Aktuelles aus unseren Bildungszentren

Aktuelles

23. Fachtagung Hauswirtschaft – etabliert und aktueller denn je

Dirk Küpers09.11.2022
 
 
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Hauswirtschaft in der Alten- und Eingliederungshilfe: Die etablierte Tagung für Fach- und Führungskräfte aus der Hauswirtschaft gab wertvolle Impulse für die Arbeit und ermöglichte den so wichtigen Austausch der Teilnehmenden untereinander.

Dass die Hauswirtschaft in Einrichtungen der Alten- und Eingliederungshilfe immer zentraler wird, ist keine neue Erkenntnis. In Zeiten einer Ressourcenknappheit, die es bisher in diesem Ausmaß lange nicht gegeben hat, wird die Wichtigkeit der hauswirtschaftlichen Tätigkeiten jedoch noch bewusster. Ob Knappheit von Personal, Energie oder Lieferengpässen von Gütern – die Hauswirtschaft ist bekannt dafür, auf Unvorhergesehenes schnell und unbürokratisch zu reagieren. „Wie sollten lernen, uns auch einmal selbst zu loben – wir machen so vieles gut!“ so eine Stimme der rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Das Thema der Wertschätzung und Anerkennung der Hauswirtschaft dominierte den Vormittag der Veranstaltung des Caritas Bildungswerkes. „Auch die eigene Anerkennung, die sogenannte „Selbstliebe“, ist ein wichtiger Bestandteil“ so Prof. Schack und Ina Germer der Fachhochschule Münster in ihrem Vortrag „Wertschätzung in der Hauswirtschaft aus wissenschaftlicher Sicht“. Sie präsentierten aktuelle Studienergebnisse und Handlungsempfehlungen aus einer qualitativen Untersuchung in Altenhilfeeinrichtungen. Zuvor appellierte Frau Losemann, Hauswirtschaftsmeisterin und ehemalige Vizevorsitzende des deutschen Hauswirtschaftsrats an das Fachpublikum, sich auch auf politischer Ebene für die Anerkennung dieses wichtigen Berufsfeldes stark zu machen. „Das weiterhin frauendominierte Berufsfeld hat noch einen anstrengenden Weg vor sich, aber wir haben auch schon sehr viel geschafft“ – so Losemanns Botschaft.

Frau Dr. Jaspers erläuterte humorvoll und zugleich tiefenfachlich, weshalb viele Einrichtungen, die vulnerable Gruppen versorgen, zukünftig lieber auf Pangasius verzichten sollten. Denn gerade alte Menschen, schwangere Frauen, Kinder und vorerkrankte Menschen sind besonders anfällig für biologisch verunreinigte Lebensmittel. Auf dem Vormarsch seien vor allem die unsichtbaren Bakterien Listerien und der EHEC. „Und das Erschreckende: über die Hälfte aller über Menschen über 60 Jahre, die sich mit dem Bakterium listeria monocytogenes anstecken, überleben die Infektion nicht“, berichtet Jaspers aus aktuellen Forschungsergebnissen. Umso wichtiger sei das Erhitzen bei 72 Grad über 2 Minuten, um viele der Erreger unschädlich zu machen.

Abschließend zeigte Trainerin und Coach Petra Hackbarth einen Einblick in die Welt der Mimik. „Das Lesen von Emotionen ist lernbar und eine Trainingssache“. in ihrem Vortrag „SEHEN, WAS DER ANDERE NICHT SAGT! Körpersprache & Mimik in der Hauswirtschaft“ zeigte sie eindrucksvoll, wie man mehr Verständnis füreinander erreicht, wenn man die Emotionen des Gegenüber ein wenig besser lesen kann. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihr Wissen auch selbst einmal ausprobiert und erfahren, dass das Lesen von Gesichtern gar nicht immer so einfach ist. „Wir hätten Frau Hackbarth auch noch Stunden länger zugehört, so interessant war das“, so eine Teilnehmerstimme nach der Tagung.

Auch das Jahr 2023 ist schon geplant: Am 11.05.2023 wird die 19. Fachtagung Hygiene in der Stadthalle Ahaus stattfinden, am 31.10.2023 folgt dann die Fachtagung Küche im Franz-Hitze-Haus in Münster und am 16.11.2023 schließlich die Tagung Hauswirtschaft in der Kolping Bildungsstätte in Coesfeld.

