Aktuelles aus unseren Bildungszentren


Weniger ist manchmal mehr

Dirk Küpers10.09.2015
Weniger ist manchmal mehrzoom
Weniger ist manchmal mehrzoom

Ibbenbüren - Der Mensch mit Demenz gibt vor was passiert und was nicht. Wichtig ist es flexibel und spontan zu bleiben. Weniger ist manchmal mehr. Das ist die Grundhaltung mit der die Betreuungskräfte, die zurzeit am Caritas Bildungszentrum Ibbenbüren eine Qualifizierung nach § 87b erlangen, nach ihrem theoretischen Basiskurs in das Betreuungspraktikum entlassen wurden. Im Basisblock lernten die angehenden Betreuungsassistenten viele Möglichkeiten kennen den Menschen mit Demenz mit Herz, Hand und Verstand zu begleiten. Erinnerungs-und Biografiearbeit, Humor in der Pflege, Grundlagen der Kommunikation, Rhythmus und Musik, Einsatz von Handpuppen sind nur einige Beispiele hierzu. Ihre Aufgabe ist es nun das Erlernte in die Praxis umzusetzen und entsprechende Aktivierungsangebote zu planen, durchzuführen und zu reflektieren und vor allem den Menschen mit Demenz Spaß und Lebensfreude zu vermitteln.

„Mehr Aufklärung und ein besseres Image für unseren Beruf!“

Dirk Küpers03.07.2015
Anja Karliczek MdB diskutiert mit angehenden Altenpflegern in Ibbenbürenzoom
Anja Karliczek MdB diskutiert mit angehenden Altenpflegern in Ibbenbüren

Ibbenbüren - Das schlechte Image und die fehlende Aufklärung über die Inhalte ihres Berufs standen im Mittelpunkt einer lebhaften Diskussion von Anja Karliczek MdB mit Schülerinnen und Schülern des Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit in Ibbenbüren (Kurs 9).

Die heimische Bundestagsabgeordnete berichtete zunächst über ihre Arbeit im Wahlkreis und in Berlin. Im Anschluss hatten die Auszubildenden Gelegenheit, Fragen zu stellen, aber auch ihren Unmut über die Situation rund um ihren angestrebten Beruf des Altenpflegers/der Altenpflegerin zu äußern. In der Öffentlichkeit herrsche ein viel zu negatives Bild darüber, was der Beruf beinhaltet, erklärten die Schülerinnen und Schüler, und belegten dieses anhand zahlreicher Praxisbeispiele und Erfahrungen. "Mir ist es ein großes Anliegen, dass Dienstleistungsberufe - wie auch der ihre in der Altenpflege - eine größere Wertschätzung erfahren.", betonte Anja Karliczek – und erklärte sich sofort bereit, aktiv daran mitzuarbeiten: in nächster Zeit wird sie unter anderem einen Tag lang einen Altenpfleger bei seiner täglichen Arbeit begleiten.

100 Jahre Musikgeschichte

Dirk Küpers22.06.2015
100 Jahre Musikgeschichtezoom

Ibbenbüren - Beeindruckt kehrten zwei Kurse des Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit Ibbenbüren von einer Zeitreise über 100 Jahre Musikgeschichte zurück. Im Rahmen der Biografie Arbeit besuchten sie das rock`n`popmuseum in Gronau.

Einen „ruhigen“ Museumsbesuch fanden die Auszubildenden hier nicht, denn Musik und Klänge sind in der ehemaligen Textilfabrik allgegenwärtig. Musik wird unter der Tranceglocke oder im Soundraum nicht nur hör- sondern auch fühlbar. Neben dem musikalischen Erlebnis finden sich vor allem soziokulturelle Zusammenhänge oder Einflüsse auf und aus anderen gesellschaftlichen Bereichen. Und natürlich die verschiedensten Exponate aus 100 Jahren Musikgeschichte.

Kommentar der Auszubildenden war nach dem gelungenen Ausflug: „Die Ausstellung hat das Lebensgefühl der jeweiligen Zeit gut näher gebracht und wir hätten gerne noch mehr Zeit dort verbracht.“

6. Altenpflegehilfekurs in Teilzeit ist gestartet

Dirk Küpers22.06.2015
6. Altenpflegekurs gestartetzoom

Ibbenbüren - Der mittlerweile sechste Altenpflegehilfekurs in Teilzeit ist in den  neuen Räumlichkeiten des Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit in Ibbenbüren  gestartet.

