Aktuelles aus unseren Bildungszentren


Erzählnetzwerk Unvergessen: Einladung zur Fachtagung am 7. Oktober 2017

Dirk Küpers13.07.2017

Rheine - Am 7. Oktober 2017 findet die diesjährige Fachtagung des Erzählnetzwerks "Unvergessen" im Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Rheine statt, zu der wir herzlich einladen. Das Tagungsprogramm und die Anmeldemodalitäten können Sie der Ankündigung weiter unten entnehmen.

Zudem möchten wir Sie auf den Beginn der nächsten Ausbildungsgruppe “Märchenhaftes für Menschen mit Demenz” im Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Ende September 2017 aufmerksam machen. Der Folder der Fortbildung ist beigefügt. Im März 2018 beginnt eine neue Fortbildung “Julchen kommt zu Besuch – Aktivierung mit Handpuppen in der Betreuung und Pflege”. Auch diese Fortbildung findet im Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Rheine statt. Beide Fortbildungen werden von der Erzählerin Sabine Meyer geleitet.

Schnitzeljagd in Dorsten

Dirk Küpers12.07.2017

Dorsten - Mit einer Schnitzeljagd begann die Kursfindung für den Kurs D 54. Die neuen Auszubildenden wurden in Gruppen eingeteilt und durchliefen mehrere Stationen. Dabei waren Köpfchen, Geschick, Kreativität und Sportlichkeit gefragt, u.a. mussten sie anatomische Modelle zusammen puzzeln, einen Rollstuhl-Parcours durchfahren, das Kursmotto zu einem Bild entwerfen und ein Rätsel lösen. Zum Abschluss wurden bei Kaffee und Kuchen, gemeinsam die Fotos und Videos der einzelnen Stationen angeschaut und reflektiert.

Mitarbeiter der Heimaufsichtsbehörde des Kreises Borken informieren Altenpflegeschüler

Dirk Küpers12.07.2017
Heimaufsichtsbehörde informiert Altenpflegeschülerzoom

Rhede - Im Rahmen des Lernfeldprojektes „An qualitätssichernden Maßnahmen in der Altenpflege mitwirken“ beschäftigen sich die Auszubildenden in der Altenpflege schwerpunktmäßig mit den Prüfinstanzen der Heimaufsicht und des MDK. Für die Durchführung das Projekts im Kurs R 50 ließ sich Wilma Zumkehr, Dozentin am CBZ in Rhede und Borken, etwas Besonderes einfallen. Sie wollte den angehenden Altenpflegerinnen und Altenpflegern die Unsicherheit im Umgang mit den Prüfinstanzen nehmen und den Auszubildenden ermöglichen, auch den Blickwinkel der anderen Seite kennenzulernen.

Frau Schlottbohm und Frau Decking, Mitarbeiterinnen der Heimaufsicht des Kreises Borken, erklärten sich bereit, ihre Arbeit innerhalb des Projektes vorzustellen und die Fragen der Auszubildenden zu beantworten. In einer ungezwungenen und offenen Atmosphäre gewannen die Schülerinnen und Schüler interessante Einblicke in die Tätigkeit der Heimaufsichtsbehörde. Wer hätte gedacht, dass es der Heimaufsicht wichtig ist, die Prüfsituationen in entspannter Atmosphäre stattfinden zu lassen? 

Die Schüler erfuhren darüber hinaus,
- wie sich die Pflegefachkräfte auf die Prüfungen vorbereiten können,
- dass pflegefachliche Kompetenz - insbesondere in Konfliktsituationen - maßgeblich zur eigenen Sicherheit beträgt
- dass eine rege Kommunikation zwischen der Heimaufsicht und den Einrichtungen der Altenhilfe allen Beteiligten Vorteile bringt
- dass sie die Heimaufsicht als Beratungsorgan nutzen können.

