Aktuelles aus unseren Bildungszentren


Erstmalig im CBZ Rheine – Der Weg zur Anerkennung als Pflegefachkraft ist ermöglicht!

Dirk Küpers04.07.2019
Anerkennung als Pflegefachkraftzoom

Rheine - Frau Mijalcic machte ihre Ausbildung zur Krankenschwester in Serbien und zukünftig möchte sie als Krankenschwester in Deutschland arbeiten. Um in Deutschland die Anerkennung als Pflegefachkraft zu bekommen, musste Frau Mijalic praktische und theoretische Stunden nachholen. Die notwendigen Theoriestunden die sie benötigte, leistete sie in Form eines Anpassungslehrgangs am CBZ Rheine ab. Als erste Teilnehmerin des Anpassungslehrganges durfte sie am Freitag das Zertifikat entgegennehmen. Darüber freuen sich besonders der Pflegedienst Cathamed, von dem Frau Mijalcic in der Praxis unterstützt wurde und das CBZ Rheine und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute.


Rheiner Kurs 65 bei Gericht

Dirk Küpers08.04.2019
Kurs 65zoom

Rheine - Die Verhandlung eines Falles von Selbstjustiz erlebten die Angehörigen des Rheiner Kurses 65 beim Amtsgericht Ibbenbüren. Weil er die Familienehre bedroht sah, wollte ein 2015 in den Kreis Steinfurt gezogener 58-jähriger Sizilianer seinen 51-jährigen Cousin zur Rede stellen. Der - so die Vermutung – soll eine Beziehung zu der 14-jährigen Tochter des Angeklagten unterhalten. Der habe unter Einsatz eines Fäustels an das Handy des 51-Jährigen kommen und aus SMS-Nachrichten den Aufenthalt seiner Tochter herausfinden wollen. Die Verteidigung machte die Notlage geltend, in der sich der Vater nach sizilianischem Rechtsempfinden sah und plädierte auf Einstellung des Verfahrens. Nein, Selbstjustiz werde in Deutschland nicht geduldet, erklärte die Richterin am Amtsgericht Ibbenbüren. Sie stellte das Verfahren zwar ein, aber erlegte dem Angeklagten eine Geldauflage in Höhe von 1.500 Euro auf. Vor dem Arbeitsgericht Rheine wurde das Begehren einer Pflegeassistentin behandelt, die aus der Kirche ausgetreten war und daraufhin von ihrem kirchlichen Arbeitsgeber die Kündigung bekommen hat. Auf dem Hintergrund der aktuellen Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes erklärte der Beklagtenvertreter, man werde eine einvernehmliche Lösung finden – außergerichtlich.

Caritas Bildungswerk Ahaus verabschiedet Geschäftsführer Wolfgang Dargel

Dirk Küpers27.03.2019

In den Ruhestand verabschiedet wurde in der vergangenen Woche Wolfgang Dargel, Geschäftsführer der Caritas Bildungswerk Ahaus GmbH. 34 Jahre war W. Dargel für das Bildungswerk in Ahaus tätig, zum Schluss als einer der beiden Geschäftsführer.
Pfarrer Stefan Scho, Vorsitzender des Caritasrates, hob in seiner Verabschiedungsrede den großen Einsatz und das hohe Engagement für die Altenpflege-Ausbildung hervor. Unter der Leitung von W. Dargel entwickelte sich die Caritas Bildungswerk Ahaus GmbH zum größten katholischen Anbieter von Altenpflege-Ausbildung bundesweit mit einem Jahresumsatz von 7 Millionen Euro. 100 Mitarbeiter und eine Vielzahl von Honorarkräften unterrichten an acht Altenpflegeschulen zurzeit über 1100 zukünftige Altenpflege-Fachkräfte. Das Bildungswerk und seine Kurse sind zertifiziert.

Selbst in schwierigen Zeiten mit knapper Finanzierung sei es immer wieder gelungen, durch Innovationen und kreativen Ideen die positive Entwicklung des Bildungswerks zu fördern. Als jüngstes Beispiel nannte der Laudator die Entwicklung einer digitalen Lernplattform für die Pflegeausbildung sowie Online-Unterweisungen für die examinierten Pflegekräfte.

Auch Johannes Tepaße, Sprecher der Altenheime im Kreis Borken, hob den unermüdlichen Einsatz für die Pflegeausbildung und die Weiterbildung der Fachkräfte hervor. Ohne die drei Altenpflege-Fachseminare im Kreis Borken wäre die Sicherstellung des Pflegekräftebedarfs in den Altenhilfe-Einrichtungen nicht möglich gewesen.

Dargel selbst bedankte sich bei den Geladenen für die gute Zusammenarbeit in den vergangen Jahren. Das wichtigste Gut des Bildungswerks seien immer die engagierten Mitarbeiter gewesen, die es auch in Zukunft zu fördern gelte. Die nächsten Jahre bringen mit der zukünftigen gemeinsamen Pflegeausbildung von Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflegekräften sicher große Herausforderungen. Das Bildungswerk sei aber immer in der Lage gewesen, mit Strukturwandel und Herausforderungen gut umzugehen: „Das Bildungswerk kann Innovation und Flexibilität!“

Die Verabschiedung fand in Ahaus im Bamboo! Statt, wo der bisherige Chef des Bildungswerks von vielen Gästen und Mitarbeitern in den „Ruhestand“ verabschiedet wurde.