Auch in diesem Kurs wird die Zusatzqualifikation in Behandlungspflege vermittelt, um in den  stationären und ambulanten Altenpflegeeinrichtungen die Einsetzbarkeit zu erhöhen. Nach Abschluss der achtzehnmonatigen Ausbildung in Theorie und Praxis dürfen sich die  Auszubildenden staatlich anerkannte AltenpflegehelferInnen nennen. Wir wünschen allen „Neulingen“ gutes Gelingen in ihrer Ausbildung!


6. Altenpflegehilfekurs in Teilzeit ist gestartet

Dirk Küpers16.06.2015
Kursstart in Ibbenbürenzoom

Ibbenbüren - Der mittlerweile sechste Altenpflegehilfekurs in Teilzeit ist in den  neuen Räumlichkeiten des Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit in Ibbenbüren gestartet.

Auch in diesem Kurs wird die Zusatzqualifikation in Behandlungspflege vermittelt, um in den stationären und ambulanten Altenpflegeeinrichtungen die Einsetzbarkeit zu erhöhen. Nach Abschluss der achtzehnmonatigen Ausbildung in Theorie und Praxis dürfen sich die Auszubildenden staatlich anerkannte AltenpflegehelferInnen nennen. Wir wünschen allen „Neulingen“ gutes Gelingen in ihrer Ausbildung!

Angehende examinierte Altenpflegekräfte auf Exkursion

Dirk Küpers23.05.2015
(v. r.) Thomas Kneipel und Walter Schröer stellten den Angehörigen des Kurses 7 Arbeitsfelder der LWL-Klinik Lengerich vor.zoom
(v. r.) Thomas Kneipel und Walter Schröer stellten den Angehörigen des Kurses 7 Arbeitsfelder der LWL-Klinik Lengerich vor.

Ibbenbüren - Manchmal ist es angebracht, das was im Klassenraum vermittelt wird, ergänzend vor Ort anzusehen. Das führte die Angehörigen des Kurses 7 des Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit Ibbenbüren jüngst nach Lengerich. Die angehenden examinierten Altenpfleger und Altenpflegerinnen, die im März 2016 ihre dreijährige Ausbildung beenden, ließen zu Beginn die besondere Atmosphäre des Trauercafés „Haus Jona am Berg,“ benannt nach dem Propheten Jona, von dem schon im Alten Testament die Rede ist, auf sich wirken. Marianne Steinhardt, die 1995 zu den Gründerinnen des Hospizvereins Lengerich gehörte, berichtete anschaulich und sehr eindrucksvoll über die ehrenamtliche Arbeit im Rahmen der Sterbebegleitung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins leisten diese Arbeit auch in Altenheimen und tragen so zu einer erheblichen Entlastung des Pflegepersonals bei. Das Angebot des Vereins umfasst auch die Betreuung von Hinterbliebenen und diverse einschlägige Veranstaltungen, die für jedermann zugänglich sind. In der Westfälischen Landesklinik ging es vor allem um den Wohnverbund und das ambulant betreute Wohnen, sowie das Pflegezentrum. 

Interessiert folgten die Besucher den Ausführungen von Thomas Kneipel, der den ersten Arbeitsbereich beschrieb. Walter Schröer stellte das Pflegezentrum vor. Interessiert folgten die Besucher den Schilderungen der Arbeit in beiden Bereichen, insbesondere bezüglich der gegenüber einem Altenheim etwas anders ausgerichteten pflegerischen Tätigkeit. Den Abschluss bildete der Besuch bei der Stadtverwaltung Lengerich. Dort ging es um die Grundsicherung im Alter und das so genannte Sozialbegräbnis, wozu Dirk Vietmeier referierte. Ludger Dierkes schließlich befasste sich mit dem Thema „Unterbringung nach dem Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten“, ein Aufgabenbereich, für den die örtlichen Ordnungsbehörden, also die Städte und Gemeinden, zuständig sind. Da sich mit der Westfälischen Landesklinik eines der in Betracht kommenden Krankenhäuser in Lengerich befindet, wird das Ordnungsamt der Stadt Lengerich gegenüber den anderen Kommunen des Kreises deutlich häufiger tätig.

