Viele Menschen mit Demenz zeigen im Verlauf der Erkrankung herausfordernde Verhaltensweisen wie z. B. lautes Rufen, wiederholtes Nachfragen oder abwehrendes Verhalten. Diese Verhaltensweisen werden als problematisch, abweichend, verletzend oder störend empfunden. Pflege- und Betreuungskräfte stellen sie oftmals vor große Herausforderungen im Umgang mit der betroffenen Person.
In dieser Fortbildung werden die Grundlagen der Biografiearbeit und Erinnerungspflege dargestellt, die eine entscheidende Rolle bei der individuellen Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz spielen. Es gibt Konzepte und Ansätze, wie z. B. der person-zentrierte Ansatz nach Tom Kitwood, die im Umgang mit herausforderndem Verhalten hilfreich sein können. Auch die Kommunikation mit Menschen mit Demenz wird im Verlauf der Erkrankung immer schwieriger.
Pflege- und Betreuungskräfte werden für die Veränderungen der Kommunikationsfähigkeiten bei Menschen mit Demenz sensibilisiert und lernen mögliche Strategien für eine gelingende Kommunikation kennen. Zum Abschluss werden Ursachen und mögliche Maßnahmen zu den am häufigsten vorkommenden herausfordernden Verhaltensweisen bei Menschen mit Demenz beschrieben.
