Aktuelles aus unseren Bildungszentren


Die ersten Home Care Assistenten starten in die Zukunft

Dirk Küpers13.04.2018
Home Care Assistentenzoom

Rheine - Am 13. April endete der erste Home Care Assistent – Kurs am Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Rheine. Elf Teilnehmerinnen haben erfolgreich die Qualifikation von Oktober bis April zum Home Care Assistenten abgeschlossen und nahmen voller Stolz ihre Zertifikate entgegen.

In fünf Lerneinheiten wurden den Teilnehmerinnen Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt, um das Wohlbefinden der zu betreuenden Menschen positiv beeinflussen zu können. Die Absolventinnen haben alle Tätigkeiten und Befähigungen einer Betreuungskraft erlernt. Zusätzlich erwarben sie Kenntnisse, die zur Haushaltsführung und zur Betreuung in der häuslichen Umgebung des Pflegebedürftigen notwendig und hilfreich sind.

Die frischgebackenen Home Care Assistenten stehen bereit, die Pflegefachkräfte in den stationären Einrichtungen, in der ambulanten Pflege und in den Behinderteneinrichtungen bei der Tagesgestaltung von Menschen mit Demenz zu unterstützen. Einige Teilnehmerinnen waren bereits vor der Qualifizierung in Pflegeheimen tätig, andere haben durch das Praktikum direkt eine Anstellung angeboten bekommen oder bewerben sich mit Aussicht auf eine interessante Aufgabe.

Großes Interesse an der Diskussion mit Claudia Middendorf

Dirk Küpers23.03.2018
(v. l.) Norbert Klapper (Dozent und Vorsitzender des Parkinson-Forums), Brunhilde Dierkes-Zumhasch (Jugend- und Familiendienst Rheine) Petra Berger (Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Rheine / Emsdetten), Claudia Middendorf, Reiner Krauße und Hagen Libeau (Parkinson-Forum)zoom
(v. l.) Norbert Klapper (Dozent und Vorsitzender des Parkinson-Forums), Brunhilde Dierkes-Zumhasch (Jugend- und Familiendienst Rheine) Petra Berger (Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Rheine / Emsdetten), Claudia Middendorf, Reiner Krauße und Hagen Libeau (Parkinson-Forum)
Die Veranstaltung mit Claudia Middendorf stieß auf großes Interesse.zoom
Die Veranstaltung mit Claudia Middendorf stieß auf großes Interesse.

Rheine - Ganz unterschiedlich verfahren die Bundesländer, soweit es um die Beauftragung von Personen geht, die sich um die Interessen von Patienten, pflegebedürftigen oder behinderten Menschen geht. Die Bundesregierung hatte bislang eine Person beauftragt, sich um die Angelegenheiten der Patienten und der zu Pflegenden zu kümmern. Das Amt wird neu besetzt und womöglich geteilt. Und es gibt eine Behindertenbeauftragte. Alle Bundesländer haben eine Person mit der Wahrnehmung der Angelegenheiten behinderter Menschen beauftragt. Bayern hat einen Pflegebeauftragten, das Saarland einen Beauftragten für Angelegenheiten der Patienten, der zu Pflegenden und der behinderten Menschen. In Nordrhein-Westfalen gibt’s seit der letzten Wahl eine Beauftragte für die Patientenangelegenheiten und die der behinderten Menschen. Die beiden Sachgebiete wurden zusammengelegt.

Dass es in Nordrhein-Westfalen keine Person gibt, die von der Landesregierung als Pflegebeauftragte eingesetzt ist, liegt daran, dass Minister Karl-Josef Laumann die Pflege zur Chefsache erklärt hat, führte die Beauftragte der Landesregierung NRW für die Belange der Patienten und der behinderten Personen, Claudia Middendorf , bei einer öffentlichen Veranstaltung des Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Rheine / Emsdetten, des Parkinson-Forums im Kreis Steinfurt und des Jugend- und Familiendienstes Rheine aus. Etwa 70 Prozent der Anfragen, die sie bekomme, bezögen sich auf Probleme von Patienten, wobei auch immer wieder mal Themen seien, die behinderter Menschen betreffen.

Im Rahmen der regen Diskussion ging es unter anderem um die Frage einer etwaigen Konkurrenz zwischen privaten und öffentlichen Behinderteneinrichtungen, um Wohnraum für Menschen mit einer Behinderung, um lange Wartezeiten für Behandlungen gesetzlich versicherter Personen, sei es bei Fachärzten oder bei Psychotherapeuten, um zu hohe Anforderungen, die Krankenkassen hinsichtlich der Dokumentation durch Patienten stellen, um Mängel beim Entlassungsmanagement von Krankenhäusern sowie Probleme bei der Anerkennung der Schwerbehinderteneigenschaft von Menschen mit Demenz oder Parkinson. Claudia Middendorf betonte, sie habe sich vorgenommen, dem Thema Demenz einen ganz hohen Stellenwert bei ihrer Arbeit einzuräumen. Julia Gakstatter vom Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt des Paritätischen wies darauf hin, dass immer mehr Menschen über Einsamkeit klagen, die auch krank machen kann. Auf die Frage, wie sie, die sich selbst bei der Dortmunder Tafel ehrenamtlich betätigt hat, zu der Diskussion um die Tafeln stehe, äußerte Claudia Middendorf, sie kenne die Tafeln von beiden Seiten des Tresens. Sie seien nicht nur ein unverzichtbares Plus, sondern auch ein Schutzraum für Bedürftige.