Für die zukünftigen Prüfsituationen sind die Schüler gut gerüstet. Sie werden sich entsprechend vorbereiten und ihre pflegefachliche Einschätzung selbstbewusst, kompetent und sicher vertreten  Einige Auszubildende zeigten Interesse, später selber bei der Heimaufsicht tätig zu werden.

Ein herzliches Dankeschön an Frau Schlottbohm und Frau Decking für ihre Bereitschaft und ihren Einsatz. Wir freuen uns sehr, dass sie uns auch für die Projekte in den anderen Ausbildungskursen zur Verfügung stehen werden. Weitere Themen des zweitägigen Lernfeldprojektes waren der Umgang mit dem Beschwerdemanagement, sowie das Qualitätssicherungsinstrument „Qualitätszirkel“, das die Schüler in Form eines Rollenspiels aktiv und hochmotiviert durchführten.

Fachkräftesicherung in Tecklenburg

Dirk Küpers11.07.2017

Ibbenbüren - Fachkräftesicherung! Unter diesem Motto war das CBZ Ibbenbüren in der Hauptschule Tecklenburg unterwegs.
Anhand von 5 Stationen wurden den Schülern der 9 a / 9b / 9c typische Tätigkeiten, die im Rahmen der Ausbildung zum Altenpfleger/in eine Rolle spielen, vermittelt.

Dies geschah durch ganz berufsspezifische Aufgaben, wie z.B. Blutdruck messen oder Händedesinfektion.
Die Schüler konnten auch ganz praktisch erfahren, wie es sich (wahrscheinlich) anfühlt, ein älterer Mensch zu sein. Mit Hilfe eines Alterssimulaturs zu erleben, wie es ist, wenn das Hören oder Sehen eingeschränkt ist oder wie schwierig die Nahrungsaufnahme ist, wenn die Hände zittern.

Wir hoffen mit diesem Einblick etwas Verständnis für die Lebenssituationen älterer Menschen geweckt zu haben und gleichzeitig auch bei dem einen oder anderen Schüler Interesse an der Ausbildung zum staatlich anerkannten Altenpfleger/in geweckt zu haben.
Vielen Dank für die tatkräftige Unterstützung durch den AP 13.

Altenpflege in der Berufsfindung

Dirk Küpers10.07.2017
Berufsfindungzoom
Berufsfindungzoom

Ahaus-Wessum - Gemeinsam präsentieren sich das Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Ahaus-Wessum und das Caritas-Seniorenheim Holthues-Hoff auf dem ersten Berufsfindungstag in der Gesamtschule Ahaus.

Schwerpunkt war die Ausbildung zur Altenpflege; aber auch die Altenpflegehilfe und Betreuungsassistenz wurden präsentiert und vorgestellt.

„Make Pflege great again!“

Dirk Küpers07.07.2017
Kursstart in Dorstenzoom
Kursstart in Dorstenzoom

Dorsten - Am 03.07.17 wurde der erste neue Kurs im neuen Schulgebäude in Dorsten empfangen!
Ganz nach dem Motto „Make Pflege great again“ begrüßte der Kurs D 50 den Kurs D54 zur dreijährigen Altenpflegeausbildung. Die 27 neuen Auszubildenden wurden nach einer Wahlrede gebeten, Ihre Wünsche und Gründe für Ausbildung in einer Wahlkabine zu verschriftlichen und anschließend vorzustellen. Nach dem Brunch gab es ein abschließendes Quiz. Der Gewinn waren Schultüten für jeden Auszubildenden.