Erstmalig: Anpassungslehrgänge für ausländische Pflegefachkräfte

Dirk Küpers05.03.2019
Anpassungslehrgängezoom
Anpassungslehrgängezoom

Rheine - Bundesweit stehen dem Arbeitsmarkt zu wenige Pflegefachkräfte zur Verfügung. Die Versorgung alt gewordener und/oder kranker Menschen mit pflegerischem Hilfebedarf ist deshalb in allen pflegerischen Schwerpunktbereichen nur unter sehr schwierigen Bedingungen möglich. Vor allem die große Arbeitsdichte wird von vielen Pflegenden als sehr belastend empfunden.

Deshalb bietet das Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Rheine Anpassungslehrgänge für ausländische Pflegefachkräfte an. „Der Bedarf ist riesig“, so Walter Schröer, Prokurist der Cathamed Pflegedienst und Service GmbH in Steinfurt. Gemeinsam mit Misa Radunovic (Integra Plus) akquiriert die Cathamed für seine ambulanten und teilstationären Einrichtungen im Münsterland Pflegefachkräfte aus Serbien, die nach erfolgreicher Qualifizierung am Caritas Bildungszentrum als Pflegefachkräfte eingesetzt werden.

„Wir freuen uns auf den „etwas anderen“ Unterricht“, so Sonja Kurth und Angelika Trindeitmar Tappe, pädagogische Mitarbeiterinnen am CBZ Rheine. Hierzu wurde ein modular aufgebautes und auf die Bedarfe der Teilnehmer abgestimmtes Lehr-, Lernangebot erstellt. Die Maßnahme wird ab dem 01.03.2019 erstmalig umgesetzt. 

„Wenn ich diesen Lehrgang geschafft habe, bin ich endlich auch in Deutschland als Pflegefachkraft anerkannt und kann hier arbeiten“, so Milos Dimitrijevic, einer der ersten Teilnehmer.

Caritas Bildungswerk Ahaus erhält Deutschen Exzellenzpreis 2019

Dirk Küpers09.02.2019
Dirk Küpers (Caritas Bildungswerk, 3.v.li.) mit den anderen Preisträgern, Jurymitglied Henning Bauwe (Strategie-Experte der KPMG, 2.v.re.), umrahmt von den n-tv Moderatoren Corinna Wohlfeil und Thorsten Knippertz
Dirk Küpers (Caritas Bildungswerk, 3.v.li.) mit den anderen Preisträgern, Jurymitglied Henning Bauwe (Strategie-Experte der KPMG, 2.v.re.), umrahmt von den n-tv Moderatoren Corinna Wohlfeil und Thorsten Knippertz

Am 24.Januar 2019 wurde der vom Institut für Service-Qualität, der Deutschen Unternehmensbörse und n-tv ausgelobte Deutsche Exzellenzpreis im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Frankfurt vergeben. Ausgezeichnet wurden kleine, mittlere und Großunternehmen, die mit exzellenten Produkten, Dienstleistungen und Projekten auf sich aufmerksam gemacht haben. Die Preise vergab eine Jury renommierter Vertreter aus Wirtschaft, Medien und Wissenschaft. 

Zu den Preisträgern zählte in diesem Jahr auch das Caritas Bildungswerk Ahaus, das als Sieger in der Kategorie „Smart Company“ hervorging. Laudator und Jurymitglied Henning Bauwe, Strategie-Experte im globalen Netzwerk unabhängiger Managementberater KPMG international, lobte die Digitalisierungsstrategie des Bildungswerks in der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Pflegekräften und machte in seiner Rede dessen Vorreiterrolle in der Nachwuchsrekrutierung und Qualitätssicherung deutlich.

Das Caritas Bildungswerk Ahaus stellt seinen rund 1.200 Pflegeschüler/innen seit zwei Jahren eine digitale Lernplattform zur Verfügung, auf der unterrichtsübergreifend gearbeitet und kommuniziert werden kann. Zusätzlich bietet das Unternehmen bundesweit ein Online-Assistenzsystem für die jährlichen Pflichtunterweisungen und für die Expertenstandards in der Pflege an. Weitere digitale Angebote im Bereich der Fort- und Weiterbildung von Pflegemitarbeiter/innen werden folgen.

Für das Caritas Bildungswerk nahm stellvertretend Dirk Küpers, Leiter des Fachbereichs „Digitale Medien“, den Preis entgegen. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Projekte im Bereich der fortschreitenden Digitalisierung auch von renommierter Stelle bundesweite Anerkennung finden. Wir verstehen die Auszeichnung auch als Aufforderung, diesen Weg weiter zu beschreiten“, so Küpers. "Ich bin beeindruckt, wie gut deutsche Unternehmen in Form sind. Sie sind zukunftsorientiert, haben innovative Ideen und den Mut, ihr Potential auszuschöpfen“, fasst Wolfgang Clement, Schirmherr des Deutschen Exzellenzpreises, früherer Wirtschafts- und Arbeitsminister sowie NRW-Ministerpräsident, zusammen.