Claudia Middendorf im Bürgerhof Rheine

Dirk Küpers05.03.2018
Claudia Middendorfzoom
Claudia Middendorf

Rheine - Öffentliche Diskussion mit der Patienten- und Behindertenbeauftragten der Landesregierung:

Seit 1.10.2017 ist Claudia Middendorf Beauftragte der Landesregierung NRW für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten. Als Behindertenbeauftragte besteht ihre Aufgabe in der Wahrung der Belange von Menschen mit Behinderung, indem sie sich für deren gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe einsetzt. Als Patientenbeauftragte ist sie Interessenvertreterin dieses Personenkreises, greift Beschwerden und Erfahrungen auf, bündelt sie und setzt sich an den zuständigen Stellen für sie ein. Im Rahmen einer gemeinsamen öffentlichen Veranstaltung des Caritas-Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit Rheine, des Jugend- und Familiendienstes Rheine und des Parkinson-Forums Kreis Steinfurt besteht am Freitag, 16. März, 11.00 – 12.15 Uhr, Gelegenheit, mit Claudia Middendorf ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung findet im Bürgerhof Rheine, Lingener Damm 137, statt. Anmeldungen erbeten bis 13.03.18 beim Caritas Bildungszentrum Rheine, T. 05971/991060 oder altenpflegeschule-rheine@caritas-bildungswerk.de

Caritas Bildungswerk Ahaus erhält eLearning AWARD 2018

Dirk Küpers23.02.2018
eLearning AWARD auf der didacta Hannoverzoom

Bereits seit 2 Jahren geht das Caritas Bildungswerk Ahaus an seinen acht staatlichen Bildungszentren und anerkannten Fachseminaren für Altenpflege neue Wege. E-Learning hält Einzug in die Ausbildung der staatlich anerkannten Altenpfleger. Auf einer Online-Lernplattform können die Auszubildenden nun auch auf digitalem Wege Lernunterlagen abrufen und bearbeiten. 

Inzwischen wurden ca. 1.500 Fragen und Aufgaben nebst Antworten auf die Plattform eingestellt, die von allen Auszubildenden bearbeitet werden können. Die Auszubildenden verfügen jeweils über einen individuellen Zugang und können jederzeit über das Internet von jedem Standort aus auf die Lernplattform zugreifen. 

Nun erhielt das Caritas Bildungswerk Ahaus für seine Lernplattform in der Kategorie „Ausbildung“ einen eLearning AWARD 2018, der jährlich für die besten eLearning-Projekte in Deutschland, Österreich und der Schweiz vergeben wird. Auf der Bildungsmesse didacta in Hannover wurde am 20.Februar der Preis feierlich verliehen. In der Begründung der Jury hieß es dazu: „Mit Hilfe der Online-Lernplattform gelingt der Caritas die Verknüpfung von Theorie und Praxis, was insgesamt eine bessere Schulung der Auszubildenden ermöglicht. Neben Grundkenntnissen und Praxiswissen werden auch die Kompetenzen Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit der Lernenden gestärkt. Aus diesen Gründen zeichnet die Jury des eLearning Journals die Caritas Bildungswerk Ahaus GmbH mit dem eLearning AWARD 2018 in der Kategorie „Ausbildung“ aus.

Für das Caritas Bildungswerk Ahaus ist die Auszeichnung auch gleichzeitig ein Auftrag, weiter an und mit der Lernplattform zu arbeiten und diese weiter auszubauen.

Neue Betreuungskräfte starten in die Zukunft

Dirk Küpers29.01.2018
Neue Betreuungskräfte in Rheinezoom

Rheine - Ende Januar haben 27 Teilnehmer/innnen erfolgreich den Qualifizierungskurs zur Betreuungskraft in Pflegeeinrichtungen nach § 53c SGB XI im Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Rheine abgeschlossen und nahmen voller Stolz ihre Zertifikate entgegen.

Die Teilnehmer/innnen lernten unterschiedliche Betreuungsangebote, wie beispielsweise Märchenarbeit, Klangschalen und Aromatherapie kennen. Zusätzlich wurden fachkundige Aufgaben, wie den Alltag der Anspruchsberechtigten zu strukturieren und sie darin begleiten sowie ein offenes Ohr für Ängste und Sorgen der pflegebedürftigen Menschen haben und Gespräche führen, vermittelt.

Die frischgebackenen Betreuungsassistenten stehen bereit, die Pflegefachkräfte in den stationären Einrichtungen bei der Tagesgestaltung von Menschen mit Demenz zu unterstützen. Einige Teilnehmer/innen waren bereits vor der Qualifizierung in Pflegeheimen tätig, andere haben durch das Praktikum direkt eine Anstellung angeboten bekommen oder bewerben sich mit Aussicht auf ihre interessanten Aufgaben.



Kurs 65 beim Amtsgericht Ibbenbüren

Dirk Küpers02.11.2017
Die Angehörigen des Kurses 65 sammelten Eindrücke über den Ablauf von Strafprozessen.zoom

Rheine/Emsdetten - Es dient der Integration, wenn Menschen mit Migrationshintergrund erleben, wie in der Bundesrepublik ein Strafprozess vonstattengeht. Allerdings hatten diese Erfahrung bislang mehr als die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses 65 beim Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Rheine / Emsdetten - mit und ohne Migrationshintergrund - nicht gemacht. In zwei Verhandlungen vor dem Amtsgericht Ibbenbüren erlebten sie unter anderem, dass „Aussage gegen Aussage“ keinesfalls zwangsläufig zum Freispruch führt. Darüber hinaus war die Wirksamkeit einer Befugnis, „im Auftrag“ des Arbeitgebers einen Strafantrag zu unterzeichnen, ein Thema. Im Lernfeld Rechtskunde werden beide Fragestellungen vertieft.

