Caritas Bildungszentrum Ahaus-Wessum:Sommerfest bringt Auszubildende zusammen

„Wir haben uns überlegt, dass wir das gemeinsam mit den Auszubildenden und den Kollegen gestalten wollen“, sagt Schulleiter Joachim Herick. Der Wunsch nach einem solchen Fest habe im Kollegium schon länger bestanden. Aus unterschiedlichen Gründen, unter anderem wegen Terminschwierigkeiten, sei es bislang jedoch nicht dazu gekommen. Im Frühjahr fiel schließlich die Entscheidung: „Wir möchten das gerne versuchen.“
Dabei ging es um mehr als ums gemeinsame Essen. Die Auszubildenden aus den verschiedenen Kursen sollten miteinander ins Gespräch kommen und sich besser kennenlernen. Deshalb wurden die Gruppen für die Stationsspiele bewusst kursübergreifend zusammengestellt. Zehn gemischte Teams traten gegeneinander an.
An den einzelnen Stationen warteten unterschiedliche Geschicklichkeitsspiele. Beim sogenannten „Eifall“ musste ein rohes Ei mit vorgegebenen Hilfsmitteln so verpackt werden, dass es einen Sturz aus einem Meter Höhe unbeschadet übersteht. Beim Teebeutelweitwurf galt es, einen trockenen Teebeutel möglichst weit zu schleudern. Außerdem mussten die Teams unter anderem stabile Türme bauen. Eine weitere Station stellte die Geschicklichkeit am Hula-Hoop-Reifen auf die Probe.
Für jede Station waren etwa fünf bis sieben Minuten vorgesehen. Am Ende wurden die drei besten Gruppen mit kleinen Preisen ausgezeichnet. Die Wettbewerbe sollten zugleich dafür sorgen, dass die Auszubildenden bis zum Ende des Festes dabei blieben. Denn das Sommerfest ging über die eigentliche Unterrichtszeit hinaus.
Eingeladen waren auch Auszubildende, die an diesem Tag nicht im Theorieblock des Bildungszentrums waren, sondern in den Einrichtungen ihren praktischen Einsatz absolvierten. Sie konnten nach Rücksprache mit ihren Anstellungsträgern beispielsweise ihren Dienst tauschen. „Das ist natürlich ganz unterschiedlich, wie die Einzelnen sich dann frei machen können“, sagt Joachim Herick. Für den Schulleiter gehört das Fest zu einer lebendigen Schule dazu. Die Auszubildenden kämen aus unterschiedlichen Orten und Hintergründen zusammen. Da sei es wichtig, sich auch außerhalb des Unterrichts zu begegnen.