenen Information aus dem Internet mit allen Risiken und Nebenwirkungen. Es gehe aber nicht darum, die sozialen Medien zu verteufeln, denn sie ermöglichten andererseits Engagement, wie der Aufruf zur Blutspende nach der Amokfahrt in Münster gezeigt habe. Die Bedingungen für die Nutzung der neuen Technologien muss breit diskutiert werden, damit sie gesellschaftlich de¿ niert werden, forderte Heinz-Josef Kessmann. Noch fehle der Streit über das Wie. Die Digitalisierung berge Chancen und Risiken. Schnell seien Mitarbeiter erreichbar über WhatsApp, aber damit auch gegebenenfalls für Arbeitgeber ständig verfügbar, nannte er als Beispiel.

(Text und Foto: Diözesan-Caritasverband Münster e.V.)

Die ersten Home Care Assistenten starten in die Zukunft

Dirk Küpers13.04.2018
Home Care Assistentenzoom

Rheine - Am 13. April endete der erste Home Care Assistent – Kurs am Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Rheine. Elf Teilnehmerinnen haben erfolgreich die Qualifikation von Oktober bis April zum Home Care Assistenten abgeschlossen und nahmen voller Stolz ihre Zertifikate entgegen.

In fünf Lerneinheiten wurden den Teilnehmerinnen Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt, um das Wohlbefinden der zu betreuenden Menschen positiv beeinflussen zu können. Die Absolventinnen haben alle Tätigkeiten und Befähigungen einer Betreuungskraft erlernt. Zusätzlich erwarben sie Kenntnisse, die zur Haushaltsführung und zur Betreuung in der häuslichen Umgebung des Pflegebedürftigen notwendig und hilfreich sind.

Die frischgebackenen Home Care Assistenten stehen bereit, die Pflegefachkräfte in den stationären Einrichtungen, in der ambulanten Pflege und in den Behinderteneinrichtungen bei der Tagesgestaltung von Menschen mit Demenz zu unterstützen. Einige Teilnehmerinnen waren bereits vor der Qualifizierung in Pflegeheimen tätig, andere haben durch das Praktikum direkt eine Anstellung angeboten bekommen oder bewerben sich mit Aussicht auf eine interessante Aufgabe.

Männer in die Pflege!

Dirk Küpers13.04.2018

Dorsten - So etwas gab es am Caritas Bildungszentrum für Pflege in Dorsten noch nie. Zum 1. April 2018 startete ein neuer Kurs mit 27 Auszubildenden, wovon 17 Männer sind. Für einige davon ist es die erste Ausbildung, der andere Teil startet in seine zweite Ausbildung. Die 10 Frauen und das Team des CBZ Dorsten sind gespannt auf die kommenden drei Jahre. 

Wir wünschen Allen eine konstruktive Ausbildungszeit!

Ausbildungsbeginn zur/zum staatlich anerkannten Altenpfleger/in

Dirk Küpers09.04.2018
Kursstart in Ahauszoom

Ahaus-Wessum - Für 28 Teilnehmer/innen ist die Altenpflegeausbildung am Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Ahaus- Wessum zum 01. April 2018 gestartet.

In der dreijährigen Ausbildungszeit wird die Betreuung und Pflege alter Menschen gemeinsam erarbeitet. Das Gelernte wird dann im Rahmen der praktischen Ausbildung, in ambulanten und stationären Altenhilfeeinrichtungen, unter Anleitung umgesetzt. Gemeinsam mit allen Auszubildenden des Bildungszentrums startete die Ausbildung mit einem Wortgottesdienst in der St. Martinus- Kirche in Ahaus- Wessum. Jetzt sind die neuen Auszubildenden mit großem Engagement auf dem Weg. Wir wünschen viel Erfolg für die Ausbildung!


„Yes, we did it“ - 18 Auszubildende bestehen Altenpflegeexamen

Dirk Küpers09.04.2018

Ahaus-Wessum - Nach der dreijährigen Ausbildungszeit zur/zum staatlich anerkannten Altenpfleger/in im Caritas Bildungszentrum in Ahaus-Wessum lautet das gemeinsame Motto für den Kurs 64: „Yes, we did it!“

Die Teilnehmer/innen sind aus unterschiedlichen Lebenssituationen in die Ausbildung ein-gestiegen. Für die meisten war sie eine Erstausbildung nach den erworbenen Schulab-schlüssen. Für einige bedeutet die Ausbildung eine zusätzliche Qualifikation nach vielen Jahren der Berufstätigkeit in anderen beruflichen Sparten oder nach der eigenen Famili-enphase, in der sie sich um Kinder und Haushalt gekümmert haben.

