Aktuelles aus unseren Bildungszentren

Aktuelles

Wie man junge Menschen nachhaltig für einen Beruf in der Pflege begeistert

Dirk Küpers22.09.2022
 
 
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Rheine - Wie können sich junge Menschen nachhaltig für den Pflegeberuf begeistern lassen? Unter dem Dach der Wirtschaftsförderung Rheine (EWG) und der Fachhochschule Münster wurde dazu von Pflegeeinrichtungen in der Region ein Workbook mit Standards für ein gutes Praktikum entwickelt. Mehr als ein Dutzend Altenpflege- und Krankenpflege-Einrichtungen nahmen im Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Rheine das Label in Empfang.

Welche Bedeutung die Fachkräfte-Akquise im medizinisch-pflegerischen Bereich hat, das machte Peter Lüttmann, Bürgermeister der Stadt Rheine, bei der Vergabe der Qualitätslabel deutlich. Während die meisten Aktionen in Deutschland darauf abzielen, mehr Schülerinnen und Schüler zu erreichen und deren Interesse für den Beruf zur Pflegefachkraft zu wecken, hat sich die aus den Workshops gegründete Arbeitsgruppe für einen anderen interessanten Weg entschieden.

Die Standards für ein Praktikum sollen gehoben werden, um die Praktikantinnen und Praktikanten durch ein qualitativ gutes Praktikum zu halten und den nächsten Schritt zu einer Berufsausbildung ebnen. Zusätzlich ist es für Lehrpersonal und Eltern wichtig, dass sie jungen Menschen ruhigen Gewissens eine Anlaufstelle für Praktikumsstellen empfehlen können. Bei der entsprechenden Plattform www.pflegeworkbook.de finden Interessierte neben Erklärungen zu den einzelnen Berufsfeldern in der Pflege auch eine Praktikumsbörse mit den Einrichtungen, die mit dem Qualitätslabel ausgezeichnet wurden.

Der Kreis Steinfurt benötige derzeit pro Jahr zusätzlich 250 bis 300 ausgebildete Pflegekräfte, erläuterte Peter Lüttmann. „Tendenz stark steigend. Da können wir jede Nachwuchskraft gebrauchen.“ Wer für seine Arbeit brenne, der mache in der Regel einen guten Job, sagte der Bürgermeister. „Wer das Praktikum im Bereich Pflege für sich entdeckt und sagt, das kann was für mich sein, dann ist das schon ein kleines Flämmchen.“

Die Ursprünge des Qualitätslabels liegen im 2020 gestarteten Projekt „Plattform Gesundheitsregion Münsterland – Kommunale Versorgungskompetenz stärken (kurz: KOmmKom). Nach drei Praxisworkshops bildete sich eine Arbeitsgruppe, bestehend unter anderem aus Lehrern, Pflegedienstmitarbeitenden, Mitarbeitenden der Agentur für Arbeit und des Kreises Steinfurt. Die mit dem Label zertifizierten Dienste und Einrichtungen zeichnen sich durch Transparenz und eine enge Zusammenarbeit mit Betreuern und Lehrpersonal aus.

Ausbildungsstart in Dorsten

Dirk Küpers12.09.2022
PFA 16 in Dorstenzoom

Dorsten
32 Auszubildende aus allen Versorgungsbereichen der Pflege haben am 1. September ihre Ausbildung zur/zum Pflegefachassistentin/en am Caritas Bildungszentrum Dorsten begonnen. Die ein Jahr dauernde Ausbildung wird durch die Kursleitung Kirsten Lattasch begleitet, welche die neuen Auszubildenden herzlich im Empfang nahm. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst in der St.-Marien-Kirche in Dorsten und einem Kennenlernen starten die Auszubildenden in ihren ersten Theorieblock. Das gesamte Team des Caritas Bildungszentrums Dorsten wünscht den Auszubildenden alles Gute für ihre Ausbildung.


Caritas Bildungszentrum Rhede verabschiedet ersten Ausbildungskurs Pflegefachassistenz

Dirk Küpers06.09.2022
Der erste Ausbildungskurs in der Pflegefachassistenz wurde in einer Feierstunde im Rheder Ei verabschiedet.zoom
Der erste Ausbildungskurs in der Pflegefachassistenz wurde in einer Feierstunde im Rheder Ei verabschiedet.

Rhede - Das Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Rhede hat den ersten Ausbildungskurs in der Pflegefachassistenz verabschiedet. Nach einem Wortgottesdienst in der St.-Gudula-Kirche stand eine Feier mitsamt Übergabe der Zeugnisse im Rheder Ei auf dem Programm.

„Sie haben gute Möglichkeiten, mit dem, was Sie gelernt haben, für Menschen da zu sein“, gab Diakon em. Giselher Gabel in der Kirche den Absolventen mit auf den Weg. „Machen Sie es gut.“ Beim Wortgottesdienst floss auch die ein oder andere Träne bei den Kursteilnehmern. Mal beim Lied und gleichzeitig auch Kursmotto: „An Tagen wie diesen.“ Mal bei der Dankesrede der Kurssprecher an die pädagogischen Mitarbeiterinnen des Bildungszentrums: „Ein Jahr habt Ihr uns ertragen müssen, das war gewiss nicht immer einfach.“ Auch die Praxisanleitenden in den Einrichtungen hätten so manche Träne trocknen müssen.