"Bewegtes Klassenzimmer" - Zauberei?

Dirk Küpers17.02.2015
Aktion Bewegtes Klassenzimmerzoom

Ibbenbüren - Nein, ganz im Gegenteil! Das "bewegte Klassenzimmer" wird die erste Maßnahme sein, im Zuge des Projekts Gesundheitsförderung am CBZ Ibbenbüren in den nächsten Wochen umgesetzt wird.

Mit Hilfe der kreativen Ideen der Auszubildenden und der AOK NordWest können das "bewegte Klassenzimmer" und ein Kurs "Rückenschule" mit einem professionellen Fitnesstrainer umgesetzt werden. 

Wir sind alle sehr gespannt und schauen dem Muskelkater furchtlos in die Augen!

23 neue Altenpflegehelfer/innen

Dirk Küpers15.12.2014
Mit den stolzen Altenpflegehelferinnen freuen sich die ambulanten und stationären Altenpflegeeinrichtungen und das Team des Caritas Bildungszentrums für Gesundheit.zoom
Mit den stolzen Altenpflegehelferinnen freuen sich die ambulanten und stationären Altenpflegeeinrichtungen und das Team des Caritas Bildungszentrums für Gesundheit.

Ibbenbüren - Einen besonderen Grund zum Feiern hatten 23 Teilnehmerinnen des Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit nach bestandener Prüfung zur staatlich anerkannten Altenpflegehelferin. Es ist der erste Altenpflegehelferkurs dem die erweiterten Ausbildungsinhalte in Behandlungspflege zertifiziert wurden. 

Damit sind die Absolventinnen in der Praxis noch breiter einsetzbar. Aber nicht nur der Bedarf an Pflegekräften wird in Zukunft weiter ansteigen, sondern wir benötigen auch viele zusätzliche Betreuungskräfte.
Ohne die Unterstützung des Jobcenters des Kreises Steinfurt und der Agentur für Arbeit wäre dieser Kurs nicht möglich gewesen.
Im neuen Jahr starten neben einem Betreuungsassisstenkurs nach §87b viele weitere Ausbildungen im Altenpflegebereich. Gerne können sie sich direkt unter Telefon 05451/5042344 oder auf dieser Homepage informieren.

Mehr Krankenhauseinweisungen aufgrund Überbelastung in der Altenpflege

Dirk Küpers08.12.2014
Nachdem die Reisegruppe aus dem Kreis Steinfurt der Landtagssitzung gefolgt  war, hatte sie eine lebhafte Diskussion mit Landesministerin für Emanzipation, Gesundheit, Alter und Pflege Barbara Steffens (vorn 4. v. l.). zoom
Nachdem die Reisegruppe aus dem Kreis Steinfurt der Landtagssitzung gefolgt war, hatte sie eine lebhafte Diskussion mit Landesministerin für Emanzipation, Gesundheit, Alter und Pflege Barbara Steffens (vorn 4. v. l.).

Ibbenbüren - In nicht zu überbietender Klarheit benannte Landegesundheitsministerin Barbara Steffens (Bündnis 90 / Die Grünen) die Probleme in der Altenpflege. Zwei Kursen des Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit Ibbenbüren sowie Angehörigen des VdK Ortsverbandes Ibbenbüren war bei ihrem Besuch im Düsseldorfer Landtag klar, diese Ministerin weiß, was sie will und wo es anzusetzen gilt, will man – was dringend nötig ist - in der Altenpflege die anstehenden Aufgaben effektiv anpacken. 

Das Personalproblem sei hier zu lösen und nicht durch Anwerbung von Kräften aus dem Ausland, weil es diesem Personal verständlicherweise an dem unverzichtbaren Wissen fehle, wenn es um die Kultur in diesem Lande gehe. Noch immer hätten viele Arbeitgeber nicht erkannt, dass auch sie einen Beitrag dazu zu leisten haben, dass Fachkräfte ihren Beruf nicht aufgrund unbefriedigender Arbeitsbedingungen zu oft wieder verlassen. 16.800 landesgeförderte Ausbildungsverhältnisse gebe es zurzeit in Nordrhein-Westfalen in der Altenpflege, so viele wie noch nie. Und die Fachkräfte müssten gehalten werden. Unwirtschaftlich sei die fast regelmäßige Überforderung des Personals auch, weil man sich oft nicht anders zu helfen wisse, als zu pflegende Personen ins Krankenhaus einweisen zu lassen. Im Quartier müssten die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass Menschen dort alles vorfinden, was sie brauchen und so möglichst lange in ihrem privaten Umfeld bleiben können. Dadurch würde zugleich die Möglichkeit eröffnet, die Kompetenzen der alten Menschen länger zu nutzen, was sich zugleich positiv auf deren Befinden auswirke. 