Am 01. April 2018 beginnt nun für die 18 ´frisch´ examinierten Altenpflegefachkräfte ein neuer Lebensabschnitt mit dem Eintritt in die berufliche und professionelle Pflegetätigkeit. Das Team des Fachseminars für Altenpflege wünscht dem Kurs 64 einen guten Start und viel Erfolg für diesen neuen Schritt.
Verbunden mit den guten Wünschen für die Zukunft überreichten heute Schulleiter Rein-hard Sicking und die Kursleitung Dorothea Oer im Namen des Kollegiums die Abschluss-zeugnisse im Beisein der ausbildenden ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen und –dienste.

„Pflegeberufekammer in NRW?“ - Informationsveranstaltung in Ahaus

Dirk Küpers27.03.2018
Informationsveranstaltungzoom

Ahaus-Wessum - „Was ist eine Pflegeberufekammer? Welche Vorteile hat eine Pflegeberufekammer? Welche Alternativen gibt es zur Pflegeberufekammer?“ Am 22.03.2018 wurden diese und weitere Fragen der Auszubildenden des Kurses 65, vom Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Ahaus thematisiert. In einer Diskussionsrunde wurden Argumente pro und contra einer Pflegeberufekammer aufgezeigt, sowie die Abgrenzung zu Berufsverbänden und Gewerkschaften für Pflegeberufe verdeutlicht.

Ausrichter der Informationsveranstaltung zur Pflegeberufekammer in der Stadthalle Ahaus war der „Förderverband Pflegekammer NRW e.V.“, aufgrund einer geplanten repräsentativen Befragung der Pflegenden in NRW zur Einrichtung einer Landespflegekammer oder der Alternative nach dem Modell in Bayern.

Großes Interesse an der Diskussion mit Claudia Middendorf

Dirk Küpers23.03.2018
(v. l.) Norbert Klapper (Dozent und Vorsitzender des Parkinson-Forums), Brunhilde Dierkes-Zumhasch (Jugend- und Familiendienst Rheine) Petra Berger (Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Rheine / Emsdetten), Claudia Middendorf, Reiner Krauße und Hagen Libeau (Parkinson-Forum)zoom
(v. l.) Norbert Klapper (Dozent und Vorsitzender des Parkinson-Forums), Brunhilde Dierkes-Zumhasch (Jugend- und Familiendienst Rheine) Petra Berger (Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Rheine / Emsdetten), Claudia Middendorf, Reiner Krauße und Hagen Libeau (Parkinson-Forum)
Die Veranstaltung mit Claudia Middendorf stieß auf großes Interesse.zoom
Die Veranstaltung mit Claudia Middendorf stieß auf großes Interesse.

Rheine - Ganz unterschiedlich verfahren die Bundesländer, soweit es um die Beauftragung von Personen geht, die sich um die Interessen von Patienten, pflegebedürftigen oder behinderten Menschen geht. Die Bundesregierung hatte bislang eine Person beauftragt, sich um die Angelegenheiten der Patienten und der zu Pflegenden zu kümmern. Das Amt wird neu besetzt und womöglich geteilt. Und es gibt eine Behindertenbeauftragte. Alle Bundesländer haben eine Person mit der Wahrnehmung der Angelegenheiten behinderter Menschen beauftragt. Bayern hat einen Pflegebeauftragten, das Saarland einen Beauftragten für Angelegenheiten der Patienten, der zu Pflegenden und der behinderten Menschen. In Nordrhein-Westfalen gibt’s seit der letzten Wahl eine Beauftragte für die Patientenangelegenheiten und die der behinderten Menschen. Die beiden Sachgebiete wurden zusammengelegt.