Betreuungskräfte freuen sich über ihr Zertifikat

Dirk Küpers17.01.2019
Betreuungskräfte freuen sich über ihr Zertifikatzoom

Rheine - Am Mittwoch haben 14 Teilnehmer/innen den Kursus „Home Care“ im Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit mit Erfolg abgeschlossen und halten stolz ihr Zertifikat „Betreuungskraft in der ambulanten und stationären Altenhilfe“ in den Händen.
Der Kurs, der ca. vier Monate dauerte, berechtigt die erfolgreichen Teilnehmer/innen in Tagesstätten, Pflegeheimen oder Privathaushalten den Alltag für pflegebedürftige Menschen abwechslungsreich zu gestalten und bei hauswirtschaftliche Tätigkeiten zu unterstützen..

Die Teilnehmerinnen haben von unterschiedlichen Dozenten viele Informationen erhalten über ganz verschiedene Betreuungsaktivitäten für Gruppen und für Einzelpersonen. Es wurden Anregungen gegeben zum Beispiel zu Themen wie Spiel, Bewegung, Gedächtnistraining, Musik, und Entspannung. Gerade durch dieses praktische Ausprobieren hat manche Teilnehmerin oder Teilnehmer eigene Stärken entdeckt und Mut für die neue Tätigkeit gefunden. Neben den Anregungen für die Beschäftigungsmöglichkeiten haben sich die zukünftigen Betreuungskräfte notwendiges Wissen angeeignet über Biografiearbeit, Alterserkrankungen, hier besonders über das Krankheitsbild Demenz, Kommunikation, die rechtlichen Hintergründe, Ernährung und hauswirtschaftlichen Tätigkeiten.

Durch das gemeinsame Tun und den Austausch über die Praxiserfahrungen entstand im Kurs ein sehr gutes Miteinader, so dass die Teilnehmer/innen mit viel Spaß und Freude das gemeinsame Ziel erreichten.

Caritas Bildungswerk organisierte einen Besuch im Landtag NRW

Dirk Küpers23.11.2018
Petra Berger (vorn ganz rechts), Leiterin des Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit Rheine / Emsdetten ließ es sich nicht nehmen, die Besuchergruppe aus dem Kreis Steinfurt persönlich zu begleitenzoom
Petra Berger (vorn ganz rechts), Leiterin des Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit Rheine / Emsdetten ließ es sich nicht nehmen, die Besuchergruppe aus dem Kreis Steinfurt persönlich zu begleiten

Rheine/Emsdetten - Die Pflege und die in der Pflege Tätigen brauchen die Unterstützung der Öffentlichkeit. Dazu müssen die Menschen möglichst gut über die einschlägigen Fakten informiert sein, und deshalb waren neben Auszubildenden des Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit Rheine / Emsdetten auch einige Einwohner des Kreises Steinfurt zu einem Besuch des Landtags in Düsseldorf eingeladen. Zunächst ging es um die Arbeit des Parlaments und die Stellung der Abgeordneten einschließlich ihrer Arbeitszeit und ihrer Bezüge. Die Referentin ermunterte im Rahmen ihres unterhaltsamen Vortrags insbesondere Frauen, sich um ein Mandat zu bewerben. Von den 199 Mitgliedern des Landtags in seiner aktuellen 17. Legislaturperiode sind nur 27,6 Prozent Frauen, allerdings 50 Prozent der Abgeordneten von Bündnis 90 / Die Grünen. 

Im zweiten Teil des Programms ging‘s dann um die Altenpflege. Eine Mitarbeiterin des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales trug dazu aktuelle Informationen vor, bei denen es vor allem darum ging, was das „MAGS“ unternimmt, um die Situation in der Pflege, insbesondere was das Pflegepersonal anbelangt, spürbar zu verbessern. Minister Karl-Josef Laumann lasse sich regelmäßig über den Fortgang der jeweiligen Maßnahmen berichten und lasse nicht locker. 

Über das Ergebnis einer im Oktober gestarteten repräsentativen Befragung von 1500 Pflegekräften zu den Überlegungen hinsichtlich der Einrichtung einer Pflegekammer in NRW konnte die Referentin noch nichts berichten. Dazu erhofft man sich nun beim Caritas Bildungswerk Rheine / Emsdetten Auskünfte von Minister Laumann persönlich, der am 03.12.18 in Rheine zu Gast sein wird.

Öffentliche Veranstaltung mit Minister K.-J. Laumann

Dirk Küpers22.11.2018
Minister Karl-Josef Laumannzoom
Minister Karl-Josef Laumann

Rheine/Emsdetten - Um aktuelle Fragen zur Altenpflege und zur Altenpflegeausbildung geht es bei einer öffentlichen Veranstaltung, zu der das Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Rheine / Emsdetten in Kooperation mit dem Jugend- und Familiendienst Rheine Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, eingeladen haben. Zielgruppen der Veranstaltung sind insbesondere Pflegekräfte, ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen, aber auch privat Pflegende. 