Start der Pflegeausbildung in Ahaus-Wessum

Dirk Küpers03.11.2022
Pflegekurs 81zoom

Ahaus-Wessum - Neuer Start der Ausbildung zur/zum Pflegefachfrau/Pflegefachmann am 01. Oktober 2022: Das Team der Pflegeschule im Caritas Bildungszentrum Ahaus-Wessum und die angeschlossenen Pflegeeinrichtungen und -dienste wünschen den Auszubildenden einen guten und erfolgreichen Verlauf!






17 Betreuungsassistentinnen nahmen ihr Abschlusszertifikat in Empfang

Dirk Küpers25.10.2022
Betreuungsassistenzkurszoom

Ahaus - Wer ältere Menschen mit und ohne Demenz begleitet, stellt sich einer verantwortungsvollen und zugleich dankbaren und wichtigen Aufgabe. 17 Teilnehmerinnen mit unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen haben sich als Betreuungsassistentin (nach §53b SGB XI) ausbilden lassen.

Wohlbefinden bedeutet für Menschen mit und ohne Demenz Lebensqualität. Um sich in ihrem Alltag zurechtzufinden, brauchen gerade Menschen mit Demenz viel Zuwendung. So unterstützen die Betreuungsassistenten die Pflegekräfte im Bereich der sozialen Betreuung und Tagesgestaltung. Zudem gestalten sie Gruppen- und Einzelbetreuungsangebote. Dadurch wird die individuelle Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner verbessert.

Die Aufgaben erfordern neben Zeit vor allem verantwortungsvolles und professionelles Handeln. Die Absolventinnen lernten in dem mehrwöchigen Lehrgang zentrale Bausteine, um Menschen mit und ohne Demenz zu begegnen, deren Gefühle und Bedürfnisse zu erkennen und darauf einzugehen. Das Krankheitsbild Demenz stand dabei im Vordergrund, aber auch unterschiedliche therapeutische Möglichkeiten, würdigende Biografiearbeit, Beziehungen zu Menschen mit und ohne Demenz positiv gestalten, Kommunikation, Milieugestaltung, rechtliche Grundlagen und Erste Hilfe standen auf dem Weiterbildungsplan der Teilnehmerinnen. Ein Praxiseinsatz in einer Einrichtung der stationären Altenhilfe ermöglichte eine unmittelbare Umsetzung und Reflexion des zuvor Gelernten.

Die Absolventinnen: Ramona Fischer, Ute Heine, Silvia Imig, Kerstin Jolink, Carolin Kolkmann, Ulrike Lehmann, Elisabeth Lübbering, Petra Lücker, Monika Räckers, Gabriele Schmäing, Dagmar Schmidt, Kathrin Strohmeyer, Silvia Ströing, Jessica Szabowski, Ilka Terwolbeck, Ivelina Todorova und Andrea Wenning.

Die nächste Weiterbildung zur Betreuungsassistentin/zum Betreuungsassistent startet am 7. August 2023.

Neuanfang für 30 Auszubildende am Caritas Bildungszentrum in Dorsten

Dirk Küpers17.10.2022
Kursstart in Dorstenzoom

Dorsten - Am Dienstag, 4. Oktober 2022 startete der dritte Pflegefachkraftkurs in diesem Jahr. Der Kurs D71 wurde mit einem feierlichen Gottesdienst in der Kirche St. Marien begrüßt, anschließend erfolgte ein erstes Kennenlernen in der Schule. Wir wünschen dem Kurs einen guten Start, Erfolg und viel Motivation für die kommenden drei Jahre der Ausbildung.