Der frisch verabschiedete Kurs der Pflegefachassistenten war der erste dieser Art am Caritas Bildungszentrum Rhede, darauf wies die stellvertretende Schulleiterin Maria Bröker in ihrer Rede hin. Nach der Einführung der generalistischen Pflegeausbildung war auch die Pflegeassistenz generalistisch und kompetenzorientiert ausgerichtet worden, um den gestiegenen Anforderungen an die Pflege gerecht werden zu können. Maria Bröker: „20 unterschiedliche Charaktere in einem Klassenzimmer und eine Zeit, die Ihr sicher nicht vergessen werdet.“

Jochen Albers als Sprecher der regionalen Arbeitsgemeinschaft katholische Altenheime mahnte die neuen Pflegefachassistentinnen und -assistenten nach ihrer einjährigen Ausbildung, weiter zu lernen. „Für Sie ist der Weg nach oben weit offen. Ihre Perspektive ist sehr gut. Sie müssen sich aufgrund des demographischen Wandels keine Sorgen um Ihre Kunden machen. Sie werden gebraucht.“

Kursleiterin Lena Kropfgans und ihre Kollegin Ina Brill ließen die vergangenen 365 (Schul)Tage Revue passieren. Eine Zeit, die auch geprägt war von der Herausforderung, das neue Curriculum umzusetzen. Lena Kropfgans: „Wie waren beeindruckt, wie wissbegierig Sie waren.“

Unter den Absolventen waren Andrea Heistermann aus Borken und ihre Tochter Marie. Die 59-jährige Mutter und ihre 19 Jahre alte Tochter gingen in der Ausbildung zur Pflegefachassistentin zwar getrennte Wege: „Meine Tochter hat Ihr Ding gemacht, ich meins. Ich saß vorne, sie hinten“, berichtete Andrea Heistermann. „Aber heute wird gemeinsam gefeiert.

Pflegefachassistenz-Kurs in Oer-Erkenschwick gestartet

Dirk Küpers06.09.2022
PFA 28zoom

Oer-Erkenschwick - Das Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Oer-Erkenschwick ist mit dem neuen Pflegefachassistenz-Kurs gestartet. Die 28 Auszubildenden freuen sich auf das anstehende Jahr und starten nun erstmal mit einem theoretischen Block. Kursleiterin Susanne Lohmann freut sich auf Ihre neue Aufgabe und wird vom ganzen Team des Bildungszentrums unterstützt.

Schulleiter Dominik Schulz ist über die Teilnehmerzahl hoch erfreut und schaut positiv in die Zukunft. Es ist am Bildungszentrum der zweite Pflegefachassistenz-Kurs. Man könne sicherlich vom ersten Kurs einige Dinge übernehmen und anderes neugestalten.




Caritas Bildungszentrum Borken feiert zehnjähriges Bestehen und verabschiedet letzten Altenpflegekurs

Dirk Küpers06.09.2022

Borken - Gleich zwei gute Gründe gab es am Mittwoch für das Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Borken zu feiern: das zehnjährige Bestehen am Standort Borken und die Examensfeier des letzten Altenpflegekurses (B 9). Schulleiterin Maria Werner hieß zum Festakt in der Stadthalle Vennehof zahlreiche Gäste willkommen, darunter Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing. „Jeder einzelne und jede einzelne von Ihnen wird eine Stelle in der Altenpflege finden, da bin ich ganz sicher“, sprach die Bürgermeisterin in ihrem Grußwort zu den frisch Examinierten. 

Man erkenne den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den Schwächsten ihrer Glieder verfahre, zitierte Schulze Hessing den früheren Bundespräsidenten Gustav Heinemann. „Ein kluges Wort, das auch heute noch Gültigkeit hat. Ich bin sicher, dass Sie alle Ihren Beitrag dazu leisten wollen, sich um das Wohl der Schwächsten zu kümmern.“ Schulze Hessing mahnte die Fachkräfte, sich selbst dabei nicht zu vergessen und gut auf sich zu achten. „Gerade Sie trifft die Pandemie in Ihrer Arbeitswelt. Bewahren Sie sich die Freude an Ihrem Pflegeberuf. Sie werden gebraucht.“

Gebraucht werde laut den Worten der Bürgermeisterin auch das Caritas Bildungszentrum in Borken. „Fast 200 Altenpflegerinnen und Altenpfleger haben Sie seitdem in Borken ausgebildet. Das kann Sie für die Zukunft nur anspornen, weiterzumachen.“ Seit 2020 bietet die Schule die generalistische Ausbildung zum Pflegefachmann/Zur Pflegefachfrau an. Vor zehn Jahren habe sich das Bildungszentrum in Borken niedergelassen. Einige Borkener Politiker habe man seinerzeit davon überzeugen müssen, sagte Schulze Hessing. Sie selbst sei damals 1. Beigeordnete und Kämmerin gewesen und habe sich gefragt: Was möchte die Caritas aus Ahaus in Borken? Der damalige Schulleiter Reinhard Sicking habe ihr das Konzept vorgestellt – und es sei der Stadt sehr zugute gekommen. Nicht zuletzt 2015, als das Caritas Bildungszentrum in die ehemalige, leerstehende Duesberg-Hauptschule umzog. Bis dahin hatte das Bildungszentrum ein umgebautes Wohnhaus an der Heidener Straße genutzt.