Betreuungsassistenten nehmen Abschied

Dirk Küpers06.07.2017
Abschied der Betreuungsassistentenzoom

Oer-Erkenschwick - „Schade, schon vorbei“. Der Qualifizierungskurs für Betreuungsassistenten nimmt Abschied.
Nach 184 Stunden gemeinsamen Unterrichts endet heute der Kurs für Betreuungsassistenz nach § 53c. „Anhand der Bewertungen und ihren persönlichen Rückmeldungen sehe ich, dass alle Teilnehmer sehr zufrieden mit dem Kurs sind“ resümiert Joachim Gruttmann, Schulleitung des Caritas Bildungszentrums. „Es hat auch den Dozenten sehr viel Freude gemacht, eine so hochmotivierte und konzentrierte Lerngruppe zu unterrichten“ bestätigt die Dozentin Anja Schröder.
Wir wünschen den nun „fertigen“ viel Erfolg und Freude in ihrem neuen Beruf.

Waldtag mit dem Kurs D50

Dirk Küpers04.07.2017
Waldtag D50
Waldtag D50

Dorsten - Der Sommer machte eine Pause, aber dass hielt den D50 des Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit in Dorsten, nicht davon ab seinen Waldtag zu genießen. Bei kühlen Temperaturen gestaltete die Erlebnispädagogin Frau Liedtke einen abwechslungsreichen und temperamentvollen Tag am Donnerstag, den 29. Juni im angrenzenden Wald des neuen Schulgebäudes. Wie immer stand die Gruppengemeinschaft und Dynamik im Vordergrund. Nach der ersten Aktionsrunde frühstückte der Kurs gemeinsam im Wald, hatte dann noch ein paar erlebnisreiche Stunden im Wald, bevor alle müde und mit leichtem Muskelkater nach Hause gingen.

Schnuppertage in Kinaesthetics am Caritas Bildungszentrum in Borken

Dirk Küpers30.06.2017
Kinästhetikzoom
Kinästhetikzoom

Borken - Am 28 und 29.06.2017 nahmen die Schüler aus dem Kurs B3 an den Schnuppertagen in Kinaesthetics teil. Unter der Leitung von Annette Hesseling übten die Schüler gezielte Bewegungen. Für ihre Berufspraxis ein Gewinn. Die Bewohner/Patienten werden schonend mit Hilfe dieses Handlungskonzeptes gepflegt, bewegt und transferiert. Für alle eine win-win-Situation. Schnell erkannten sie die Erleichterung der Mobilisation von Menschen. Überrascht und erfreut zeigten sich die Auszubildenden, dass sie durch die gezielte Anwendung von Kinaesthetics, die Bewegungsressourcen von kranken Menschen erkennen und fördern können. Gleichfalls bleibt die physische Gesundheit der Pflegenden erhalten.

Integration PLUS! - Projekt erfolgreich abgeschlossen

Dirk Küpers12.06.2017
Integration PLUS!zoom

Rheine - Integration PLUS! heißt das neue Projekt am CBZ Rheine, das heute erfolgreich zum Abschluss gebracht wurde. 17 Teilnehmende aus 11 Nationen haben 8 Monate Mathe, Englisch, Deutsch, Biologie und Erdkunde gebüffelt. Ziel war der Abschluss Hauptschule Klasse 9. "Klasse, dass Sie alle durchgehalten haben", so ein Gast bei der Feierstunde, an der auch das JobCenter und die Geschäftsführung des Bildungswerks teilnahm. Viele der AbsolventInnen gehen nun in die Altenpflegehelferausbildung, andere können nun mit dem Abschluss andere Ausbildungsberufe anvisieren. Toll gemacht!!! Wir sind stolz auf Sie :-)

13. Hygiene-Fachtagung

Dirk Küpers02.06.2017

Am 31.05.2017 fand in den Räumen des WBK in Coesfeld die 13. Hygiene-Fachtagung des Caritas Bildungswerks Ahaus statt. Circa 100 Personen aus der stationären und ambulanten Altenhilfe, aus Tagespflegeeinrichtungen, aus der Behindertenhilfe und sonstigen Bereichen hatten sich auf den Weg gemacht, um sich über Themen wie Schädlingsbekämpfung, Händedesinfektion, den Umgang mit multiresistenten Erregern und anderes informieren zu lassen und mit Kolleginnen und Kollegen zu diskutieren.