Die Veranstaltung (Eintritt frei) findet statt am Montag, 03.12.2018, 10.00 – 11.30 Uhr, im Bürgerhof Schotthock , Lingener Damm 137, Rheine. Interessierte werden gebeten, sich bis zum 30.11.18 beim Caritas Bildungswerk Devesburgstraße 6, 48431 Rheine anzumelden 
(Tel.: 05971/991060). e-mail: altenpflegeschule-rheine@caritas-bildungswerk.de

28 Auszubildende beginnen ihre Altenpflegeausbildung

Dirk Küpers06.08.2018
Beginn der Altenpflegeausbildungzoom

Rheine - Täglich kann man in der Zeitung lesen, dass ein sehr großer Bedarf an Fachkräften in der Altenpflege besteht! So ist die Freude groß, dass heute ein neuer Kurs mit achtundzwanzig Auszubildenden im Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Emsdetten beginnt!

In einem feierlichen Rahmen in der Josef Kirche wurden die angehenden Altenpfleger und Altenpflegerinnen begrüßt. Das Thema des Wortgottesdienstes waren „Gute Wünsche“, und diese gab es reichlich. Auch der Vorgängerkurs hat seine Gedanken dazu formuliert. Mut und Fantasie wurden allen gewünscht. Und die Möglichkeit eigene und auch fremde Kräfte zu entfalten, waren Wünsche, die die Auszubildenden mit auf den Weg bekamen.

Mit einem gemeinsamen Frühstück zum ersten Kennenlernen beginnt die 3-jährige Vollzeitausbildung in den Unterrichtsräumen des Caritas Bildungszentrum an der Amtmann-Schipperstraße im Maltesergebäude. Der theoretische Unterricht umfasst in den drei Ausbildungsjahren 2100 Unterrichtsstunden und die praktische Ausbildung mit 2500 Stunden erfolgt in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen in und um Emsdetten.

Petra Berger, Seminarleiterin des Bildungszentrums, freute sich mit ihren Kolleginnen und Kollegen über die motivierten jungen Menschen. Natürlich hat auch sie gute Wünsche für die angehenden Altenpfleger und Altenpflegerinnen: „Ich wünsche Euch, dass Ihr Euch bei uns und im Pflegeberuf wohl fühlt, Individualität und Gemeinsamkeit sollen dabei entdeckt und gelebt werden!“

Wieder starten neue Home Care Assistenten in die Berufswelt

Dirk Küpers02.07.2018
 
 
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Rheine - Zum zweiten Mal wurde der erfolgreiche Home Care-Kurs am Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Rheine durchgeführt. Nach 11 Unterrichtswochen, die über vier Monate verteilt waren, erhielten die 16 Teilnehmer/innen heute, am 29. Juni 2018, ihre Zertifikate.

Die praktische Befähigung zu ihrer Tätigkeit erlernten die angehenden Betreuungskräfte in unterschiedlichen stationären Einrichtungen der Altenhilfe. So konnten Inhalte der theoretischen Ausbildung angewendet und vertieft werden. Außerdem wurde durch die praktische Arbeit für viele Teilnehmer/innen deutlich: „Ja, das ist genau mein Ding!“

Neben den klassischen Tätigkeiten der Betreuungskraft wurde auch Haushaltsführung und Hauswirtschaft vermittelt, so dass die Qualifikation dazu befähigt die Betreuung in der häuslichen Umgebung der Pflegebedürftigen zu übernehmen. Das Tätigkeitsfeld erweitert sich so für die Betreuungsassistenten auf die ambulante Pflege.

Jetzt stehen die frischgebackenen Home Care Assistenten für die Pflegefachkräfte bereit, die in den stationären Einrichtungen, in der ambulanten Pflege und in den Behinderteneinrichtungen bei der Tagesgestaltung von Menschen mit Demenz unterstützt werden. Bereits vor der Qualifizierung waren einige Teilnehmer/innen in Pflegeheimen tätig. Andere haben durch das Praktikum direkt eine Anstellung angeboten bekommen oder bewerben sich mit Aussicht auf die interessanten Aufgaben.