Reinhard Sicking, früherer Leiter des Bildungszentrums, erinnerte in seinem Grußwort an die Anfänge. „Wir waren in einer Villa an der Heidener Straße im Erdgeschoss tätig. Der Klassenraum war groß genug für 25 Schüler. Es gab zwei Büros, eines für Dozenten, eines fürs Sekretariat.“ Der Caritasverband Borken habe den Caritasverband aus Ahaus willkommen geheißen. „Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Caritasverband über Dekanatsgrenzen hinweg agiert.“ Die Einladung zum Festakt habe ihn überrascht, sagte Sicking. „Es ist tatsächlich schon zehn Jahre her.“ Er erinnerte an den früheren Fachbereichsleiter Wolfgang Dargel und an den CaritasVorstand Bernhard Herdering als Mitgründer der Schule.

Jochen Albers als Sprecher der regionalen Arbeitsgemeinschaft katholische Altenheime durfte schon vor zehn Jahren Grußworte sprechen – damals zur Einsegnung der neuen Räume – und erinnerte daran: „Ich sprach über die Prüfungen des medizinischen Dienstes und fehlende Zeit wegen zu umfänglicher Dokumentation. Im Nachgang und mit Blick auf Corona waren das alles nur Problemchen.“ Schon vor zehn Jahren sei der Fachkräftemangel im Pflegebereich prognostiziert worden, sagte Albers. „So ist es auch gekommen.“ In seiner Rede erinnerte Albers die frisch examinierten Pflegekräfte an die Höhen und Tiefen in der Zeit der Ausbildung, an Corona, Homeschooling und sich ständig ändernde Verordnungen. Mit Blick auf glänzende Jobaussichten erklärte Albers: „Sie können sich Ihren Arbeitgeber aussuchen.“ Schulleiterin Maria Werner und Kursleiterin Wiebke Schenk händigten den neuen Pflegefachkräften anschließend die Zeugnisse aus.

Begonnen hatte der Tag mit einem Wortgottesdienst in der Borkener St.-Remigius-Kirche. Maria Werner hatte dem Kurs dort ein großes Lob für den starken Zusammenhalt untereinander ausgesprochen. „Denken Sie gerne an Ihre Ausbildung zurück und behalten Sie Ihre Ausbildungsstätten in guter Erinnerung.“

„Das hat sich gelohnt“ - Caritas Bildungszentrum Rheine verabschiedet ersten Ausbildungskurs Pflegefachassistenz

Dirk Küpers06.09.2022
Die Absolventen des ersten Ausbildungskurses Pflegefachassistenz am Caritas Bildungszentrum Rheinezoom
Die Absolventen des ersten Ausbildungskurses Pflegefachassistenz am Caritas Bildungszentrum Rheine

Rheine - Das Caritas Bildungszentrum Rheine hat am 31. August den ersten Ausbildungskurs in der Pflegefachassistenz verabschiedet. Ein besonderer Abschluss wurde gemeinsam mit Angehörigen, Kollegen und dem Team des Bildungszentrums gefeiert. Die neue Ausrichtung der einjährigen Ausbildung entsteht durch den Zusammenschluss der Altenpflegehilfe und der Gesundheits- und Krankenpflegeassistenz. Dieser Zusammenschluss gewährt den Absolventen viele Arbeitsmöglichkeiten: Pflegezentren, ambulante Pflegedienste, Kurzzeitpflege, Krankenhäuser, betreutes Wohnen und viele mehr.

Die Pflege von Menschen aller Altersstufen orientiert sich immer an den individuellen Bedürfnissen der zu pflegenden Menschen. Das wurde den Auszubildenden in dem einen Jahr der Ausbildung durch das pädagogische Team des Caritas Bildungszentrums vermittelt. Insgesamt stehen dafür 700 Stunden Theorie zur Verfügung. Dabei wurden den Auszubildenden auch digitale Kompetenzen vermittelt. Hier wurden die Auszubildenden durch eine Lernplattform unterstützt.

Die 950 Stunden Praxis absolvierten die Auszubildenden in verschiedenen Einrichtungen der stationären und ambulanten Langzeit- und Akutpflege. Dort konnten sie ihre neu erlangten Kompetenzen zum Einsatz bringen.

Nach einem Jahr in der neuen Ausbildung sind sich alle staatlich anerkannten Pflegefachassistenten und Pflegefachassistentinnen einig: „Das hat sich gelohnt und das kann uns keiner nehmen.“ Alle Beteiligten sind froh über die neue Ausbildung und die neuen Möglichkeiten für den Pflegeberuf.