Die Altenpflege-Ausbildung – Eine Ära geht zu Ende

Dirk Küpers17.10.2022
Insgesamt freuen sich nun 34 frisch examinierte Altenpflegerinnen und Altenpfleger über ihr bestandenes Examen: Katharina Ahling, Kavla Yilmaz; Janin Altevolmer, Boubacar Barry, Joelle Daniel, Michelle Kimberley Kretschmer; Thi Thoa Bui; Jennifer Folmer; Sarah Khademi, Thi Cam Tu Le, David Stewart Mc Intosh, Sarah Emilie Ngooko Nyaa; Annelie Reckels, Katja Rinke, Lisa-Marie Mustchin, Nadine Schneider, Sophia Sommer; Maria-Anna van Boxel, Lynn Frederike Winter, Tojisoa Francklin Agoly, Lazatahina Fenozo Randrianjafy, Sandra Bohne, Jolanta Anita Brandhofer, Julia Drees, Friederike Fischer, Imen Hajlaoui, Antje Hoppe, Gisela Lügering, Nandrianina Nomenaharilala, Yvonne Pott, Mandimby Ny Ai Ramahavalisoa, Milena Sophie Röttger, Larissa Rüdebusch, Manuela Wolterzoom
Insgesamt freuen sich nun 34 frisch examinierte Altenpflegerinnen und Altenpfleger über ihr bestandenes Examen: Katharina Ahling, Kavla Yilmaz; Janin Altevolmer, Boubacar Barry, Joelle Daniel, Michelle Kimberley Kretschmer; Thi Thoa Bui; Jennifer Folmer; Sarah Khademi, Thi Cam Tu Le, David Stewart Mc Intosh, Sarah Emilie Ngooko Nyaa; Annelie Reckels, Katja Rinke, Lisa-Marie Mustchin, Nadine Schneider, Sophia Sommer; Maria-Anna van Boxel, Lynn Frederike Winter, Tojisoa Francklin Agoly, Lazatahina Fenozo Randrianjafy, Sandra Bohne, Jolanta Anita Brandhofer, Julia Drees, Friederike Fischer, Imen Hajlaoui, Antje Hoppe, Gisela Lügering, Nandrianina Nomenaharilala, Yvonne Pott, Mandimby Ny Ai Ramahavalisoa, Milena Sophie Röttger, Larissa Rüdebusch, Manuela Wolter

Rheine - Sie sind gewissermaßen „die Letzten ihrer Art“: am Caritas Bildungszentrum (CBZ) Rheine wurde der letzte Kurs der staatlich anerkannten Altenpflegerinnen und Altenpfleger verabschiedet. Im Caritas Bildungswerk Ahaus und den acht angehörenden Pflegeschulen geht damit eine Ära zu Ende: der Ausbildungsgang in der Altenpflege. Am Caritas Bildungszentrum Rheine / Emsdetten haben in insgesamt 79 Kursen rund 1600 Altenpflegerinnen und Altenpfleger ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.

Seit 1990 wurden am CBZ Rheine Altenpflegerinnen und Altenpfleger ausgebildet. Mehrfach hat es in dieser Zeit Veränderungen gegeben. Schulleiterin Petra Berger beschreibt: „Zu Beginn war es eine einjährige Ausbildung mit einem anschließenden Anerkennungsjahr. Eine Ausbildungsvergütung gab es damals nicht – im Gegenteil, die Auszubildenden mussten sogar Schulgeld zahlen. Das ist Gott sei Dank lange her. In den letzten Jahren war die Ausbildung bundeseinheitlich geregelt; die Auszubildenden hatten einen ambulanten oder stationären Ausbildungsbetrieb, von dem sie dann auch die Ausbildungsvergütung erhalten haben.“

Die damals neue Ausbildung sollte die Altenhilfe aufwerten und mehr Menschen für eine Tätigkeit in dem Beruf begeistern. Entstehen sollte ein moderner, sozialpflegerischer Beruf, der sich deutlich von der Krankenpflege abgrenzen würde. Allerdings gab es keine bundeseinheitliche Ausbildungsregelung. Diese kam erst mit der Neuauflage des Altenpflegegesetzes 2003.

Schulleiterin Petra Berger erinnert sich (aus eigener Erfahrung) an die damalige Neuerung: „Die Ausbildung war sehr viel handlungs- und praxisorientierter. Die beruflichen und persönlichen Kompetenzen standen mehr im Vordergrund. Auch der Blick aus der Wissenschaft wurde verstärkt einbezogen.“

Einige Jahre lang gab es Gespräche über die Einführung einer generalistischen Pflegeausbildung. Altenpfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger und Kinderkrankenpfleger sollten zu einem Berufsbild zusammengefasst werden: die Pflegefachfrau und der Pflegefachmann. 2020 wurde die generalistische Pflegeausbildung, bei der alle Grundlagen des pflegerischen Berufes vermittelt werden, eingeführt. Am CBZ Rheine / Emsdetten startete am 1. April 2020 zum ersten Mal die generalistische Ausbildung. Im März 2023 beenden die ersten Absolventinnen und Absolventen ihre Ausbildung.