Was die stationären Altenpflegeeinrichtungen anbelange, dürfe dort nicht das System im Mittelpunkt stehen, sondern der Mensch. Bewohner müssen zum Beispiel bestimmen können, wann sie aufstehen möchten und nicht die vorgegebenen Essenzeiten den Ausschlag geben. So etwas sei einfach zu lösen, wenn man nur wolle. Die angeregte Diskussion mit der Ministerin musste schließlich beendet werden, weil das die Organisation im Landtag nicht anders zuließ.

Bildungsreise in die Landeshauptstadt

Dirk Küpers17.10.2014
Bildungsreise nach Düsseldorfzoom

Ibbenbüren - Eine politische Bildungsreise führte die Angehörigen der Kurse 6 und 8 des Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit in Ibbenbüren nach Düsseldorf. Auf dem Programm standen zunächst Informationen über den Landtag und ein Besuch im Plenarsaal. Landesministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Gesundheit Barbara Steffens, die selbst verhindert war, hatte zwei Mitarbeiterinnen und einen Mitarbeiter zu einem anschließenden Gespräch abgestellt, in dem es vereinbarungsgemäß vor allem um Altenpflege und Altenpflegeausbildung ging. 

Die Vertreter des Ministeriums gingen zunächst auf die aktuellen einschlägigen Diskussionen ein. Dabei ließen sie anklingen, dass sich das Pflegepersonal nicht in dem Maße an den Diskussionen beteilige, wie es erwünscht sei. Umso überraschter waren sie über die Intensität und Qualität der Beiträge, die Teilnehmer der Kurse 6 und 8 in die Diskussion einbrachten. Seitens des Ministeriums wurde ferner angekündigt, dass das in Arbeit befindliche Wohn- und Teilhabegesetz wohl auch einen Ordnungswidrigkeitentatbestand beinhalten werde, mit dem die Verringerung freiheitsentziehender Maßnahmen in der Pflege erreicht werden soll, eine schon lange seitens des Bildungszentrums erhobene Forderung. 

Am Schluss stand ein Besuch beim WDR. Dort erhielt man auch interessante Einblicke hinter die Kulissen, und auf der Besuchertribüne konnte man „live und in Farbe“ die Übertragung der Sendung „daheim und unterwegs“ beobachten, unter anderem Marie-Luise Marjan (alias Helga Beimer), die im Zusammenhang mit der bevorstehenden Ausstrahlung der 1500. Folge der Lindenstraße interviewt wurde und die Sendung gleichzeitig auf dem Monitor verfolgen.

27 neue Auszubildende am Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Ibbenbüren

Dirk Küpers10.10.2014
Die neuen Auszubildenden des Kurses 10 des Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit mit ihren Dozentenzoom
Die neuen Auszubildenden des Kurses 10 des Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit mit ihren Dozenten

Ibbenbüren - 27 neue Auszubildende haben am Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Ibbenbüren ihre dreijährige Ausbildung zur Altenpflegefachkraft begonnen.

Auch in diesem zehnten Kurs gibt es große Unterschiede im Lebensalter und den bisherigen beruflichen Werdegängen. Eine erfreuliche Entwicklung zeigt sich in der gestiegenen Zahl der männlichen Teilnehmer.

Gemeinsam ist allen „Neuen“ eine hohe Leistungsmotivation und das Ziel gute Pflegekräfte zu werden.