„Ihre Nächstenliebe ist eine Ihrer großen Stärken“

Dirk Küpers06.09.2022
Die Absolventen: Jasmin Bytomski, Sarah Bitomski, Anna Lena Clarendahl, Paulla Maryanne Nunes de Oliveira, Lena Eibe, Jenny Hamm, Julia Heinrich, Mirco Jacob, Tim Janotta, Özlem Karaman, Barbara Kruzycka, Tanja Paprotny, Jenelyn Rohmann, Thorsten Schanz, Roksana Scislicki, Larissa Uhlenbrock, Marc Wasmuthzoom
Die Absolventen: Jasmin Bytomski, Sarah Bitomski, Anna Lena Clarendahl, Paulla Maryanne Nunes de Oliveira, Lena Eibe, Jenny Hamm, Julia Heinrich, Mirco Jacob, Tim Janotta, Özlem Karaman, Barbara Kruzycka, Tanja Paprotny, Jenelyn Rohmann, Thorsten Schanz, Roksana Scislicki, Larissa Uhlenbrock, Marc Wasmuth

Dorsten - „Kranke und Alte zu pflegen ist mehr als eine Arbeit. Es ist ein Dienst. Es ist eine Berufung.“ Pastor Manuel Poonat fand bei der Verabschiedung des ersten Pflegefachassistentenkurses des Caritas Bildungszentrums Dorsten die passenden Worte. Die Abschlussfeier begann mit einem Wortgottesdienst in der Dorstener Kirche St. Marien. Anschließend überreichten Schulleiter Florian Heintze, seine Stellvertreterin Stefanie Büchte sowie die pädagogische Mitarbeiterin und Kursleiterin Petra Bremer die Zeugnisse.

„Nach einem Jahr Lernen, Freude und Faulenzerei halten Sie gleich das Examen in den Händen, begrüßte Pastor Manuel Poonat mit launigen Worten den Kurs D 15. „Ihre Ausbildung hat ihren Abschluss gefunden.“ Poonat beglückwünschte die Kursteilnehmer, die sich für den Pflegeberuf entschieden haben, zu ihrer Wahl. „Ihre Nächstenliebe ist eine Ihrer großen Stärken. Nun beginnt für Sie die Arbeit, diese Stärke auszuüben.“

Schulleiter Florian Heintze erinnerte die Absolventen an den Beginn der Ausbildung. „Und jetzt, nach noch nicht einmal 365 Tagen, endet diese Ausbildung auch schon wieder. Oder wie wir im Ruhrgebiet sagen: Fertich.“ Jeder, der eine Ausbildung absolviert habe, wisse, wie lange und schwer diese sein könne, erklärte Heintze. „Auch, wenn sie nur ein Jahr dauert.“ Respekt zollte er seiner Stellvertreterin Stefanie Büchte und Kursleiterin Petra Bremer für die geleistete Arbeit. Beide hätten sich seinerzeit gemeinsam mit dem Kurs auf den Weg gemacht. „Die Anstrengungen haben sich mehr als gelohnt.“

Der frisch verabschiedete Kurs der Pflegefachassistenten war der erste dieser Art am Caritas Bildungszentrum Dorsten. Nach der Einführung der generalistischen Pflegeausbildung war auch die Pflegeassistenz generalistisch und kompetenzorientiert ausgerichtet worden, um den gestiegenen Anforderungen an die Pflege gerecht werden zu können. „Sie alle haben diese gestiegenen Anforderungen mit Bravour gemeistert“, sprach Florian Heintze den 18 Absolventinnen und Absolventen ein Lob aus.

Der Schulleiter erinnerte an Praxiseinsätze, Lernaufgaben, Klausuren, Teste, Praxisbesuche, Homeschooling und Prüfungsstress bei über 30 Grad Außentemperatur. „Zuletzt haben einige bei den Prüfungen ganz schön geschwitzt. Aber das lag dann nicht an den Temperaturen.“ Florian Heintze bat die Absolventen, sich ihre Neugierde im Berufsalltag zu bewahren. „Die Zeit des Lernens fängt für Sie jetzt gerade an. Wie geht es weiter? Was sind Ihre Ziele? Was wollen Sie erreichen?“

Marc Wasmuth und Tim Janotta hielten im Namen des Kurses eine kurze Rede. „An so einem Tag kann man nicht genug danken“, sagte Janotta rückblickend auf das Kursjahr. „Das war sicher auch für die Dozenten stressig.“ Zum Ausgleich gab es für Stefanie Büchte und Petra Bremer jeweils einen Blumenstrauß.

Letzte praktische Examensprüfung des Altenpflegekurses D62

Dirk Küpers29.08.2022
Examensprüfung D62zoom

Dorsten - Im Caritas Alten- und Pflegeheim St. Anna Dorsten hat am 19. August die letzte praktische Examensprüfung des Kurses D62 nach den Vorgaben der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für den Beruf der Altenpflegerin/des Altenpflegers stattgefunden. Die Prüfung der Auszubildenden Vanessa Kirsch wurde von Praxisanleiterin Maren Willing und von zwei Prüferinnen des Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit Dorsten abgenommen.

Auf dem Foto zu sehen sind von links nach rechts: Marie Büdding (Prüferin des CBZ Dorsten), Florian Schneider (Pflegedienstleitung St. Anna), Vanessa Kirsch (Auszubildende), Maren Willing (Praxisanleitung St. Anna Dorsten), Jürgen Bernhardt (Einrichtungsleitung St. Anna) und Anne Bargel (Prüferin des CBZ Dorsten).