"Pflege blüht auf"

Dirk Küpers28.09.2017
"Pflege blüht auf"zoom

Rheine - Das war das Motto, unter dem die 33 Absolventinnen und Absolventen des Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit in Rheine ihre Examensfeier gestaltet haben. Nun verlassen sie die Ausbildung als hochmotivierte examinierte Fachkräfte für Altenpflege. Sehr deutlich haben die neuen Fachkräfte betont, dass das Aufblühen der Pflege auf der Basis von Fachlichkeit, Empathie, Teamgeist, Humor und Erholung beruht. All dies haben sie während ihrer dreijährigen Ausbildung erfahren und sie bedankten sich bei ihren Ausbildungsträgern, Praxisanleiterinnen und -anleitern, den Kolleginnen und Kollegen und dem Dozententeam der Schule. Frau Petra Berger, die Leiterin des Caritas Bildungszentrums, ist sich sicher, dass alle Absolventinnen und Absolventen „ihren eigenen und damit besten Weg machen werden“. Auch wenn gelegentlich Umwege erforderlich seien, könnte der „eigene innere Kompass dem Leben Kraft und Richtung geben“.

Über die bestandenen Prüfungen freuen sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Caritas Bildungszentrums Rheine und die ausbildenden Altenhilfeeinrichtungen zusammen mit den examinierten Altenpflegekräften:

Bergmann, Marlies (Elisabethstift, Wettringen), Bialowons, Anna (St. Ludgerus, Heek), Blaszkiewicz, Agniesezka (St. Augustinus, Nordwalde), Buchholz, Jaqueline (Pro Talis Seniorenzentrum, Rheine, Domhöfer, Jana (Sozialstation Woltering, Rheine), Funsch, Janine (Coldinne Stift, Rheine),Giesen, Christian (Marienstift, Rheine), Grimmer, Kathrin (Dietrich Bonhoeffer Haus, Steinfurt), Gravermann, Anja ((Pro Talis Seniorenzentrum, Rheine), Gumischeimer, Marina (St. Gertrudenstift, Greven), Heinen, Birgit (Curanum Seniorenstift, Lingen), Helming, Susanne (Haus Lindengrund, Emsdetten), Hilger, Tahnee (Jakobi-Altenzentrum, Rheine), Hilmes, Patrick (Curanum Seniorenstift, Lingen), Jäger, Darleen (Haus Marienfried, Reckenfeld), Jägering, Anne (Marienstift, Rheine), Kammering, Niklas (St. Josef-Stift, Emsdetten), Kandasamy, Sayanthy (Scheipers Hof, Rheine), Lindemann, Franziska (Marienhof, Hörstel), Meulenkamp, Monika (Kastanienhof, Emsdetten), Miethe, Marie (Sozialstation Woltering, Rheine), Meyerrose, Alina (Elisabethstift, Wettringen), Müther, Dorien (St. Franziskus-Haus, Nordwalde), Radovicz-Tiggemann, Birgit (Coldinne Stift, Rheine), Reinders, Anna (St. Ludgerus, Heek),
Richardt, Klaudia (Jakobi-Altenzentrum, Rheine), Root, Anita (Haus Lindengrund, Emsdetten), Schlattmann, Chiara (Pflegedienst Pflege Miteinander, Rheine), Schnellbacher, Sören (Pflegedienst A. Hentschel, Nordwalde), Schreen, Kathrin (St. Antoniusstift, Gronau), Skiba, Michelle (Kastanienhof, Emsdetten), Trinkaus-Niemeier, Jürgen (Marienhof, Hörstel), Wiens, Lydia (Tagespflege „Kiek in“, Emsdetten)

27 neue Auszubildende in der Altenpflegehilfe in Rheine

Dirk Küpers06.09.2017
27 neue Auszubildendezoom

Rheine - Mit einem Begrüßungsgottesdienst, der unter dem Thema „Mach dich auf und werde Licht“ stand, begannen am 1. September 27 Auszubildende die einjährige Ausbildung der Altenpflegehilfe. Bei einem gemeinsamen Frühstück lernten die Auszubildenden sich untereinander kennen und konnten bei der sich anschließenden Kennlernaktion erste Gemeinsamkeiten entdecken. Die erste Woche startet mit dem Lernfeldprojekt „Lernen lernen“, in dem die Auszubildenden ihr eigenes Lernverhalten reflektieren und hilfreiche Tipps zu verschiedenen Lerntechniken bekommen.

Das Bildungszentrum freut sich über die hohe Nachfrage der interessierten Ausbildungsanwärter und der Ausbildungsbereitschaft der Altenpflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegedienste.


Der 12. Altenpflegehilfekurs verabschiedet sich ins Berufsleben

Dirk Küpers05.09.2017
Über einen erfolgreichen Abschluss und neue berufliche Perspektiven freuen sich:

Dilara Bulut, Lydia Denisuk, Tobias Fröse, Natalia Fuchs, Ajshe Gashi, Denise Grund, Ann-Katrin Kliche, Elke Pöhlker, Natali Reinke, Marylin Sager, Elisabeth Stroot, Ursula Teigelkamp, Louisa Wargers, Dustin Winter, Ute Wuttkezoom
Über einen erfolgreichen Abschluss und neue berufliche Perspektiven freuen sich:

Dilara Bulut, Lydia Denisuk, Tobias Fröse, Natalia Fuchs, Ajshe Gashi, Denise Grund, Ann-Katrin Kliche, Elke Pöhlker, Natali Reinke, Marylin Sager, Elisabeth Stroot, Ursula Teigelkamp, Louisa Wargers, Dustin Winter, Ute Wuttke

Rheine - 15 junge Damen und Herren erwarben in dieser einjährigen Ausbildung die nötigen Kompetenzen, die zur Hilfestellung und Unterstützung einer qualifizierten Pflege und Betreuung alter Menschen in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen erforderlich sind. In über 750 Theorie- und 900 berufspraktischen Stunden konnte das Fachwissen erworben, vertieft und umgesetzt werden. „Alle in einem Boot“ war das Thema des selbst mitgestalteten Abschlussgottesdienstes, in dem die neuen Altenpflegehelferinnen und –helfer freudig ihre Zeugnisse entgegen nahmen.