Auszubildende in der Altenpflege besuchten Berlin

Dirk Küpers29.09.2014
Vor der Kuppel des Reichstags (v. l.):  Jana Bechlem, Norbert Klapper (Dozent), Janine Dirkes, Katharina Warkentin, Karoline Jabs, Lena Esselmann, Vanessa Pott, Jonathan Adamzcyk, Nils Lüdecke, Marie Bulters, Robin Konietzko, MdB Kathrin Vogler (DIE LINKE), Margarete Küppers, Sandra Mersch, Kimberly Moore, Lukasz Tabor, Vera Neuhaus, Kristin Langelage  ,Marco Schoo, Kristina Schweigert, Jessica Trinkies, Katharina Müller, Ute Heinrich, Melanie Kümpers.                 zoom
Vor der Kuppel des Reichstags (v. l.): Jana Bechlem, Norbert Klapper (Dozent), Janine Dirkes, Katharina Warkentin, Karoline Jabs, Lena Esselmann, Vanessa Pott, Jonathan Adamzcyk, Nils Lüdecke, Marie Bulters, Robin Konietzko, MdB Kathrin Vogler (DIE LINKE), Margarete Küppers, Sandra Mersch, Kimberly Moore, Lukasz Tabor, Vera Neuhaus, Kristin Langelage ,Marco Schoo, Kristina Schweigert, Jessica Trinkies, Katharina Müller, Ute Heinrich, Melanie Kümpers.

Ibbenbüren - Die Altenpflege und die Altenpflegeausbildung sind Themen, die die Politik seit geraumer Zeit beschäftigen, ohne dass bislang wirklich Fortschritte erkennbar sind. Das liegt auch daran, dass es um viel Geld geht und sich deshalb einer Reihe verschiedener Interessengruppen, Lobbyisten genannt, einzumischen versuchen. Die Pflegekräfte selbst, einschließlich der in der Ausbildung befindlichen, werden kaum gefragt, was auch und vor allem daran liegt, dass sie ganz überwiegend nicht gewerkschaftlich organisiert sind und sich deshalb nicht Gehör verschaffen können. Gern nahm das Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Ibbenbüren die Einladung von MdB Kathrin Vogler (DIE LINKE), zu deren Schwerpunktthemen Gesundheit und Pflege gehören, zu einem viertägigen Berlinbesuch an. 

Ein umfangreiches politisches Bildungsprogramm wurde dort von den Angehörigen des Kurses 6 absolviert. Dabei war, zum Beispiel im Gesundheitsministerium und beim Deutschen Gewerkschaftsbund, auch Pflegepolitik ein Thema. Im vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung zusammengestellten Programm ging es darüber hinaus um die wechselhafte deutsche Geschichte des vergangenen Jahrhunderts, und selbstverständlich wurden auch der Plenarsaal im Reichstag und die Kuppel in Augenschein genommen.

Altenpflegekurs auf Exkursion

Dirk Küpers24.09.2014
Walter Schröer (l.) informierte seine Besucher über das Pflegezentrum der LWL-Klinik                     Lengerich.zoom
Walter Schröer (l.) informierte seine Besucher über das Pflegezentrum der LWL-Klinik Lengerich.

Ibbenbüren - Kurz vor Ende ihrer dreijährigen Ausbildung gingen die Angehörigen des Kurses 4 beim Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit auf Exkursion. Beim Amtsgericht Ibbenbüren wurden sie Zeugen eines Zivilprozesses, in dem es um die Frage ging, ob die Mutter eines Sechsjährigen wegen Aufsichtspflichtverletzung zum Schadenersatz herangezogen werden kann. Im Trauercafe „Haus Jona am Berg“ berichtete Margarete Steinhardt über ihre ehrenamtliche Arbeit als Sterbebegleiterin beim Hospizverein Lengerich. Über die Aufgaben der LWL-Klinik Lengerich generell informierte Pressesprecherin Jutta Westerkamp, während Barbara Bunse den Wohnverbund vorstellte und Walter Schröer das Pflegezentrum. Zum Abschluss der zweitägigen Exkursion stellte Herr Vietmeier, stellvertretender Leiter des Fachdienstes Soziales bei der Stadtverwaltung Lengerich, die Leistungsvoraussetzungen für Senioren vor.

Wie war das denn früher?