Treffen der Praxisanleitenden und der „neuen Auszubildenden“ in der Pflegeschule Ahaus-Wessum

Dirk Küpers26.08.2022
Der erste Kurs für Pflegefachassistenten und ihre Praxisanleitenden.zoom
Der erste Kurs für Pflegefachassistenten und ihre Praxisanleitenden.
Praxisanleiter-Treffenzoom

Ahaus - Im Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Ahaus fand am 23. August ein Praxisanleiter-Treffen statt, zu dem die „neuen Auszubildenden“ des ersten Kurses für Pflegefachassistenten eingeladen hatten. Diese Form der einjährigen Assistenz-Ausbildung in der Pflege findet am Bildungswerk zum ersten Mal statt.

15 Praxisanleitende folgten der Einladung und wurden mit einem selbst vorbereiteten Kuchenbuffet von den Kursteilnehmern begrüßt. In entspannter Atmosphäre konnte ein erstes Kennenlernen stattfinden. Da der erste berufspraktische Einsatz für die Auszubildenden unmittelbar bevorsteht, gab es einen großen und regen Austausch mit den jeweiligen Praxisanleitenden ihrer Arbeitgeber. Es wurden jedoch auch Informationen zum einjährigen Ausbildungsverlauf und dessen Organisation miteinander besprochen.

Abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit „Wünschen/Erwartungen“ der Kursteilnehmer an den ersten Praxiseinsatz, die zuvor auf Plakaten formuliert und von den Kurssprechern vorgetragen wurde. Zum Start in die erste Praxisphase wünschen wir allen Beteiligten ein gutes Gelingen!

Die einjährige Ausbildung zur/zum Pflegefachassistent/in startet jährlich am 1. August an der Pflegeschule des Caritas-Bildungswerks in Ahaus-Wessum. Zweimal im Jahr beginnt darüber hinaus die dreijährige Pflege-Ausbildung zur/zum Pflegefachfrau/Pflegefachmann.

Training im Wald

Dirk Küpers26.08.2022
Training im Waldzoom

Dorsten - Der Kurs D 66 hat an einem traumhaften Sommertag das Teamtraining im Wald genossen. Auch in der generalistischen Ausbildung wird der Teamtag des Caritas Bildungszentrums in Dorsten weiter durchgeführt. Dabei stand das „Miteinander“ und „wir schaffen es“ an oberster Stelle, neben viel Spiel, Spaß und Freude.





Nicole Lösing feiert Dienstjubiläum

Dirk Küpers09.08.2022
Nicole Lösing mit Seminarleiter Reinhard Sickingzoom
Nicole Lösing mit Seminarleiter Reinhard Sicking

Ahaus - Am 1. August 1997 wurde Nicole Lösing in die Dienste des Caritas Verbandes Ahaus aufgenommen. Den weitaus größten Anteil ihrer nunmehr 25-jährigen Tätigkeit verbrachte sie im Caritas Bildungswerk Ahaus in der Pflegeschule Ahaus-Wessum. Schulleiter Reinhard Sicking überreichte ihr zum Dienstjubiläum einen Blumenstrauß mit den besten Wünschen der Kolleginnen und Kollegen und einem großen Dankeschön für die langjährige und noch hoffentlich lange andauernde Zusammenarbeit!









Alte und neue Bildungswege in der Pflege

Dirk Küpers02.08.2022
Kurs Pflegefachassistenzzoom
Kurs Pflegefachassistenz
Kurs Pflegefachkräftezoom
Kurs Pflegefachkräfte

Am 29.07.2022 hat das Caritas-Bildungszentrum Rheine-Emsdetten den letzten Ausbildungskurs in der Altenpflege am Standort Emsdetten und den ersten Vorbereitungslehrgang auf die Staatliche Abschlussprüfung zur Pflegefachassistenz (PFA) am Standort Rheine verabschiedet. Ein besonderer Abschluss wurde gemeinsam mit Angehörigen, Kollegen und dem Team des Bildungszentrums gefeiert.

Nach drei Jahren Ausbildung hat der letzte Altenpflegekurs am Standort Emsdetten sein Examen erfolgreich abgelegt. Alle frisch examinierten Altenpfleger und Altenpflegerinnen des Kurses sind sich einig: “Das hat sich gelohnt.” Das gleiche dachten auch die Absolventen der erstmalig durchgeführten Externenprüfung in der Pflegefachassistenz. Die Externenprüfung bietet die Möglichkeit die Abschlussprüfung zum/zur staatlich anerkannten Pflegefachassistenten und Pflegefachssistentin abzulegen ohne den regulären Ausbildungsgang besucht zu haben. Als Vorreiter hat das Caritas Bildungszentrum Rheine erstmalig in NRW nun den Vorbereitungslehrgang auf diese Abschlussprüfung angeboten. Nach dem Lehrgangsbeginn am 02.05.2022 wurden den Teilnehmern in insg. 150 Stunden theoretischem Blockunterricht die Kompetenzen vermittelt, die sie benötigen, um selbstständig arbeiten zu können. Zuvor wurden die informellen Kompetenzen der Pflegekräfte geprüft. Alle verfügen bereits über langjährige Vorerfahrungen im pflegerischen Bereich und haben jede Menge informelles Wissen mitgebracht, an dem die Pädagogen des Bildungszentrums anknüpfen konnten. Der Unterricht wurde durch Phasen, in denen es wieder in die Einrichtung ging, unterbrochen, damit die erlernten Kompetenzen direkt umgesetzt werden konnten.