Dank des praktischen Teils der Ausbildung, in dem die im Unterricht erlernten Kompetenzen angewandt werden mussten, sind die Absolventen im Umgang mit pflegebedürftigen und alten Menschen geübt. Dadurch wird der Einstieg in ein neues Berufsleben sicherlich erleichtert. Zusätzlich haben die frisch Examinierten innerhalb der Ausbildungszeit die Zusatzqualifikation für Pflegehelfer (Qualifikation zur sonstig geeigneten Hilfskraft nach § 132a SGB V) erworben. Dieses Konzept „Staatlich anerkannte Altenpflegehilfe mit Mehrwert“ des Caritas Bildungswerkes Ahaus eröffnet den Altenpflegehelfer/innen nun auch einen direkten Einstieg in den ambulanten Pflegesektor.

Erfreulich ist, dass alle Teilnehmer des Kurses sofort nach der Ausbildung einen Arbeitsplatz gefunden haben oder direkt die Ausbildung zur Altenpfleger/in am Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Rheine beginnen.

Am 01. September 2017 beginnt im Caritas Bildungszentrum ein neuer Kurs für die einjährige Altenpflegehilfeausbildung. Am 01. Oktober 2017 startet das Caritas Bildungszentrum mit zwei neuen Kursen für die dreijährige Altenpflegeausbildung.

Nähere Informationen zu den Bildungsgängen am Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit erteilen die Mitarbeiter/innen unter Tel.: 05971 991060.

Neuer Altenpflege-Fachkraft-Nachwuchs auch in Emsdetten

Dirk Küpers04.08.2017
Fachkraft-Nachwuchs in Emsdettenzoom

Emsdetten - Auch in diesem Jahr beginnen 22 junge Menschen ihre Ausbildung im Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Emsdetten an der Amtmann-Schipper-Straße 99.  Damit ist für die ambulanten und stationären Einrichtungen aus Emsdetten zum dritten Mal ein kompletter Altenpflege-Ausbildungskurs an den Start gegangen. Begrüßt wurden die Auszubildenden in gewohnter Form mit einem Mut machenden Wortgottesdienst, vorbereitet durch den Ausbildungskurs APH 12. Der Wortgottesdienst stand unter dem Motto: „Jesus fährt mit im Boot“. Die Auszubildenden wünschten den Anfängern einen guten Start, Freude an den neuen Aufgaben, eine erfahrungsreiche Zeit und Gottes Segen für die kommenden drei Jahre. „In der Altenpflege ist der Mensch wichtig, mit dem wir arbeiten“, betonte eine Schülerin des Ausbildungskurses APH 12. Auch die ausbildenden Einrichtungen der Umgebung hatten gute Wünsche für ihren Nachwuchs.

Die Auszubildenden werden in den vor ihnen liegenden drei Jahren in einer umfassenden und abwechslungsreichen Ausbildung in Theorie und Praxis auf die zukünftigen Aufgaben für die Arbeit mit älteren Menschen in den stationären und ambulanten Altenpflegeeinrichtungen vorbereitet.

Der nächste Ausbildungsgang startet am 01.10.2017 am Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Rheine und in Emsdetten am 01.08.2018.  Weitere Informationen zu den verschiedenen Ausbildungsgängen und Fortbildungen erhalten Sie auch telefonisch in Emsdetten: 02572 – 9548124 und in Rheine: 05971 – 991060.

Neue Auszubildende in Rheine

Dirk Küpers02.08.2017
Auszubildende im Büromanagementzoom

Rheine - Frau Nicole Kremer hat am 01. August ihre Ausbildung im Bereich Büromanagement begonnen.

„Da ich durch ein Praktikum die Schule und das Team schon kennen lernen durfte, ist jetzt der Schritt in die Ausbildung für mich gar nicht mehr so schwer.“ Sie lernt in den zwei Jahren Ausbildung Bewerbermanagement, Personalmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Buchhaltung und Rechnungswesen und freut sich auf alle Aufgaben, die nun auf sie warten. Herzlich willkommen!


Erzählnetzwerk Unvergessen: Einladung zur Fachtagung am 7. Oktober 2017

Dirk Küpers13.07.2017

Rheine - Am 7. Oktober 2017 findet die diesjährige Fachtagung des Erzählnetzwerks "Unvergessen" im Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Rheine statt, zu der wir herzlich einladen. Das Tagungsprogramm und die Anmeldemodalitäten können Sie der Ankündigung weiter unten entnehmen.

Zudem möchten wir Sie auf den Beginn der nächsten Ausbildungsgruppe “Märchenhaftes für Menschen mit Demenz” im Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Ende September 2017 aufmerksam machen. Der Folder der Fortbildung ist beigefügt. Im März 2018 beginnt eine neue Fortbildung “Julchen kommt zu Besuch – Aktivierung mit Handpuppen in der Betreuung und Pflege”. Auch diese Fortbildung findet im Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Rheine statt. Beide Fortbildungen werden von der Erzählerin Sabine Meyer geleitet.