Dirk Küpers19.08.2014
Besuch in Mettingenzoom

Ibbenbüren - Wer liebt es nicht in Erinnerungen zu schwelgen und von der guten, alten Zeit zu erzählen. Besonders für Menschen mit Demenz sind Erinnerungen das einzige Paradies aus dem sie nicht vertrieben werden können. Um bei Menschen mit Demenz Erinnerungen hervorzulocken bedarf es für die Auszubildenden der Altenpflege an Hintergrundwissen über die soziokulturellen Einflüsse der letzten Jahrzehnte und über die zahlreichen Methoden der Erinnerungsarbeit.

Bei einem Besuch der Heimatmuseen und des Schulmuseums in Mettingen bot sich für die Auszubildenden der Altenpflege des Caritas Bildungszentrums Ibbenbüren hierzu eine gute Gelegenheit.  Woher kommen die Redewendungen „Alter Knacker“, „Sich Verhaspeln“, „Eine Fahrt ins Blaue“ oder „Die ist unter der Haube?“

„Wie war das denn früher, wenn Butter geschlagen wurde, als das Bügeleisen noch mit Kohle beheizt wurde, wenn Socken gestrickt und fleißig geflickt wurde, wenn gekocht und eingekocht wurde, wenn man zur Kirche ging oder wenn eine Hochzeit anstand?“
Das mit dem Heiraten z.B. war so eine Sache. Das Paar kannte sich von Kindheit an. Wenn der zukünftige Bräutigam seine Aufwartung bei der Familie der Braut machte wurde zur Feier des Tages Pfannkuchen gebacken. Nur bei Speckstreifen im Pfannkuchen durfte er wiederkommen.

Auch die Lebensumstände damals waren wesentlich einfacher. So schlief man mit drei weiteren Familienmitgliedern in einem Bett, der Teppich wurde mit einem Klopfer gereinigt, ein Nachttopf stand neben dem Bett und mit dem Kanonenofen wurde die „gute Stube“ beheizt.

All diese Utensilien und noch viel mehr konnten vor Ort im Tüöttenmuseum bestaunt werden. Die drei miteinander verbundenen Fachwerkhäuser gaben einen detaillierten Einblick in die Wohn-und Alltagskultur der Vorfahren.
Ein rundum gelungener Abschluss war der Besuch der Kirche und des Schulmuseums mit einer kleinen Unterrichtseinheit wie früher.
Auf die Frage ob sie lieber früher gelebt hätten kam die spontane Antwort: “Ja, aber nicht mit vier Leuten in einem Bett und dem Wäschewaschen ohne Maschine!“

Mitarbeiterausflug des Caritas Bildungswerks führte nach Münster

Dirk Küpers13.06.2014
Die MitarbeiterInnen des Caritas Bildungswerks Ahaus im Eingangsbereich der Bezirksregierung Münsterzoom
Die MitarbeiterInnen des Caritas Bildungswerks Ahaus im Eingangsbereich der Bezirksregierung Münster

Der diesjährige Ausflug der MitarbeiterInnen des Caritas Bildungswerks hatte Münster zum Ziel. Neben den KollegenInnen der Caritas Bildungszentren nahmen auch Mitarbeiter der ESA und der Caritas Geschäftsstelle teil.

Der Tag begann mit einem Frühstück bei der Bezirksregierung am Domplatz in Münster. Die MitarbeiterInnen des Dezernats 24 hatten es sich nicht nehmen lassen, das Caritas Bildungs-werk persönlich zu begrüßen. So bestand auch die Möglichkeit, die Personen, die sonst viel-leicht nur aus Telefongesprächen oder aus dem Schriftverkehr bekannt waren, einmal persönlich in Augenschein zu nehmen. In der Kantine in der 5. Etage konnte man den schönen Blick über die Stadt Münster genießen.

Nachdem sich alle für den weiteren Tag gestärkt hatten, ging es zum Stadtmuseum, wo man sich über die Geschichte der Stadt Münster und des Umlandes informieren konnte, angefangen beim Missionar Ludger bis hin zur Jetztzeit. Die Mittagszeit stand zur freien Verfügung: Während einige die Zeit zum Shoppen und Bummeln nutzen, suchten andere eher die Außengastronomie auf und genossen die Sonne, die sich pünktlich einstellte.

Die anschließende Stadtführung stand unter dem Motto „Krimistadt Münster“. Insbesondere die Fans des Münster-Tatorts oder auch von Wilsberg kamen voll auf ihre Kosten. Neben einigen „Tatorten“ und sonstigen Lokalitäten, die aus den Fernsehserien bekannt waren (in der Realität aber ganz andere Funktionen hatten) gab es auch informative Hintergründe zur Produktion der Serien wie zu tatsächlichen Kriminalfällen aus der Historie.