K 63 erlebte interessanten Tag beim AG Rheine

Dirk Küpers23.06.2018
K63zoom

Rheine - Präzise abgesprochen hatte sich das vor dem Schöffengericht Rheine wegen in seiner Wohnung praktizierten unzulässigen Drogenanbaus angeklagte Pärchen im Alter von 23 bzw. 24 Jahren. Der Angeklagte nahm alles auf sich, und seine Partnerin habe von nicht gewusst. Ob beide mit dieser Masche durchkamen, erfuhren die Angehörigen des Kurses 63 des Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit Rheine nicht, weil das Gericht sich überraschend vertagte, um weitere Beweismittel hinzuzuziehen. Der Tag beim Amtsgericht wurde deshalb mit der Teilnahme an Sitzungen einer Einzelrichterin fortgesetzt. Hier ging es zunächst um einen gemeinschaftlich begangenen Diebstahl eines Fläschchens Parfüm im Werte von 559,90 €. Der 25-jährige Angeklagte nannte den Namen seines Mittäters nicht. Obwohl er das Parfüm selbst womöglich gar nicht in seinen Händen gehalten hatte, wurde er zu vier Monaten Freiheitsentzug verurteilt. Im Falle von Mittäterschaft , muss nämlich nicht jeder Täter alle Tathandlungen begehen. Arbeitsteilung genügt. Erstaunt und alles andere als erfreut darüber, dass ihre Sache vor so vielen Zuhörern verhandelt werden sollte, zeigte sich eine weitere Angeklagte, der vorgeworfen wurde 8.500€ an Sozialleistungen nach dem SGB II bezogen, es aber unterlassen hatte, das Einkommen ihres Lebensgefährten anzugeben. Die Richterin machte sie zunächst damit vertraut, dass in Deutschland Strafprozesse grundsätzlich öffentlich stattfinden. Aufgrund ihrer familiären Situation und ihres geringen Einkommens kam die Angeklagte mit einer Geldstrafe von 600 € davon, muss aber selbstverständlich auch die zu Unrecht erhaltenen Leistungen zurückzahlen.

Die ersten Home Care Assistenten starten in die Zukunft

Dirk Küpers13.04.2018
Home Care Assistentenzoom

Rheine - Am 13. April endete der erste Home Care Assistent – Kurs am Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Rheine. Elf Teilnehmerinnen haben erfolgreich die Qualifikation von Oktober bis April zum Home Care Assistenten abgeschlossen und nahmen voller Stolz ihre Zertifikate entgegen.

In fünf Lerneinheiten wurden den Teilnehmerinnen Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt, um das Wohlbefinden der zu betreuenden Menschen positiv beeinflussen zu können. Die Absolventinnen haben alle Tätigkeiten und Befähigungen einer Betreuungskraft erlernt. Zusätzlich erwarben sie Kenntnisse, die zur Haushaltsführung und zur Betreuung in der häuslichen Umgebung des Pflegebedürftigen notwendig und hilfreich sind.

Die frischgebackenen Home Care Assistenten stehen bereit, die Pflegefachkräfte in den stationären Einrichtungen, in der ambulanten Pflege und in den Behinderteneinrichtungen bei der Tagesgestaltung von Menschen mit Demenz zu unterstützen. Einige Teilnehmerinnen waren bereits vor der Qualifizierung in Pflegeheimen tätig, andere haben durch das Praktikum direkt eine Anstellung angeboten bekommen oder bewerben sich mit Aussicht auf eine interessante Aufgabe.

Großes Interesse an der Diskussion mit Claudia Middendorf

Dirk Küpers23.03.2018
(v. l.) Norbert Klapper (Dozent und Vorsitzender des Parkinson-Forums), Brunhilde Dierkes-Zumhasch (Jugend- und Familiendienst Rheine) Petra Berger (Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Rheine / Emsdetten), Claudia Middendorf, Reiner Krauße und Hagen Libeau (Parkinson-Forum)zoom
(v. l.) Norbert Klapper (Dozent und Vorsitzender des Parkinson-Forums), Brunhilde Dierkes-Zumhasch (Jugend- und Familiendienst Rheine) Petra Berger (Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Rheine / Emsdetten), Claudia Middendorf, Reiner Krauße und Hagen Libeau (Parkinson-Forum)
Die Veranstaltung mit Claudia Middendorf stieß auf großes Interesse.zoom
Die Veranstaltung mit Claudia Middendorf stieß auf großes Interesse.

Rheine - Ganz unterschiedlich verfahren die Bundesländer, soweit es um die Beauftragung von Personen geht, die sich um die Interessen von Patienten, pflegebedürftigen oder behinderten Menschen geht. Die Bundesregierung hatte bislang eine Person beauftragt, sich um die Angelegenheiten der Patienten und der zu Pflegenden zu kümmern. Das Amt wird neu besetzt und womöglich geteilt. Und es gibt eine Behindertenbeauftragte. Alle Bundesländer haben eine Person mit der Wahrnehmung der Angelegenheiten behinderter Menschen beauftragt. Bayern hat einen Pflegebeauftragten, das Saarland einen Beauftragten für Angelegenheiten der Patienten, der zu Pflegenden und der behinderten Menschen. In Nordrhein-Westfalen gibt’s seit der letzten Wahl eine Beauftragte für die Patientenangelegenheiten und die der behinderten Menschen. Die beiden Sachgebiete wurden zusammengelegt.

Dass es in Nordrhein-Westfalen keine Person gibt, die von der Landesregierung als Pflegebeauftragte eingesetzt ist, liegt daran, dass Minister Karl-Josef Laumann die Pflege zur Chefsache erklärt hat, führte die Beauftragte der Landesregierung NRW für die Belange der Patienten und der behinderten Personen, Claudia Middendorf , bei einer öffentlichen Veranstaltung des Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Rheine / Emsdetten, des Parkinson-Forums im Kreis Steinfurt und des Jugend- und Familiendienstes Rheine aus. Etwa 70 Prozent der Anfragen, die sie bekomme, bezögen sich auf Probleme von Patienten, wobei auch immer wieder mal Themen seien, die behinderter Menschen betreffen.

