Netzwerktreffen des Caritas Bildungszentrums Rheine:Pflege beginnt hier

Ein Thema, das viele Träger seit Einführung der generalistischen Ausbildung bewegt, ist der Verbleib der Auszubildenden nach dem Examen. Die Sorge, für andere Bereiche – etwa Krankenhäuser – auszubilden, wird immer wieder geäußert. Der Blick auf die eigene Region zeichnet jedoch ein beruhigendes Bild: Die allermeisten Absolventinnen und Absolventen bleiben der Pflege treu – häufig auch ihren Ausbildungsträgern.
In Rheine und Ibbenbüren zeigt sich, dass Wechsel ins Krankenhaus eher die Ausnahme als die Regel sind. Insgesamt relativieren die Erfahrungen vor Ort die verbreiteten Befürchtungen deutlich. Gleichzeitig gelingt es den Bildungszentren, nahezu alle Absolventinnen und Absolventen unmittelbar in Beschäftigung zu bringen – ein starkes Signal für die Qualität der Ausbildung und den Bedarf in der Region.
Auch bei den Prüfungsergebnissen wird differenziert hingeschaut. Nicht alle bestehen auf Anhieb, doch die große Mehrheit schließt ihre Ausbildung erfolgreich ab. Wo Unterstützung nötig ist, wird sie gezielt angeboten. Seit einiger Zeit verstärken zudem Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter die Teams – ein Baustein, der sich spürbar positiv auswirkt.
Ein besonders erfreulicher Punkt ist die vergleichsweise niedrige Zahl an Ausbildungsabbrüchen. Das spricht für eine enge Begleitung, verlässliche Kooperationen und ein gutes Lernumfeld.
Das Fazit des Treffens fiel entsprechend zuversichtlich aus: Der Fachkräftemangel bleibt eine Herausforderung, doch die Bildungszentren leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Pflege in der Region. Die überwiegende Mehrheit der Auszubildenden bleibt im Beruf, besteht die Prüfungen und startet motiviert ins Berufsleben.