Dass es in Nordrhein-Westfalen keine Person gibt, die von der Landesregierung als Pflegebeauftragte eingesetzt ist, liegt daran, dass Minister Karl-Josef Laumann die Pflege zur Chefsache erklärt hat, führte die Beauftragte der Landesregierung NRW für die Belange der Patienten und der behinderten Personen, Claudia Middendorf , bei einer öffentlichen Veranstaltung des Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Rheine / Emsdetten, des Parkinson-Forums im Kreis Steinfurt und des Jugend- und Familiendienstes Rheine aus. Etwa 70 Prozent der Anfragen, die sie bekomme, bezögen sich auf Probleme von Patienten, wobei auch immer wieder mal Themen seien, die behinderter Menschen betreffen.

Im Rahmen der regen Diskussion ging es unter anderem um die Frage einer etwaigen Konkurrenz zwischen privaten und öffentlichen Behinderteneinrichtungen, um Wohnraum für Menschen mit einer Behinderung, um lange Wartezeiten für Behandlungen gesetzlich versicherter Personen, sei es bei Fachärzten oder bei Psychotherapeuten, um zu hohe Anforderungen, die Krankenkassen hinsichtlich der Dokumentation durch Patienten stellen, um Mängel beim Entlassungsmanagement von Krankenhäusern sowie Probleme bei der Anerkennung der Schwerbehinderteneigenschaft von Menschen mit Demenz oder Parkinson. Claudia Middendorf betonte, sie habe sich vorgenommen, dem Thema Demenz einen ganz hohen Stellenwert bei ihrer Arbeit einzuräumen. Julia Gakstatter vom Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt des Paritätischen wies darauf hin, dass immer mehr Menschen über Einsamkeit klagen, die auch krank machen kann. Auf die Frage, wie sie, die sich selbst bei der Dortmunder Tafel ehrenamtlich betätigt hat, zu der Diskussion um die Tafeln stehe, äußerte Claudia Middendorf, sie kenne die Tafeln von beiden Seiten des Tresens. Sie seien nicht nur ein unverzichtbares Plus, sondern auch ein Schutzraum für Bedürftige.

Praktische Übungen zum Thema "Basale Stimulation"

Dirk Küpers19.03.2018

Rhede - Im Anschluss an die theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema „Basale Stimulation®“ hatte der Kurs R 50 Gelegenheit zu praktischen Übungen: die Schülerinnen und Schüler waren mit viel Empathie im Einsatz: Übung und Selbsterfahrung sorgten für Zufriedenheit und Entspannung.

Altenpflege stellt sich vor

Dirk Küpers19.03.2018
Altenpflege stellt sich vor
Altenpflege stellt sich vorzoom

Ahaus-Wessum - Gemeinsam mit dem Kooperationspartner ´Unser Altenwohnhaus St. Josef´ in Legden stellte das Caritas Bildungszentrum am 13.03.2018 die Berufe in der Altenpflege vor.
Koordiniert und organisiert wurde die Veranstaltung vom Berufsinformationszentrum BIZ in Coesfeld.
Die Pflegebotschafterin Tanja Hoffmann, der Pflegedienstleiter Dietmar Terlinde und Schulleiter Reinhard Sicking beantworteten die vielfältigen Fragen der Besucher und Interessierten.

Interessanter Einblick in den Beruf des Bestatters

Dirk Küpers15.03.2018

Dorsten - Der Kurs D54 des CBZ Dorsten hat gemeinsam mit Herrn Diekers das Bestattungs-unternehmen Geismann in Dorsten besucht, um die Tätigkeiten eines Bestatters und den weiteren Werdegang einer verstorbenen Personen kennenzulernen. Obwohl wir mit 28 Personen das Unternehmen besichtigt haben, wurde jeder herzlich von dem Inhaber des Familienunternehmens begrüßt.

Schon im Eingangsbereich fühlten sich die Auszubildenden direkt gut aufgehoben, da eine familiäre und lebendige Atmosphäre vermittelt wird. Besonders positiv ist vielen die Spielecke für Kinder ins Auge gestochen, weil dadurch hervorgehoben wird, dass dort alle, aber vor allem Kinder herzlich willkommen sind und es wichtig ist, diese mit in den Sterbe- und Trauerprozess einzubeziehen.

Im Mittelpunkt des Unternehmens steht der respektvolle Umgang mit Verstorbenen und das Ermöglichen eines individuellen Trauerprozesses, bei welchem alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, die letzten Wünsche der Verstorbenen und der Angehörigen zu erfüllen. Hierzu erhalten die Angehörigen einen Abschiedsraum, welcher individuell gestaltet werden kann und zu welchem sie, mittels eines Schlüssels, 24 Stunden über drei Tage uneingeschränkten Zugang bekommen, um den Verstorbenen einen würdevollen Abschied bereiten zu können.