Im Rahmen der regen Diskussion ging es unter anderem um die Frage einer etwaigen Konkurrenz zwischen privaten und öffentlichen Behinderteneinrichtungen, um Wohnraum für Menschen mit einer Behinderung, um lange Wartezeiten für Behandlungen gesetzlich versicherter Personen, sei es bei Fachärzten oder bei Psychotherapeuten, um zu hohe Anforderungen, die Krankenkassen hinsichtlich der Dokumentation durch Patienten stellen, um Mängel beim Entlassungsmanagement von Krankenhäusern sowie Probleme bei der Anerkennung der Schwerbehinderteneigenschaft von Menschen mit Demenz oder Parkinson. Claudia Middendorf betonte, sie habe sich vorgenommen, dem Thema Demenz einen ganz hohen Stellenwert bei ihrer Arbeit einzuräumen. Julia Gakstatter vom Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt des Paritätischen wies darauf hin, dass immer mehr Menschen über Einsamkeit klagen, die auch krank machen kann. Auf die Frage, wie sie, die sich selbst bei der Dortmunder Tafel ehrenamtlich betätigt hat, zu der Diskussion um die Tafeln stehe, äußerte Claudia Middendorf, sie kenne die Tafeln von beiden Seiten des Tresens. Sie seien nicht nur ein unverzichtbares Plus, sondern auch ein Schutzraum für Bedürftige.

Claudia Middendorf im Bürgerhof Rheine

Dirk Küpers05.03.2018
Claudia Middendorfzoom
Claudia Middendorf

Rheine - Öffentliche Diskussion mit der Patienten- und Behindertenbeauftragten der Landesregierung:

Seit 1.10.2017 ist Claudia Middendorf Beauftragte der Landesregierung NRW für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten. Als Behindertenbeauftragte besteht ihre Aufgabe in der Wahrung der Belange von Menschen mit Behinderung, indem sie sich für deren gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe einsetzt. Als Patientenbeauftragte ist sie Interessenvertreterin dieses Personenkreises, greift Beschwerden und Erfahrungen auf, bündelt sie und setzt sich an den zuständigen Stellen für sie ein. Im Rahmen einer gemeinsamen öffentlichen Veranstaltung des Caritas-Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit Rheine, des Jugend- und Familiendienstes Rheine und des Parkinson-Forums Kreis Steinfurt besteht am Freitag, 16. März, 11.00 – 12.15 Uhr, Gelegenheit, mit Claudia Middendorf ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung findet im Bürgerhof Rheine, Lingener Damm 137, statt. Anmeldungen erbeten bis 13.03.18 beim Caritas Bildungszentrum Rheine, T. 05971/991060 oder altenpflegeschule-rheine@caritas-bildungswerk.de

Caritas Bildungswerk Ahaus erhält eLearning AWARD 2018

Dirk Küpers23.02.2018
eLearning AWARD auf der didacta Hannoverzoom

Bereits seit 2 Jahren geht das Caritas Bildungswerk Ahaus an seinen acht staatlichen Bildungszentren und anerkannten Fachseminaren für Altenpflege neue Wege. E-Learning hält Einzug in die Ausbildung der staatlich anerkannten Altenpfleger. Auf einer Online-Lernplattform können die Auszubildenden nun auch auf digitalem Wege Lernunterlagen abrufen und bearbeiten. 

Inzwischen wurden ca. 1.500 Fragen und Aufgaben nebst Antworten auf die Plattform eingestellt, die von allen Auszubildenden bearbeitet werden können. Die Auszubildenden verfügen jeweils über einen individuellen Zugang und können jederzeit über das Internet von jedem Standort aus auf die Lernplattform zugreifen. 

Nun erhielt das Caritas Bildungswerk Ahaus für seine Lernplattform in der Kategorie „Ausbildung“ einen eLearning AWARD 2018, der jährlich für die besten eLearning-Projekte in Deutschland, Österreich und der Schweiz vergeben wird. Auf der Bildungsmesse didacta in Hannover wurde am 20.Februar der Preis feierlich verliehen. In der Begründung der Jury hieß es dazu: „Mit Hilfe der Online-Lernplattform gelingt der Caritas die Verknüpfung von Theorie und Praxis, was insgesamt eine bessere Schulung der Auszubildenden ermöglicht. Neben Grundkenntnissen und Praxiswissen werden auch die Kompetenzen Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit der Lernenden gestärkt. Aus diesen Gründen zeichnet die Jury des eLearning Journals die Caritas Bildungswerk Ahaus GmbH mit dem eLearning AWARD 2018 in der Kategorie „Ausbildung“ aus.

Für das Caritas Bildungswerk Ahaus ist die Auszeichnung auch gleichzeitig ein Auftrag, weiter an und mit der Lernplattform zu arbeiten und diese weiter auszubauen.