Integration PLUS! - Projekt erfolgreich abgeschlossen

Dirk Küpers12.06.2017
Integration PLUS!zoom

Rheine - Integration PLUS! heißt das neue Projekt am CBZ Rheine, das heute erfolgreich zum Abschluss gebracht wurde. 17 Teilnehmende aus 11 Nationen haben 8 Monate Mathe, Englisch, Deutsch, Biologie und Erdkunde gebüffelt. Ziel war der Abschluss Hauptschule Klasse 9. "Klasse, dass Sie alle durchgehalten haben", so ein Gast bei der Feierstunde, an der auch das JobCenter und die Geschäftsführung des Bildungswerks teilnahm. Viele der AbsolventInnen gehen nun in die Altenpflegehelferausbildung, andere können nun mit dem Abschluss andere Ausbildungsberufe anvisieren. Toll gemacht!!! Wir sind stolz auf Sie :-)

Speed-Dating in Emsdetten

Dirk Küpers31.05.2017
Speed-Datingzoom

Emsdetten, Rheine - Das Caritas Bildungszentrum Emsdetten ist beim Speed-Dating am 01.06.2017 in Emsdetten mit dabei und wirbt für eine Ausbildung in der Altenpflege.



Märchen können nur leben, wenn sie erzählt werden!

Dirk Küpers02.05.2017
Die Absolventinnen der Fortbildung „Märchenhaftes für Menschen mit Demenz“ zoom

Rheine - Märchenhaftes geschieht in Rheine. Die mittlerweile fünfte Ausbildungsgruppe der Fortbildung „Märchenhaftes für Menschen mit Demenz“ beendete erfolgreich im April 2017 ihre Fortbildung am Caritas Bildungszentrum in Rheine.

Voller Erwartungen kamen im Oktober 2016 die Teilnehmerinnen zum ersten Ausbildungsblock nach Rheine, doch dass sie gleich zwei Wochen später ein Märchen vor laufender Kamera erzählen sollten, hatten sie nicht erwartet. „Wir sind einfach ins kalte Wasser gesprungen, denn für viele von uns war es das erste Mal, ein Märchen zu erzählen.“, sagte eine Teilnehmerin. „Erst das freie, lebendige Erzählen ermöglicht die eigentliche Aktivierungsarbeit, die hinter der Methode der Märchenerinnerungsarbeit „Märchen für Menschen mit Demenz“, steht“, so die Ausbildungsleiterin und langjährige Erzählerin Sabine Meyer, Erzähltheater Osnabrück. „Das Märchen öffnet uns eine Tür, die uns einen Zugang zu Menschen mit Demenz bietet.“

In ihrer Prüfung zeigten die Absolventinnen, wie sie über ihr freies Erzählen und das zielgerichtete Einsetzen verschiedener Aktivierungsimpulse, Türen in längst vergessene Welten öffnen können. Zu der Prüfung gehörte auch eine schriftliche Vorbereitung und die Ausarbeitung der Aktivierungsziele, sowie die anschließende Überprüfung der Zielerreichung und kritischen Selbstreflexion. „Und plötzlich öffneten sich Augen und Ohren. Die Bewohner erzählten von ihrem Leben und ihren Erfahrungen. Und ich war mitten darin“, erzählte eine Absolventin aus ihre Prüfungssituation. „Ein besonderer Augenblick in meiner Prüfung war, als ich am Ende meinen Kollegen erzählen konnte, wie ein Bewohner mit starker Demenz plötzlich die Augen öffnete und sich mir zuwandte. Auf dem Film habe ich dann auch noch gesehen, wie gerade dieser Bewohner selbst dann noch Blickkontakt zu mir hielt, wenn ich mich bereits dem nächsten Bewohner zuwandte. Das war großartig zu sehen und zu erleben“, berichtete eine weitere Absolventin von ihrer Prüfung in einer Alteneinrichtung.

„Das Erzählen der Märchen und die anschließende Aktivierungsarbeit basiert auf der wertschätzende Zugewandtheit der Erzählerin den Bewohnern gegenüber. Es geht nicht nur um das Erzählen einer schönen Geschichte, sondern vor allem darum, Bewohner durch die Aktivierungsarbeit einen bestätigenden Erfolgsmoment zu schenken und sie so in ihrer Selbstwirksamkeit zu unterstützen. Das ist das oberstes Ziel der Märchenerinnerungsarbeit“, so Sabine Meyer. „Manchmal ist es ein langer Prozess, manchmal geschieht es schneller, als wir denken, aber immer wieder sehen wir in unserer Arbeit, wie Menschen, die in ihren vergessenen Welt leben, aus sich herauskommen und in Interaktion mit uns und den Anderen treten können.“

Am 30. April 2017 wurden die Zertifikate über den erfolgreichen Abschluss der Fortbildung während eines von den Teilnehmern selbst organisierten Märchennachmittags von der Ausbildungsleiterin Sabine Meyer überreicht. Die nächste Ausbildungsgruppe beginnt im Caritas Bildungszentrum in Rheine im September 2017. Interessierte können Informationsmaterial beim Caritas Bildungszentrum Rheine unter der Tel. 05971/991060 oder über die Mail: altenpflegeschule-rheine@caritas-bildungswerk.de anfordern und sich auch dort anmelden.