Auf Wiedersehen liebe „Brückenbauer“!

Dirk Küpers01.06.2017

Dorsten - Die 21 beziehungsfähigen und selbstbewussten Brückenbauer – Auszubildende des Kurses D 45 - feierten ihr erfolgreiches Bestehen der Abschlussprüfung in der Altenpflege. Eingeleitet wurde die Feier durch eine Andacht in der Dorstener Marienkirche, zu der auch die Heimleiter, Pflegedienstleiter, Praxisanleiter der ausbildenden Einrichtungen sowie Angehörige der Auszubildenden eingeladen waren.

Grundgedanke der Andacht war das „Brücken bauen“. In manchen Berufen baut man Mauern, aber die Auszubildenden des Kurses D45 lernten in ihren drei Ausbildungsjahren Brücken zu bauen. Brücken, die Täler verbinden und Wege begehbar machen. Ihr Fundament bauten sie standfest und tragfähig, so dass alles für den erfolgreichen Examensweg geebnet war. Im Anschluss wurden den Auszubildenden das Examenszeugnis beim anschließenden Sektempfang übergeben.

Das Team Dorsten gratuliert den „neuen“ Altenpfleger/innen!

Speed-Dating in Emsdetten

Dirk Küpers31.05.2017
Speed-Datingzoom

Emsdetten, Rheine - Das Caritas Bildungszentrum Emsdetten ist beim Speed-Dating am 01.06.2017 in Emsdetten mit dabei und wirbt für eine Ausbildung in der Altenpflege.



Update Demenz in Ahaus-Wessum

Dirk Küpers29.05.2017
Update Demenzzoom

Ahaus-Wessum - Im ´Update Demenz´ haben sich 24 Betreuungsassistenten/innen für ihre berufliche Arbeit in den Pflegeeinrichtungen schulen lassen.
Neben dem Erfahrungsaustausch standen der Umgang mit demenziellem Verhalten, Maßnahmen zur Tagesstrukturierung, kreatives Arbeiten und die Dokumentation in der Betreuung auf der Tagesordnung der zweitägigen Schulung.




Berlin, Berlin, wir waren in Berlin

Dirk Küpers22.05.2017
Berlinfahrtzoom

Ibbenbüren - Dass MdB Anja Karliczek (CDU) dem Kurs 14 des Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit in Ibbenbüren Plätze für eine insgesamt viertägige politische Bildungsreise nach Berlin zur Verfügung gestellt hat, war als Ausdruck der Wertschätzung für die Angehörigen dieses Berufsstandes insgesamt zu verstehen. Obschon solche Plätze sehr begehrt sind, hatte man seitens des Bildungszentrums auf Nachbesetzung von drei Plätzen verzichtet, denn diese waren für Schülerinnen vorgesehen, die knapp zwei Wochen zuvor auf der Heimfahrt vom Bildungszentrum in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt waren, bei dem eine Schülerin tödlich und zwei Kolleginnen schwer verletzt wurden. Das Programm in Berlin begann mit einem Besuch beim Bundesnachrichtendienst. Wie von einem Geheimdienst nicht anders zu erwarten, erfuhr man dort vor allem, wofür „der BND“ nicht verantwortlich ist, nämlich für die jüngst bekannt gewordenen Pannen im Inland. Das Betätigungsfeld des BND ist ausschließlich das Ausland. Im Plenarsaal des Bundetages erhielt die Gruppe interessante Informationen über die Arbeit der Abgeordneten und des Parlaments insgesamt. Vertieft wurde das im Rahmen eines einstündigen Gesprächs mit Anja Karliczek, in dem es darüber hinaus auch um aktuelle politische Tagesfragen ging, zum Beispiel was die Bundeswehr betrifft. Aus der Kuppel des Reichstagsgebäudes schaute man sich – das Wetter war wie bestellt - Berlin von oben an. Den Antrittsbesuch des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron im Bundeskanzleramt konnte man dagegen nur aus der Distanz beobachten. Er war in dem Wochen vorher festgelegten Programm verständlicherweise nicht vorgesehen. Kontrastprogramm ein Besuch In der Gedenkstätte der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR in Berlin-Hohenschönhausen. Die Führung dort nahm ein ehemaliger Häftling vor und was er schilderte „ging unter die Haut.“ Dass einer der letzten Insassen der Haftanstalt der letzte Minister für Staatssicherheit selbst war, der sich auch noch über die Haftbedingungen beschwerte, löste nicht wirklich Gefühle der Anteilnahme bei der Besuchergruppe aus. Beim Informationsgespräch im Bundesgesundheitsministerium wurde deutlich, der Kurs war nicht nur zum Zuhören gekommen. Die Referentin war zeitweise angesichts der kritischen Wortbeiträge der Besucher nicht um ihren Job zu beneiden. Bleibt zu hoffen, dass das auch ihr Chef, Herr Gröhe, erfährt. Im Rahmen einer eineinhalbstündigen Stadtrundfahrt bekam man ein wenig – nach Berlin muss man öfter fahren - von dem zu sehen, was bis dahin außen vor war, während der ganz große Blick vom Fernsehturm am Alexanderplatz genossen wurde, dem mit 368 Metern höchsten Gebäude Deutschlands. Darunter tut man’s in Berlin halt nicht. Und dass außerhalb des Pflichtprogramms Berlin auch eigenständig erobert wurde, versteht sich von selbst.