Neue Betreuungskräfte starten in die Zukunft

Dirk Küpers29.01.2018
Neue Betreuungskräfte in Rheinezoom

Rheine - Ende Januar haben 27 Teilnehmer/innnen erfolgreich den Qualifizierungskurs zur Betreuungskraft in Pflegeeinrichtungen nach § 53c SGB XI im Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Rheine abgeschlossen und nahmen voller Stolz ihre Zertifikate entgegen.

Die Teilnehmer/innnen lernten unterschiedliche Betreuungsangebote, wie beispielsweise Märchenarbeit, Klangschalen und Aromatherapie kennen. Zusätzlich wurden fachkundige Aufgaben, wie den Alltag der Anspruchsberechtigten zu strukturieren und sie darin begleiten sowie ein offenes Ohr für Ängste und Sorgen der pflegebedürftigen Menschen haben und Gespräche führen, vermittelt.

Die frischgebackenen Betreuungsassistenten stehen bereit, die Pflegefachkräfte in den stationären Einrichtungen bei der Tagesgestaltung von Menschen mit Demenz zu unterstützen. Einige Teilnehmer/innen waren bereits vor der Qualifizierung in Pflegeheimen tätig, andere haben durch das Praktikum direkt eine Anstellung angeboten bekommen oder bewerben sich mit Aussicht auf ihre interessanten Aufgaben.



Kurs 65 beim Amtsgericht Ibbenbüren

Dirk Küpers02.11.2017
Die Angehörigen des Kurses 65 sammelten Eindrücke über den Ablauf von Strafprozessen.zoom

Rheine/Emsdetten - Es dient der Integration, wenn Menschen mit Migrationshintergrund erleben, wie in der Bundesrepublik ein Strafprozess vonstattengeht. Allerdings hatten diese Erfahrung bislang mehr als die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses 65 beim Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Rheine / Emsdetten - mit und ohne Migrationshintergrund - nicht gemacht. In zwei Verhandlungen vor dem Amtsgericht Ibbenbüren erlebten sie unter anderem, dass „Aussage gegen Aussage“ keinesfalls zwangsläufig zum Freispruch führt. Darüber hinaus war die Wirksamkeit einer Befugnis, „im Auftrag“ des Arbeitgebers einen Strafantrag zu unterzeichnen, ein Thema. Im Lernfeld Rechtskunde werden beide Fragestellungen vertieft.

"Pflege blüht auf"

Dirk Küpers28.09.2017
"Pflege blüht auf"zoom

Rheine - Das war das Motto, unter dem die 33 Absolventinnen und Absolventen des Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit in Rheine ihre Examensfeier gestaltet haben. Nun verlassen sie die Ausbildung als hochmotivierte examinierte Fachkräfte für Altenpflege. Sehr deutlich haben die neuen Fachkräfte betont, dass das Aufblühen der Pflege auf der Basis von Fachlichkeit, Empathie, Teamgeist, Humor und Erholung beruht. All dies haben sie während ihrer dreijährigen Ausbildung erfahren und sie bedankten sich bei ihren Ausbildungsträgern, Praxisanleiterinnen und -anleitern, den Kolleginnen und Kollegen und dem Dozententeam der Schule. Frau Petra Berger, die Leiterin des Caritas Bildungszentrums, ist sich sicher, dass alle Absolventinnen und Absolventen „ihren eigenen und damit besten Weg machen werden“. Auch wenn gelegentlich Umwege erforderlich seien, könnte der „eigene innere Kompass dem Leben Kraft und Richtung geben“.

Über die bestandenen Prüfungen freuen sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Caritas Bildungszentrums Rheine und die ausbildenden Altenhilfeeinrichtungen zusammen mit den examinierten Altenpflegekräften:

Bergmann, Marlies (Elisabethstift, Wettringen), Bialowons, Anna (St. Ludgerus, Heek), Blaszkiewicz, Agniesezka (St. Augustinus, Nordwalde), Buchholz, Jaqueline (Pro Talis Seniorenzentrum, Rheine, Domhöfer, Jana (Sozialstation Woltering, Rheine), Funsch, Janine (Coldinne Stift, Rheine),Giesen, Christian (Marienstift, Rheine), Grimmer, Kathrin (Dietrich Bonhoeffer Haus, Steinfurt), Gravermann, Anja ((Pro Talis Seniorenzentrum, Rheine), Gumischeimer, Marina (St. Gertrudenstift, Greven), Heinen, Birgit (Curanum Seniorenstift, Lingen), Helming, Susanne (Haus Lindengrund, Emsdetten), Hilger, Tahnee (Jakobi-Altenzentrum, Rheine), Hilmes, Patrick (Curanum Seniorenstift, Lingen), Jäger, Darleen (Haus Marienfried, Reckenfeld), Jägering, Anne (Marienstift, Rheine), Kammering, Niklas (St. Josef-Stift, Emsdetten), Kandasamy, Sayanthy (Scheipers Hof, Rheine), Lindemann, Franziska (Marienhof, Hörstel), Meulenkamp, Monika (Kastanienhof, Emsdetten), Miethe, Marie (Sozialstation Woltering, Rheine), Meyerrose, Alina (Elisabethstift, Wettringen), Müther, Dorien (St. Franziskus-Haus, Nordwalde), Radovicz-Tiggemann, Birgit (Coldinne Stift, Rheine), Reinders, Anna (St. Ludgerus, Heek),
Richardt, Klaudia (Jakobi-Altenzentrum, Rheine), Root, Anita (Haus Lindengrund, Emsdetten), Schlattmann, Chiara (Pflegedienst Pflege Miteinander, Rheine), Schnellbacher, Sören (Pflegedienst A. Hentschel, Nordwalde), Schreen, Kathrin (St. Antoniusstift, Gronau), Skiba, Michelle (Kastanienhof, Emsdetten), Trinkaus-Niemeier, Jürgen (Marienhof, Hörstel), Wiens, Lydia (Tagespflege „Kiek in“, Emsdetten)