Abschlussfeier der Kurse 51 und 52 in Rheine

Dirk Küpers01.04.2017
Abschlussfeierzoom

Rheine - In der vergangenen Woche fand in der Petri-Kirche in Rheine die Examensfeier für die Absolventen und Absolventinnen der Altenpflegeausbildung des Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit statt. 30 Altenpflegerinnen und 8 Altenpfleger feierten gemeinsamen mit ihren Familien, Freunden, Dozenten und Vertretern der praktischen Ausbildungsbetriebe den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung. In einer stimmungsvollen Feier wurden sie für ihre Leistungen und ihren Erfolg geehrt. Frau Berger, die Schulleiterin, ermunterte in ihrer Rede die Absolventen und Absolventinnen ihr neues Wissen in die tägliche Arbeit in der Altenpflege nicht nur anzuwenden, sondern auch die Altenpflege besser und menschlicher zu machen. Sie endete Ihre Ansprache mit den überzeugenden Worten: „Ich weiß: Sie können das! Ich weiß: Sie wollen das! Ich weiß: Sie können das, wenn Sie das wollen!“ Doch nicht nur die frisch examinierten Altenpflegerinnen und Altenpfleger bekamen gute Worte mit auf den Weg. Auch den Familienangehörigen und Praxisanleitern wurde für die jahrelange Unterstützung freundlichst gedankt. Und zum Schluss wurden noch die Dozenten bedacht mit einem sehr stimmungsvollen, umgedichteten Lied, das wie folgt endete: „Lehrerlein… Ihr müsst nicht traurig sein…wir lassen Euch nicht gern allein, doch arbeiten muss jetzt sein!
Im Anschluss konnten sich die Festgäste bei einer Tasse Kaffee und einem Schnittchen stärken, und bei einem Glas Sekt und gemütlichen Gesprächen die Feier ausklingen lassen.
Neue Ausbildungskurse beginnen im Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit am 1.August 2017 in Emsdetten und am 1.Oktober in Rheine. 

Kurs 51
Claudia Anulescu (Altenwohnheim Kastanienhof, Emsdetten), Buket Basibüyük (Sozialstation Woltering, Rheine), Laura Breidung (Haus Lindengrund, Emsdetten), Jennifer Bücker (Tagespflege „Kiek In“, Emsdetten), Jasmin Casper (St.Josefshaus, Rheine), Jamie-Andrew Colemann (Coldinne Stift, Rheine), Patrizia Janocha (Haus Simeon, Emsdetten), Katharina Jöne (St.Gertrudis-Haus, Horstmar), Fulya Kazan (St.Augustinus Altenzentrum, Nordwalde), Daniel Maurer (Marienstift, Rheine), Batul Oppel (Seniorenzentrum am Kardinal-Galen-Ring, Rheine), Daniela Rosciani (Betreuungszentrum St.Arnold, Neuenkirchen), Priya Sivagurunathan (Coldine Stift, Rheine), Dragan Stevanovic (Seniorenwohnanlage Scheipers Hof, Rheine), Sarah Storp (Stiftung St.Josef, Emsdetten), Jasmin Ulms (Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Steinfurt), Ann-Kathrin Wahlers (Cathamed Pflegedienst, Rheine), Elisa Wansing (Pflegeteam Seipel, Gronau), Eva Wiggenhorn (Vitalis Pflegedienst Erwin Hofmann, Neuenkirchen)

Kurs 52
Bärbel Bell (Seniorenzentrum Pro Talis, Rheine), Johannes Börgermann (Haus St. Hedwig, Ibbenbüren), Tanja Born (Vitalis Pflegedienst Erwin Hofmann, Neuenkirchen), Antonius Fehlker (Heinrich Roleff Haus, Steinfurt), Sabrina Feldhoff (Caritas Sozialstation, Rheine), Oliver Hausmann (Marienstift, Rheine),Sigrid Hölscher (CMS Pflegewohnstift, Greven), Linda Hüttmann (St.Getrudenstift, Greven), Kira Lohmeyer (Acuras Ambulanter Pflegedienst, Steinfurt), Bärbel Paetsch (Rudolphi Pflege-und Betreuungsdienst), Andrea Potyka (Caritas Pflegedienst, Nordhorn), Raphael Schmor (St. Elisabeth-Stift, Wettringen), Sascha Stockmann (St.Josefshaus, Rheine), Thomas Stottmann (Caritas-Sozialstation, Neuenkirchen), Katarzyna Tessarzik (Pflegedienst Impulse, Emsdetten), Yvonne Unewisse (Matthias-Claudius-Haus, Greven), Nicole Wermer (Caritas-Seniorenheim St. Ludgerus), Stefanie Zander (Jakobi-Altenzentrum, Rheine)

Ministerin Barbara Steffens mahnt bei ihrem Besuch in Rheine

Dirk Küpers13.03.2017
Foto (v. l.): Elisabeth Veldhues (Beauftragte der Landesregierung NRW für die Belange der Menschen mit Behinderung,) Wolfgang  Dargel  (Leiter des Caritas Bildungswerkes Ahaus), Karl Herdering (Geschäftsführer des Caritas Verbandes Ahaus-Vreden), Ministerin Barbara Steffens), Norbert Klapper (Vorsitzender des Parkinson-Forums Kreis Steinfurt und Dozent am Caritas Bildungszentrum), Irmgard Hermes (Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Rheine / Emsdetten), Brunhilde Dierkes-Zumhasch (Jugend- und Familiendienst Rheine und Dozentin am Caritas Bildungszentrum). 
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Foto (v. l.): Elisabeth Veldhues (Beauftragte der Landesregierung NRW für die Belange der Menschen mit Behinderung,) Wolfgang Dargel (Leiter des Caritas Bildungswerkes Ahaus), Karl Herdering (Geschäftsführer des Caritas Verbandes Ahaus-Vreden), Ministerin Barbara Steffens), Norbert Klapper (Vorsitzender des Parkinson-Forums Kreis Steinfurt und Dozent am Caritas Bildungszentrum), Irmgard Hermes (Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Rheine / Emsdetten), Brunhilde Dierkes-Zumhasch (Jugend- und Familiendienst Rheine und Dozentin am Caritas Bildungszentrum).