Pressemitteilung zum Internationalen Tag der Pflege

Dirk Küpers22.05.2017

Die Wohlfahrtsverbände in NRW fordern endlich eine bessere Finanzausstattung der Altenpflegefachseminare. Seit über 10 Jahren ist die staatliche Finanzierung der Schulen eingefroren: nur 280 Euro pro Schülermonat erhalten die Fachseminare. War das schon im Jahr 2007 knapp, so ist der Betrag heute absolut inakzeptabel.

Zum Vergleich: Krankenpflegeschulen, die im Prinzip eine vergleichbare Arbeit leisten (3jährige Ausbildung, 2100 Theoriestunden und 2500 Stunden praktische Ausbildung), erhalten ungefähr doppelt so viel Geld für ihre Arbeit. Angesichts der demografischen Entwicklung und der großen Bedeutung der altenpflegerischen Arbeit ein Skandal!

Mal sehen, was die neue Landesregierung zu diesem Thema beschließen wird…

Tag der Pflege

Dirk Küpers19.05.2017
Tag der Pflegezoom
Tag der Pflegezoom
Tag der Pflegezoom

Rhede, Borken - Zu Ehren Florence Nightingales, die sich als Wegbereiterin der Pflege verdient gemacht hat, ist ihr Geburtstag, der 12. Mai, als internationaler Tag der Pflege benannt. Grund genug, diesen Tag einmal auf besondere Weise zu begehen:

Die Kurse R51und B 5 der Caritas Bildungszentren in Rhede und Borken haben sich mit den pädagogischen Mitarbeitern Frau Andrea Tenbrock, Frau Elke Kalweit und Frau Katharina Merten in Rhede, Bocholt, Borken, Südlohn und Velen in die Innenstadt begeben, um Menschen auf der Straße eine Rose zu überreichen und das Motto von Florence Nightingale: „Pflegen ist eine Kunst“ weiterzugeben. Viele Passanten nahmen diese Geste zum Anlass, um auch über eigene Ängste und Erfahrungen zum Thema Pflege und Pflegebedürftigkeit sprechen zu können. Viele äußerten auch ihr Bedauern darüber, dass die Pflege viel zu wenig Anerkennung erfahre. In Rhede konnten die Schülerinnen Herrn Bürgermeister Bernsmann eine Rose überreichen und so auf den Wert der Pflege aufmerksam machen.“