Im Juli ging es dann in die “heiße Phase” – die Abschlussprüfungen standen an. Es wurden alle Kompetenzen, um die es auch in der regulären Ausbildung zur Pflegefachassistenz geht, abgeprüft. Nach einer schriftlichen und mündlichen Prüfung wurden die Teilnehmer auch in ihren Einrichtungen praktisch geprüft. Alle Teilnehmer*innen wollten sich etwas beweisen, da die Schulzeit bei allen schon einige Zeit zurück liegt. Sie sind froh, dass sie in dem Vorbereitungslehrgang gut aufgenommen wurden und dies auch berücksichtigt wurde. Für viele gibt es keinen alternativen Bildungsweg, eine einjährige Ausbildung ist aufgrund privater Verpflichtungen einfach nicht möglich. Sie sind alle sehr froh, die Möglichkeit der Externenprüfung beim Caritas Bildungszentrum Rheine bekommen zu haben. Das CBZ Rheine wurde für das Pilotprojekt ausgewählt, weil es bereits über viele
Erfahrungen mit einem ähnlichen Projekt sammeln konnte. Als Modellschule hat sich das CBZ Rheine also bereits bewährt und bietet gerne neue Bildungswege, um Menschen für die Pflege zu gewinnen.

Ausbildungsstart in Rhede

Dirk Küpers18.07.2022
Ausbildungsstart in Rhedezoom

Rhede -  Am Caritas Bildungszentrum Rhede haben 21 Auszubildende des Kurses B12 am 1. Juli ihre Ausbildung zur/zum Pflegefachfrau/ -mann gestartet. Der erste Schultag begann mit einer Messe in der St.-Remigius-Kirche in Borken, im Anschluss wurden die Schülerinnen und Schüler bei einem gemeinsamen Frühstück begrüßt. Im Bildungszentrum wurden organisatorische Dinge besprochen und ein gegenseitiges Kennenlernen der jungen Auszubildenden initiiert. Schulleiterin Maria Werner, die stellvertretende Schulleiterin Tatjana Laing und die Kursleiterin Anja Tag hießen den Kurs herzlich willkommen. Das Kursmotto lautet: Miteinander Hand in Hand, auf in die Pflege mit Verstand.



Kursstart im Caritas Bildungszentrum Dorsten

Dirk Küpers18.07.2022
Kursstart im Caritas Bildungszentrum Dorstenzoom

Dorsten - Der Kurs D70 ist am Caritas Bildungszentrum in Dorsten am 1. Juli in die Ausbildung zum/zur Pflegefachmann/-frau gestartet. Kursleiter Stephan Baar (rechts im Bild), der selber vor sechs Jahren die Ausbildung am Caritas Bildungszentrum erfolgreich beendete, hieß 19 Teilnehmende willkommen. Als „Kursmotto“ wurde ein Zimmerpflanzenableger in einem Blumentopf in den Kurs gestellt, welcher den Kurs über die drei Ausbildungsjahre in der generalistischen Pflegeausbildung begleiten wird. Diese Pflanze steht für das Wachstum der Schülerinnen und Schüler und die Wurzelbildung für die Entwicklung einer starken Pflegefachkraft. Der erste Tag wurde mit einem Gottesdienst in der Marienkirche begonnen; anschließend wurden organisatorische Dinge im Bildungszentrum besprochen und ein gegenseitiges Kennenlernen der jungen Auszubildenden initiiert. In den nächsten Wochen werden die Auszubildenden den Pflegeberuf kennenlernen und sich intensiv mit den Aufgaben der Pflege beschäftigen.

Treffen der Praxisanleitenden und der „neuen Auszubildenden“ in der Pflegeschule Ahaus

Dirk Küpers18.07.2022
Treffen von Praxisanleitenden und Auszubildendenzoom
Treffen von Praxisanleitenden und Auszubildenden

Ahaus - Im Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Ahaus fand vor Kurzem ein Praxisanleitertreffen statt, zu dem die „neuen Auszubildenden“ des Kurses 80 eingeladen hatten. 19 Praxisanleitende folgten der Einladung und wurden vom Kurs 80 mit einem selbst vorbereiteten Küchenbuffet begrüßt.

Vor dem Beginn des ersten berufspraktischen Einsatzes gab es bei den Auszubildenden einen großen Austauschbedarf mit den Praxisanleitenden, unter andererm zu den folgenden Fragestellungen: Wann geht es los? Wann sind die Dienstzeiten/Dienste an Wochenenden? Gibt es in der Ausbildungseinrichtung einen Einarbeitungsplan? Welche Aufgaben hat der Praxisanleiter/Aufgaben der Auszubildenden. Was ist wichtig zu beachten innerhalb der Probezeit? Ist Dienstkleidung nötig? Was ist wichtig zu wissen für die Pausenzeiten: Getränke und Mahlzeitenangebot beim Ausbildungsbetrieb?

Zudem hatte der Kurs 80 „Wünsche/Erwartungen an den ersten Praxiseinsatz“ formuliert und diese den Praxisanleitenden dargelegt. „Ein gelungenes Kennenlernen in entspannter Atmosphäre“, so lautete das Fazit einer Auszubildenden.

Zum Start in die erste Praxisphase wünschen wir allen Beteiligten ein gutes Gelingen!