„Alles in Allem war der Besuch sehr interessant und lehrreich, weshalb wir auch Jedem empfehlen, sich einen genaueren Einblick in den Beruf eines Bestatters zu holen, da dieser gar nicht so trist ist, wie viele denken.“, so eine Auszubildende.

„Unterstützung auf Augenhöhe“ im Kurs 64

Dirk Küpers12.03.2018
Unterstützung auf Augenhöhezoom

Ahaus-Wessum - Die Idee, dass Auszubildende/“Mentoren“ des Kurses 64 Unterstützung für Auszubildende desselben Kurses geben, hat sich sehr positiv auf die Zusammenarbeit im Kurs ausgewirkt. Grundlegende Defizite und Wissenslücken von zu unterstützenden Auszubildenden wurden nachhaltig aufgearbeitet und wiederholt. 

Dieser wichtige Baustein dient der individuellen Förderung Einzelner und des Teamgeistes am Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Ahaus. Petra Bertmann, Jenny Tenspolde, Jochen Harwardt und Mark Tenspolde standen als „Mentoren“ im Kurs 64 zur Verfügung und erhalten zur besonderen Anerkennung ihrer „Unterstützungsarbeit auf Augenhöhe“ eine Bescheinigung.


Pflegeberufe vorgestellt

Dirk Küpers08.03.2018
Vorstellung der Pflegeberufezoom
Vorstellung der Pflegeberufezoom

Ahaus-Wessum - Am vergangenen Mittwoch haben das Caritas Bildungszentrum und die Caritas-Seniorenheim Holthues Hoff gemeinsam die Berufe der Altenpflege und Altenpflegehilfe in der Gesamtschule Ahaus vorgestellt.







Learning by doing

Dirk Küpers06.03.2018

Dorsten - Nach diesem Motto absolvierte der Kurs D 53 einen „Rollstuhl-Trainingstag“ unter Anleitung von Herrn Reh und seinem Mitarbeiter von der Rehatechnik Münster. Die Auszubildenden erlernten alles rund um den Rollstuhl: von technischen Daten, Anschaffung/ Verordnung, Modelltypen und Zusatzausstattung sowie den professionellen Umgang mit den verschiedenen Arten von Rollstühlen. Des Weiteren stand die Selbsterfahrung im Mittelpunkt des Tages. In Dreiergruppen, wobei eine Person im Rollstuhl saß, gingen die Auszubildenden in der Umgehung spazieren und entdeckten so die Handicaps eines Rollstuhlfahrers im Alltag.

Claudia Middendorf im Bürgerhof Rheine

Dirk Küpers05.03.2018
Claudia Middendorfzoom
Claudia Middendorf

Rheine - Öffentliche Diskussion mit der Patienten- und Behindertenbeauftragten der Landesregierung:

Seit 1.10.2017 ist Claudia Middendorf Beauftragte der Landesregierung NRW für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten. Als Behindertenbeauftragte besteht ihre Aufgabe in der Wahrung der Belange von Menschen mit Behinderung, indem sie sich für deren gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe einsetzt. Als Patientenbeauftragte ist sie Interessenvertreterin dieses Personenkreises, greift Beschwerden und Erfahrungen auf, bündelt sie und setzt sich an den zuständigen Stellen für sie ein. Im Rahmen einer gemeinsamen öffentlichen Veranstaltung des Caritas-Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit Rheine, des Jugend- und Familiendienstes Rheine und des Parkinson-Forums Kreis Steinfurt besteht am Freitag, 16. März, 11.00 – 12.15 Uhr, Gelegenheit, mit Claudia Middendorf ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung findet im Bürgerhof Rheine, Lingener Damm 137, statt. Anmeldungen erbeten bis 13.03.18 beim Caritas Bildungszentrum Rheine, T. 05971/991060 oder altenpflegeschule-rheine@caritas-bildungswerk.de

Das Caritas Bildungszentrum Rhede ist umgezogen! Ab sofort erreichen Sie es unter Tel.: 02872-80920(Anschrift: Wolbrinkstraße 26,
46414 Rhede).
CBZ Rhede