Rheine/Emsdetten - Nordrhein-Westfalens Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Barbara Steffens, beließ es bei einer gemeinsamen öffentlichen Veranstaltung des Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit Rheine / Emsdetten, des Parkinson-Forums Kreis Steinfurt und des Jugend- und Familiendienstes Rheine nicht bei der Darstellung der Pflegelandschaft. Vielmehr wies sie mit Nachdruck darauf hin, dass sich die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen in NRW von derzeit ca. 670.000 auf etwa 900.000 in 2050 erhöhen werde. Dem könne die Anzahl der zur Verfügung stehenden Pflegekräfte nicht folgen, denn aufgrund des demografischen Wandels gehe die Anzahl der Erwerbstätigen und damit auch der Erwerbstätigen in der Pflege zurück. Zurück gehe zudem die Anzahl der Einzahler in die Sozialversicherungen. So wie bislang könne es also nicht weitergehen. Die Menschen möchten am liebsten lange zu Hause leben, mindestens im gleichen Ort oder Stadtteil. Auch die Angehörigen möchten das. Das Pflegepersonal wünsche sich ausreichend Zeit für Pflege und Aktivierung, familienfreundlichere Arbeitszeiten und angemessene Bezahlung. Das bringe man nur zusammen, so die Ministerin, wenn es einerseits gelinge, die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen zu verringern, dafür zu sorgen, dass Pflegebedürftigkeit erst später einsetze. Das sei durch Prävention möglich, also vor allem durch aktive Beteiligung potenziell Betroffener, die auf gesunde Lebensweise, insbesondere Erhaltung ihrer Mobilität, achten müssten. Andererseits muss das Ziel sein, Pflegepersonal im Beruf zu halten. Die Pflege sei einer der Berufe mit der höchsten Zahl der Berufsaussteiger. Zwar habe NRW durch Einführung der Umlage für die Ausbildungsvergütung in der Altenpflege (alle Leistungserbringer zahlen ein, egal ob sie ausbilden oder nicht) die Anzahl der in Ausbildung Befindlichen von 12000 auf 18000 erhöhen, was für den Landeshaushalt eine Erhöhung der an die Fachseminare zu zahlenden Summe von 32 auf 64 Millionen Euro bedeute, dadurch aber die Fluktuation nicht eindämmen können. Mit Einführung der auf Bundesebene angestrebten einheitlichen Ausbildung für alle Pflegeberufe (Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege) drohe die Anzahl der Auszubildenden in der Altenpflege deutlich zurückzugehen, weil das mit der Abschaffung der Umlage verbunden sei. Vorschläge aus dem Publikum, Personal aus den Niederlanden einzustellen, wo jüngst viele in der Pflege Beschäftigte arbeitslos geworden sind oder durch Ausbildung von Menschen, die aus ihrer Heimat geflohen sind, zu kompensieren, würden nur sehr begrenzt zur Entspannung der Lage beitragen, solange nicht der Personalschlüssel verbindlich verbessert werde und das Pflegepersonal insgesamt günstigere Arbeitsbedingungen geboten bekomme. Kein Zweifel, das wollte die Ministerin als Mahnung verstanden wissen.

Empfängerinnen und Empfänger von Leistungen der Pflegeversicherung 

                                    Dezember 2013                               Dezember 2015
NRW:                                        581.492                                               638.103 (= + 9,7 %), davon in Heimen 164.600
Kreis Steinfurt:                          12.177                                                  13.739 (= + 12,8 %), davon in Heimen 3.529
Kreis Borken:                               9.806                                                  11.389 (= + 16,1 %), davon in Heimen 2.754

Landesministerin Barbara Steffens in Rheine

Dirk Küpers28.02.2017
Landesministerin Barbara Steffens in Rheine                                                                                       zoom

Rheine - Nordrhein-Westfalens Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Babara Steffens (Bündnis 90 / Die Grünen), kommt am Donnerstag, 9. März, nach Rheine. Sie folgt einer Einladung des Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit Rheine, des Parkinson-Forums Kreis Steinfurt e. V. und des Jugend- und Familiendienstes Rheine. Um 13.00 Uhr spricht die Ministerin im Bürgerhof Schotthock, Lingener Damm 137, unter anderem über aktuelle Themen der Altenpflege und der Altenpflegeausbildung. Die Veranstaltung ist öffentlich. Anmeldung erbeten an: Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit, 48431 Rheine, Devesburgstraße 6, Tel. 05971/991060, altenpflegeschule-rheine@caritas-bildungswerk.de


21 Zertifikate für die Betreuungskräfte

Dirk Küpers07.02.2017
Betreuungskräfte in Rheinezoom

Rheine - Anfang Februar haben 20 Teilnehmerinnen und ein Teilnehmer erfolgreich den Qualifizierungskurs zur Betreuungskraft in Pflegeeinrichtungen nach § 87b SGB XI im Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Rheine abgeschlossen. Die Schulleiterin Petra Berger übergab die Zertifikate und gratulierte den Lehrgangsteilnehmer/innen herzlich. Diese strahlten zufrieden und stolz und freuen sich auf die neuen Herausforderungen.