„Wenn man im Kino unbequem sitzt, taugt der beste Film nicht“ – Rollstuhltraining mit dem Kurs D51

Dirk Küpers11.05.2017

Dorsten - Woran erkennt man ein gutes Sitzkissen für Rollstuhlfahrer und wie testet man die optimale Sitzposition? Laut Gastdozent Herrn Reh (Firma REHATECHNIK Münster) darf zwischen Rückenlehne und Bewohner/ Patient auf keinen Fall so viel Platz sein, dass zwei Frauenhandtaschen dazwischen passen. Wann spricht man von Freiheitsberaubung im Rollstuhl und wie schnell lassen sich Rollstuhl-Räder abschrauben? Mit welchem Trick erspare ich mir unnötige Schmerzen beim Zusammenfalten eines Rollstuhls?
Durch die Mitarbeiter der Firma Rehatechnik Münster gab es zunächst eine sehr anschauliche und informative Demonstration zum Umgang mit einem Rollstuhl. Schnell wurde den TeilnehmerInnen deutlich, welche zentrale Rolle das Pflegepersonal bei der Entscheidungsfindung für das richtige Hilfsmittel hat.

Danach durften alle TeilnehmerInnen im Eigenversuch den Sitzkomfort und die unterschiedlichen Straßenlagen der zur Verfügung gestellten Rollstühle testen. Was zunächst recht unterhaltsam schien, wurde schnell unangenehm. Die Abhängigkeit von einer anderen Person setzt viel Vertrauen voraus, schnell können Unsicherheiten und Stress entstehen. Auch die Kommunikation war schwierig. Die Bestellung bei Burger King und der Einkauf in der Drogerie warfen nicht gekannte Schwierigkeiten auf.

Das Resümee der TeilnehmerInnen: „Eine sehr interessante Erfahrung und wichtiges Fachwissen für die Praxis“ und „Gut, dass es diese Hilfsmittel gibt, aber für uns Uneingeschränkte wie ein rollendes Gefängnis“ sowie „Die Eigenerfahrung ermöglicht mehr Verständnis und Empathie für Rollstuhlfahrer.“

Patientenbeauftragter Karl-Josef Laumann im Caritas Bildungszentrum Ahaus-Wessum

Dirk Küpers08.05.2017

Ahaus-Wessum - Karl-Josef Laumann kam als „Mutmacher“ in das Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Ahaus-Wessum. Gemeinsam mit der Landtagswahlkandidatin Heike Wermer wollte er sich über die Altenpflegeausbildung am Standort Ahaus informieren. Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung und Bevollmächtigter für Pflege und Frau Wermer diskutierten mit den Altenpflegeschüler/innen über deren Ausbildung und Jobaussichten. Vorausgegangen war ein Gespräch mit der Leitung und dem Team des Bildungszentrums.

Altenpflegehelfer/innen beenden erfolgreich ihre Ausbildung

Dirk Küpers08.05.2017
Kursabschluss in Ahauszoom

Ahaus-Wessum - Am 28.04.2017 haben 17 Auszubildende ihr Examen zur / zum staatlich anerkannten Altenpflegehelfer/in am Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Ahaus erfolgreich beendet.

Im Rahmen der einjährigen Ausbildung wurde in über 800 Theoriestunden die Betreuung und Pflege alter Menschen erarbeitet. Mit einem Umfang von 900 Praxisstunden, in stationären Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten, haben die Auszubildenden ihr theoretisches Wissen umsetzen können.

Sehr positiv ist die Vermittlungsquote der Altenpflegehelfer/innen in eine anschließende Berufstätigkeit, oder die Fortführung der Ausbildung zur / zum staatlich anerkannten Altenpfleger/in. Herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss!

Das Caritas Bildungszentrum Rhede ist umgezogen! Ab sofort erreichen Sie es unter Tel.: 02872-80920(Anschrift: Wolbrinkstraße 26,
46414 Rhede).
CBZ Rhede