Der Ausklang des Betriebsausflugs fand dann im Schlossgarten-Café hinter dem Münsteraner Schloss bei Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken statt. Alle TeilnehmerInnen waren sich einig: ein gelungener Tag, der Gelegenheit für das gegenseitige Kennenlernen und viele Gespräche geboten hatte. Und natürlich gibt es auch bereits die ersten Ideen für die Neuauflage im Jahr 2016.

„Willkommen-Frühstück“ für den neuen Altenpflegehilfekurs

Dirk Küpers05.06.2014
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Ibbenbüren - Es wurden nicht nur Brötchen für ein gemütliches „Willkommen-Frühstück“ bestellt, sondern selbstverständlich auch die Sonne, wenn ein neuer Kurs seinen ersten Tag am CBZ Ibbenbüren hat. Mit 23 Teilnehmern ist ein neuer Altenpflegehilfekurs mit Mehrwert am 2. Juni 2014 gestartet. Durch die Möglichkeit diesen eineinhalbjährigen Kurs in Teilzeit absolvieren zu können, hat sich eine bunte Truppe hier zusammengefunden. In dieser Ausbildung werden Grundlagen der Betreuung und Pflege alter Menschen vermittelt, sowie ausgewählte behandlungspflegerische Maßnahmen. Damit eröffnet sich den zukünftigen Altenpflegehelfer/innen ein noch breiteres Einsatzspektrum in ambulanten und stationären Altenhilfeeinrichtungen.

Wir wünschen dem APH 5 weiterhin einen guten Start und stets ein sonniges Gemüt.

Kundgebung vor Düsseldorfer Landtag für bessere Fachseminars-Finanzierung

Dirk Küpers13.05.2014
Vor dem Landtag in Düsseldorfzoom
Vor dem Landtag in Düsseldorfzoom
Vor dem Landtag in Düsseldorfzoom

Die Altenpflegefachseminare des Caritas Bildungswerks Ahaus beteiligten sich am „Tag der Pflege“ an einer beeindruckenden Kundgebung vor dem Düsseldorfer Landtag, um für eine bessere Finanzierung der Fachseminare zu demonstrieren. Laut der Organisatoren der Kundgebung waren ca. 4000 Teilnehmer/innen der Einladung nach Düsseldorf gefolgt.

Das Caritas Bildungswerk hatte sich zur Vorbereitung der Kundgebung auf seiner Homepage und in seinen Fachseminaren für eine Online-Petition zur kostendeckenden Fachseminarsfinanzierung eingesetzt.

Mit mehreren Bussen waren Auszubildende, pädagogische Mitarbeiter/innen und Fachseminarleitungen nach Düsseldorf gefahren, um unter dem Motto „Kostendeckung-was sonst?“ auf die seit Jahren unzureichende Finanzierung der theoretischen Ausbildung hinzuweisen. Begrüßt wurde von den Rednern der Kundgebung die Absicht der Landesregierung, die Fachseminarsfinanzierung endlich auf eine gesetzliche Grundlage zu stellen. Bisher wird die Altenpflegeausbildung lediglich als sogenannte „Projektförderung“ im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel als freiwillige Leistung des Landes gewährt. Stark kritisiert wurde jedoch der Plan, den schon seit Jahren unzureichenden Förderbetrag von 280 € ins Gesetz zu schreiben. Mindestens 360 € pro Schülermonat sei die Minimalforderung.
Auch wenn sich die anwesenden Politiker (CDU-Fraktionsführer Armin Laschet für die Opposition, Staatssekretärin Martina Hoffmann-Badache für das Ministerium) mit ihren Einschätzungen eher unkonkret äußerten, waren sich Organisatoren und Teilnehmer der Veranstaltung einig, ein kräftiges und beeindruckendes Signal in Richtung Politik gesandt zu haben.