18. Fachtagung Hygiene:70 Teilnehmende aus der Alten- und Eingliederungshilfe

Dirk Küpers09.06.2022
18. Fachtagung Hygienezoom

Ahaus – Hygiene: der Evergreen in allen Einrichtungen, in denen Menschen leben, die besonders vulnerabel sind. Umso erfreulicher ist es, dass rund 70 Mitarbeitende aus der Alten- und Eingliederungshilfe an der Fachtagung Hygiene des Caritas Bildungswerks Ahaus in der Stadthalle in Ahaus teilgenommen haben. Den thematischen Mittelpunkt bildeten die Themenfelder Hände- und Flächenhygiene sowie die Keime, die mit eben diesen Maßnahmen bekämpft werden sollen: multiresistente Keime und Infektionskrankheiten.

Peter Bergen, Hygienefachkraft beim Niedersäch­sischen Landesgesundheitsamt a.D., verdeutlichte im ersten Vortrag, weshalb in Einrichtungen Hygienemaßnahmen nicht eingehalten werden, obwohl das Wissen über die Wichtigkeit hygienischen Arbeitens und die korrekte Umsetzung doch in allen Köpfen längst bekannt ist. „Hygiene passiert nicht auf dem Papier, eine gute Händehygiene bekommt man nur hin, wenn zwei Dinge menschlichen Verhaltens berücksichtigt werden: Menschen machen am liebsten anderen nach und Menschen lieben die Macht der Gewohnheit“. Diese beiden Dinge gilt es für das eigene Handeln zu berücksichtigen.

Apothekerin und Produktmanagerin Romina Janka veranschaulichte an zahlreichen Beispielen mit viel fachlicher Tiefe, weshalb gerade multimorbide Menschen besonders gefährdet sind und weniger eigene Schutzmechanismen gegen Viren, Bakterien und Pilze mitbringen. Sie erläuterte die Wichtigkeit von korrekter Flächendesinfektion und deren Anwendung.

„Wer ist eigentlich für gute Hygiene verantwortlich?“ Auf diese Frage kennt Martin Groth genau eine richtige Antwort: „Ich selbst.“ Als Inhaber der HygSo-Hygieneberatung und Hygieneberater kennt er die typischen Schwachstellen in der Hygiene genau und setzt auf eine Basishygiene. „Wenn wir mit hygienischem Arbeiten erst beginnen, wenn wir Symptome sehen, ist es zu spät.“

Dr. Dr. Friedrich von Rheinbaben, Mikrobiologie und Virologie, hielt den Schlussvortrag zum Thema „Neues von Infektionskrankheiten außer Corona“. Von Rheinbaben: „Gefährliche Keime aller Art begleiten uns seit Menschengedenken – teils mit verheerenden Folgen und einem tief sitzenden Angstgedächtnis der Menschen.“

Berufsbörse in Borken

Dirk Küpers25.05.2022
Berufsbörse in Borkenzoom

Borken - Die Jodocus-Nünning-Gesamtschule in Borken lud alle interessierten Schülerinnen, Schüler und Eltern zur jährlichen Berufsbörse ein. Rund 60 Firmen und Institutionen boten den potentiellen Auszubildenden die Möglichkeit, einen Einblick in das jeweilige Berufsfeld zu erlangen. Auch das Caritas Bildungszentrum Rhede/Borken hat mit einem großen Stand für potentielle Pflegefachfrauen/-männer und Pflegefachassistenten geworben und zahlreich Interessierten das Tätigkeitfeld der Pflege erläutert.

Wer Interesse am Pflegeberuf entwickelt hat und noch die Gelegenheit nutzen möchte, unsere Kolleginnen und Kollegen zum Berufsfeld Pflege zu befragen, sollte die Chance beim Azubi Speed-Dating am 2. Juni zwischen 10 und 14 Uhr in der Stadthalle in Borken nutzen (Adresse: Am Vennehof 1). Wir freuen uns auf euren Besuch!




Besuch der katholischen Akademie Stapelfeld

Dirk Küpers17.05.2022
Besuch der Akademie Stapelfeldzoom

Rhede/Borken - Gleich zwei Kurse des Caritas Bildungszentrum Rhede/Borken B10 und R59 haben sich mit ihren Kursleitungen auf die Reise zur katholischen Akademie Stapelfeld gemacht. In einem dreitägigen Seminar thematisierten die Auszubildenden den Umgang mit Tod und Sterben. Auch außerhalb des Seminars bot das Gelände der katholischen Akademie den Auszubildenden zahlreiche Aktivitäten, als Kursgemeinschaft zusammen zu wachsen und Erlebtes aus dem Seminar zu verarbeiten.








Caritas Bildungszentrum Oer-Erkenschwick umgezogen

Dirk Küpers13.05.2022

Oer-Erkenschwick - Alles neu macht der Mai – beim Caritas Bildungszentrum Oer-Erkenschwick ist das keine leere Floskel. Die Bildungseinrichtung ist umgezogen: von der Klein-Erkenschwicker Straße in die neuen Räume an der Holtgarde 30. Mit der Einsegnung des neuen Standortes – an dem vorher das Bad- und Sanitärunternehmen Kohler beheimatet war – feierte das Caritas Bildungszentrum Oer-Erkenschwick auch sein 25-jähriges Bestehen. Das Caritas Bildungszentrum gehört zum Caritas Bildungswerk Ahaus, einer Tochtergesellschaft das Caritasverbandes Ahaus-Vreden. Zu den Gästen der Einweihung gehörten unter anderem Hans-Peter Merzbach und Peter Schwack vom Vorstand des Caritasverbandes, Karsten Bomheuer als Geschäftsbereichsleiter des Bildungswerkes sowie Oer-Erkenschwicks Bürgermeister Carsten Wewers. Den Gottesdienst zur Einweihungsfeier zelebrierte Pfarrer Stefan Scho, Mitglied des Caritasrates.