27 neue Auszubildende in der Altenpflegehilfe in Rheine

Dirk Küpers06.09.2017
27 neue Auszubildendezoom

Rheine - Mit einem Begrüßungsgottesdienst, der unter dem Thema „Mach dich auf und werde Licht“ stand, begannen am 1. September 27 Auszubildende die einjährige Ausbildung der Altenpflegehilfe. Bei einem gemeinsamen Frühstück lernten die Auszubildenden sich untereinander kennen und konnten bei der sich anschließenden Kennlernaktion erste Gemeinsamkeiten entdecken. Die erste Woche startet mit dem Lernfeldprojekt „Lernen lernen“, in dem die Auszubildenden ihr eigenes Lernverhalten reflektieren und hilfreiche Tipps zu verschiedenen Lerntechniken bekommen.

Das Bildungszentrum freut sich über die hohe Nachfrage der interessierten Ausbildungsanwärter und der Ausbildungsbereitschaft der Altenpflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegedienste.


Der 12. Altenpflegehilfekurs verabschiedet sich ins Berufsleben

Dirk Küpers05.09.2017
Über einen erfolgreichen Abschluss und neue berufliche Perspektiven freuen sich:

Dilara Bulut, Lydia Denisuk, Tobias Fröse, Natalia Fuchs, Ajshe Gashi, Denise Grund, Ann-Katrin Kliche, Elke Pöhlker, Natali Reinke, Marylin Sager, Elisabeth Stroot, Ursula Teigelkamp, Louisa Wargers, Dustin Winter, Ute Wuttkezoom
Über einen erfolgreichen Abschluss und neue berufliche Perspektiven freuen sich:

Dilara Bulut, Lydia Denisuk, Tobias Fröse, Natalia Fuchs, Ajshe Gashi, Denise Grund, Ann-Katrin Kliche, Elke Pöhlker, Natali Reinke, Marylin Sager, Elisabeth Stroot, Ursula Teigelkamp, Louisa Wargers, Dustin Winter, Ute Wuttke

Rheine - 15 junge Damen und Herren erwarben in dieser einjährigen Ausbildung die nötigen Kompetenzen, die zur Hilfestellung und Unterstützung einer qualifizierten Pflege und Betreuung alter Menschen in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen erforderlich sind. In über 750 Theorie- und 900 berufspraktischen Stunden konnte das Fachwissen erworben, vertieft und umgesetzt werden. „Alle in einem Boot“ war das Thema des selbst mitgestalteten Abschlussgottesdienstes, in dem die neuen Altenpflegehelferinnen und –helfer freudig ihre Zeugnisse entgegen nahmen.

Dank des praktischen Teils der Ausbildung, in dem die im Unterricht erlernten Kompetenzen angewandt werden mussten, sind die Absolventen im Umgang mit pflegebedürftigen und alten Menschen geübt. Dadurch wird der Einstieg in ein neues Berufsleben sicherlich erleichtert. Zusätzlich haben die frisch Examinierten innerhalb der Ausbildungszeit die Zusatzqualifikation für Pflegehelfer (Qualifikation zur sonstig geeigneten Hilfskraft nach § 132a SGB V) erworben. Dieses Konzept „Staatlich anerkannte Altenpflegehilfe mit Mehrwert“ des Caritas Bildungswerkes Ahaus eröffnet den Altenpflegehelfer/innen nun auch einen direkten Einstieg in den ambulanten Pflegesektor.

Erfreulich ist, dass alle Teilnehmer des Kurses sofort nach der Ausbildung einen Arbeitsplatz gefunden haben oder direkt die Ausbildung zur Altenpfleger/in am Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Rheine beginnen.

Am 01. September 2017 beginnt im Caritas Bildungszentrum ein neuer Kurs für die einjährige Altenpflegehilfeausbildung. Am 01. Oktober 2017 startet das Caritas Bildungszentrum mit zwei neuen Kursen für die dreijährige Altenpflegeausbildung.

Nähere Informationen zu den Bildungsgängen am Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit erteilen die Mitarbeiter/innen unter Tel.: 05971 991060.

Das Caritas Bildungszentrum Rhede ist umgezogen! Ab sofort erreichen Sie es unter Tel.: 02872-80920(Anschrift: Wolbrinkstraße 26,
46414 Rhede).
CBZ Rhede