Ein ganz besonderer Wald

Dirk Küpers09.05.2014
Im Friedwaldzoom

Ibbenbüren - Der Friedwald in Bramsche ist rund 51 Hektar groß. Nahe dem Teutoburger Wald reihen sich historisch alte Eichen- und Buchbestände aneinander, ein kleiner Bach schlängelt sich durch das Waldgebiet und das satte Blattwerk bildet ein schützendes Dach. In dieser weitgehend unberührten Natur befindet sich die letzte Ruhestätte von mittlerweile ca. 1180 Verstorbenen. Unter Bäumen wird die Asche von Verstorbenen in speziellen „FriedWald-Urnen“, welche biologisch abbaubar sind, beigesetzt. An derzeit 50 FriedWald-Standorten in ganz Deutschland können Menschen ihre letzte Ruhe an den Wurzeln eines Baumes finden.

Im Rahmen des Lernfeldes 1.3.12, Alte Menschen in Verlustsituationen begleiten, besuchten die Auszubildenden des Altenpflegekurses 4 vom Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit, Ibbenbüren, mit Ihrem Kursleiter Winfried Morian am 25. April den Friedwald.
Die Auszubildenden sind von dem FriedWald-Konzept als alternative Bestattungsform begeistert.

Gerontopsychiatrischer Einsatz des 4. Altenpflegekurses Ibbenbüren

Dirk Küpers05.05.2014
APH I4zoom
APH I4zoom
APH I4zoom

Ibbenbüren -  „Die Arbeit mit Menschen mit Demenz macht sehr viel Spaß! Oft unterschätzen wir die verbliebenen Fähigkeiten.“ Solche und ähnliche Eindrücke sammelten die Auszubildenden des Kurses 4 in ihrem gerontopsychiatrischen Einsatz. Immer mehr alte Menschen mit Demenz werden in unseren ambulanten und stationären Einrichtungen betreut. Daher sind gerontopsychiatrische Schwerpunkte in der Ausbildung der Altenpflege seit langem fest verankert.

Nach der theoretischen Vermittlung von Krankheitsbildern, Erlebniswelt, Kommunikation mit Menschen mit Demenz ist es besonders wichtig, dass die Auszubildenden das in der Theorie vermittelte Wissen in ihren Praxiseinsätzen umsetzen. Mit viel Kreativität und Einsatzfreunde ist dies den Auszubildenden des Altenpflegefachkraftkurses 4 gelungen.

In ihrem sechswöchigen gerontopsychiatrischen Praxiseinsatz erarbeiteten die Schüler ein komplettes Beschäftigungsangebot für Menschen mit Demenz von der Vorbereitung, Durchführung bis hin zur Reflexion und Präsentation. Sowohl die gemeinsame“ Kaffeestunde wie es früher war“, als auch Projekte wie „Ministeckbriefe“, die Porträts von früher und aktuelle Fotos zeigen, gehörten dazu. Kernelement war immer die biografische Arbeit. Jeder Mensch ist etwas Besonderes mit seiner ganz individuellen Lebensgeschichte und seinen eigenen Erinnerungen.

Die Ergebnisse ihrer umfangreichen und beeindruckenden Arbeiten präsentierten die Auszubilden in Form einer Vernissage, zum Teil in ihren Einrichtungen als auch in der Schule.

Sonnenstrahlen zum Ausbildungsstart

Dirk Küpers02.04.2014
Kurs 8zoom

Ibbenbüren - Heute ist am Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit, Fachseminar für Altenpflege in Ibbenbüren bereits der 9. Altenpflegekurs mit 25 Teilnehmern gestartet.

Die Auszubildenden des Kurses 8 haben traditionell zur Begrüßung der Neuankömmlinge einen Gottesdienst in der St. Ludwig Kirche, Ibbenbüren vorbereitet. Bereits auf dem Weg zur Kirche wurden die Schüler von den ersten Sonnenstrahlen am Morgen begleitet. Passend zu diesem Wetterereignis, überreichten die Auszubildenden des Kurses 8 jedem ihrer neuen Kommilitonen während des Gottesdienstes selbstgebastelte Sonnenstrahlen, welche beschriftet waren mit besten Wünschen für die Ausbildungszeit. Jeder Strahl soll gleichzeitig die Patenschaft symbolisieren, welche jeder Auszubildende des 8er Kurses für einen Auszubildenden des 9er Kurses übernimmt, um sie durch die Ausbildung zu begleiten und besonders am Anfang zum Austausch zur Verfügung zu stehen.