In seinem Grußwort freute sich Hans-Peter Merzbach, dass die Feierlichkeit – nach vielen Corona-Beschränkungen – wieder in Präsenz gehalten werden könne. Zwar habe das Bildungswerk im Rahmen der Pandemie bewiesen, wie schnell die Umstellung auf digitales Lernen möglich war. Allerdings bräuchte es für die Vermittlung von Wertehaltungen, die bei der Begleitung von Menschen an den Grenzen ihres Lebens nötig sei, geeignete Räume für den realen Austausch und den gemeinsamen Diskurs. Durch den neuen Standort erfahre die Pflegeausbildung im Kreis Recklinghausen eine qualitative Steigerung. „Es wird spannend zu sehen sein, wie sich das Caritas Bildungszentrum in Oer-Erkenschwick in den nächsten Jahren entwickeln wird.“ Hierfür wünschte Hans-Peter Merzbach den Mitarbeitenden, bei denen er sich für ihren wichtigen Auftrag bedankte, auch einen guten Geist .

Die Auszubildenden Anna-Lena Münkewarf und Arnold Klitzsch berichteten von ihren Erfahrungen am alten und am neuen Standort. „Hier ist alles viel größer, viel geräumiger und viel digitaler“, zogen beide ein äußerst positives Fazit über den Wechsel an die Holtgarde. „Das Lernen macht hier viel mehr Spaß.“ Die Lehrkräfte seien hoch motiviert.

Das bestätigte Schulleiter Dominik Schulz, der in seiner Rede auch an seinen Vorgänger Joachim Gruttmann erinnerte, der die Schule am alten Standort 23 Jahre lang leitete. Gestartet wurde in Oer-Erkenschwick im Oktober 1979 mit einem Kurs. Heute sind es drei Kurse pro Jahr, hinzu kommen Fortbildungen und Schulungen. Aktuell werden am Caritas Bildungszentrum fast 200 Pflegeschüler aus Oer-Erkenschwick und den Nachbarkommunen ausgebildet. Das Bildungszentrum bietet eine dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann (Start jeweils im April und Oktober) sowie eine einjährige Ausbildung zur Pflegeassistenz an (Start im September).

Am alten Standort konnten die Ansprüche der neu konzipierten generalistischen Ausbildungsgänge nicht mehr gewährleistet werden. Ganz anders an der Holtgarde. „Hier können wir alle Facetten der generalistischen Ausbildung zeigen“, erklärte Dominik Schulz. Neben Schulleiter Dominik Schulz sind insgesamt 17 Mitarbeitende, darunter elf hauptamtliche Lehrkräfte – vom alten an den neuen Schulstandort umgezogen. Dort steht den Beschäftigten und den Auszubildenden deutlich mehr Platz zur Verfügung. Das Caritas Bildungszentrum verfügt auf zwei Etagen über eine nutzbare Fläche von gut 1200 Quadratmetern. Die Zahl der Klassenräume wurde von fünf auf sechs erweitert. Zum Vergleich: das größte Klassenzimmer am alten Standort war 49 Quadratmeter groß, das kleinste Klassenzimmer an der Holtgarde misst 56 Quadratmeter, der größte Klassenraum ist 74 Quadratmeter groß.

Die Umbaumaßnahmen starteten im Sommer 2021. Das Land NRW stellte Fördermittel in Höhe von 650.000 Euro zur Verfügung. Genutzt wurden neben Eigenmitteln auch Mittel aus dem Digitalpakt Schule. So erhielten die Klassen unter anderem mobile Smartboards. Hinzu kommen Sozialräume, die mit Sofas, Kicker und Darts ausgestattet sind.

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung nutzte Bürgermeister Carsten Wewers die Gelegenheit, sich das neue Caritas Bildungszentrum genauer anzusehen. Wewers zeigte sich begeistert darüber, dass es „endlich wieder Leben am Standort an der Holtgarde 30“ gebe. Und dann auch noch mit immens wichtigen Ausbildungsgängen. Ebenso wichtig sei, dass das Caritas Bildungszentrum am Standort Oer-Erkenschwick geblieben sei, erklärte der Bürgermeister.

Teamtag im Caritas Bildungszentrum Ahaus

Dirk Küpers10.05.2022

Ahaus - Bei ihrer Exkursion zum „TextilWerk Bocholt“ informierten sich die Kolleginnen und Kollegen des Teams der Schule für Pflegeberufe des Caritas-Bildungswerks aus Ahaus-Wessum über die Arbeit und Arbeitsbedingungen in früheren Zeiten in der Textilbranche. Nach der Führung durch die historischen Räume der Weberei und Spinnerei blieb noch Zeit für den kollegialen Austausch.