Die Qualifikation ist in Theorie- und Praxisblöcke eingeteilt. Der praktische Teil der Ausbildung wird in stationären und/oder ambulanten Altenhilfeeinrichtung absolviert. Im theoretischen Teil lernen die zukünftigen Betreuungskräfte Grundlagen, um die Betreuungs- und Beschäftigungsangebote so zu gestalten, dass Lebensqualität und Zufriedenheit der Betreuten sichergestellt und eine individuelle Aktivierung gefördert wird.

Die Kursleiterin Heike Dunkhorst sieht weiterhin einen großen Bedarf für das Aufgabenfeld der zusätzlichen Betreuungskräfte. Durch die Betreuung im Rahmen der Tagesgestaltung werden Einzel- und Gruppenaktivitäten angeboten, die die Lebensqualität der Menschen verbessert, die durch eine Demenz, eine psychische oder geistige Beeinträchtigung Schwierigkeiten in der Alltagsbewältigung haben. Das Pflegepersonal wird dadurch entlastet, aber nicht ersetzt.

Die Absolventen/innen:
Beate Bühner, Karin Buss, Antonina Dick, Barbara Fellechner, Jessica Heckhuis, Astrid Heilker, Anna Holm, Lorena Kemler, Mahbobeh Khoddam Hazrat, Holger Kümpers, Roman Mebratu, Beate Pruß, Sabine Risau, Birgit Rohrpasser, Sofia Samame Torres, Monika Schräder, Fatamah Shekho, Tatjana Tegtmeyer, Andrea Maria Thesing, Nicole Weßeling, Petra Weßling

Ein neuer Qualifizierungskursus zur „Betreuungskraft in der Pflege nach § 43b SGB XI“ startet am 2.Mai 2017 in Rheine.

Besuch beim WDR und im Landtag - Diskussion mit Ministerin Barbara Steffens

Dirk Küpers06.01.2017
Auch einige Patienten und sonst an der Altenpflege Interessierte hatten sich den Auszubilden angeschlossen. (vorn v. l.) die Dozenten Jürgen Mußmann, Heike Dunkhorst, und Norbert Klapper, Ministerin Barbara Steffens, Bildungszentrumsleiterin Petra Berger, Christine Meiers (Pflegedienst Acuras) und Lucia Rawert (VdK Burgsteinfurt).zoom
Auch einige Patienten und sonst an der Altenpflege Interessierte hatten sich den Auszubilden angeschlossen. (vorn v. l.) die Dozenten Jürgen Mußmann, Heike Dunkhorst, und Norbert Klapper, Ministerin Barbara Steffens, Bildungszentrumsleiterin Petra Berger, Christine Meiers (Pflegedienst Acuras) und Lucia Rawert (VdK Burgsteinfurt).

Rheine - Besuche beim WDR und beim Landtag in Düsseldorf waren für die Kurse Emsdetten 1 und Rheine 56 des Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit Rheine / Emsdetten angesagt. Beim WDR wurden zunächst die Arbeitsweise und das ausgeklügelte Zusammenspiel zwischen Hauptstudio Köln und den Landesstudios dargestellt. Danach erhielten die Teilnehmer Gelegenheit Blicke hinter die Kulissen der Fernseh- und Rundfunkstudios zu werfen. Das Programm im Landtag begann mit einer kurzen Information über das Parlament und die Arbeit der Abgeordneten. Es folgte die Teilnahme an der Plenarsitzung. Dort ging es um die Beseitigung von Styropor als Bauabfall. 

War das Thema womöglich nicht für alle der Renner, erhielten die Besucher aber einen guten Einblick in die parlamentarischen Abläufe, den Schlagabtausch zwischen Opposition und regierenden Parteien, wobei Umweltminister Remmel das letzte Wort hatte. Höhepunkt war die verabredete Begegnung mit Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter. Sie führte aus, zwei Probleme seien dringend zu lösen, eine verbindliche Fachkraftquote in der Pflege, zuständig ist der Bund, sowie die bessere Bezahlung der Pflegekräfte, wo vor allem die Pflegeversicherung und die Krankenversicherungen gefragt sind. 

Was die Sicherstellung einer ausreichenden Anzahl von Pflegekräften anbelange, so sei das Land gefragt soweit es um die Bereitstellung der finanziellen Mittel für die theoretische Ausbildung gehe. 2012 finanzierte das Land 10.000 Ausbildungsplätze, aktuell seien es 18266. Das sei der Beleg dafür, so die Ministerin, dass die Altenpflegeausbildung nach wie vor attraktiv sei und es einer gemeinsamen Ausbildung mit künftigen Kranken- und Kinderkrankenpflegekräften nicht bedürfe. Dem stimmten die anwesenden Auszubildenden, die sich munter an der Diskussion beteiligten, ausdrücklich zu. Weitere Themen waren unter anderem die Anerkennung der Ausbildung niederländischer Pflegekräfte in Deutschland, die Förderung der Altenpflegehilfeausbildung durch die Agentur für Arbeit, die Verpflichtung von Krankenhäusern, Praktikumsplätze für Auszubildende in der Altenpflege zur Verfügung zu stellen, wozu die meisten Krankenhäuser bereit seien. Um die anderen werde sie sich kümmern, sagte die Ministerin zu.

Das Caritas Bildungszentrum Rhede ist umgezogen! Ab sofort erreichen Sie es unter Tel.: 02872-80920(Anschrift: Wolbrinkstraße 26,
46414 Rhede).
CBZ Rhede