Die dreijährige generalistische Pflegeausbildung sieht heute ebenfalls 2500 Stunden praktische Ausbildung und etwa 2100 Stunden theoretischen und fachpraktischen Unterricht vor. „Der Lehrplan hat sich völlig verändert und ist für alle Pflege-Auszubildenden unabhängig vom Ausbildungsbetrieb – egal ob Ambulante Pflege, Akut,- und/oder Langzeitpflege – gleich", erläutert Petra Berger. „Insbesondere machen die Auszubildenden noch mehr Praxiseinsätze außerhalb ihrer eigenen Pflegeeinrichtungen und erwerben so zusätzliche Pflegeerfahrungen in den verschiedenen Settings.“

Dass sich junge Menschen durchaus für eine Ausbildung in der Pflege interessieren, zeigt beim CBZ Rheine / Emsdetten die Zahl der Anmeldungen. Sowohl die einjährige Ausbildung zur Pflegefachassistenz als auch die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann sind gefragt. Die Caritas Pflegeschule Rheine / Emsdetten startet die Ausbildungsgänge mehrfach pro Jahr: Pflegefachfrau/-mann jeweils im April und im Oktober (am Standort in Emsdetten im August) Pflegefachassistenz im September.

1. Fachtagung Küche in Münster - ein gelungener Auftakt

Dirk Küpers17.10.2022

Küche und Hauswirtschaft in der Alten- und Eingliederungshilfe: das neue Format kam an. Der Teilnehmerkreis aus 35 Leitungen und Mitarbeitenden der Alten- und Eingliederungshilfe genoss den Input und auch den fachlich fundierten Austausch untereinander. Gute Arbeit in der Küche ist für Einrichtungen der Alten- und Eingliederungshilfe ein zentrales Qualitätsmerkmal. Für die Bewohnerinnen und Bewohner ist das Ergebnis einer guten Küche mehr als sichtbar und trägt zum Wohlbefinden bei.

All die Arbeit und die einzelnen Prozessschritte dahin passieren für Außenstehende oft „wie von Zauberhand“. Umso wertvoller waren vier Fachvorträge, die sich mit Mythen in der Ernährung, Hygiene und unnötige Hygienemaßnahmen, gutes und nachhaltiges Küchenmanagement sowie Notfallpläne bei Stromausfällen und ähnlichen Unwägbarkeiten beschäftigten. „Gerade vor dem Hintergrund den aktuellen Lieferkettenengpässen und nicht absehbaren Energielage ist eine gute Notfallplanung unerlässlich“, so Referent Wilfried Hötzer.

Auch die Pausen wurden von den Teilnehmenden effektiv genutzt. „Der intensive Austausch ist einfach wertvoll – wir hätten uns sogar noch mehr davon gewünscht, um voneinander zu lernen.“, so eine Anregung für die Fachtagung Küche im kommenden Jahr. Das Referat für Fort- und Weiterbildung des Caritas Bildungswerks freut sich schon jetzt auf die nächste Fachtagung Küche.

Die bereits etablierte Fachtagung Hauswirtschaft wird wie gewohnt in der Kolping Bildungsstätte in Coesfeld am 2. November 2022 stattfinden. Anmeldungen werden unter Caritas Bildungswerk Ahaus - Fortbildung (caritas-bildungswerk.de) entgegengenommen. Auch das Jahr 2023 ist schon geplant: Am 11. Mai 2023 wird die 19. Fachtagung Hygiene in der Stadthalle Ahaus stattfinden, am 31. Oktober 2023 folgt dann die Fachtagung Küche im Franz-Hitze-Haus in Münster und am 16. November 2023 schließlich die Tagung Hauswirtschaft in der Kolping Bildungsstätte in Coesfeld.

Verabschiedung des letzten Altenpflegekurses in Oer-Erkenschwick

Dirk Küpers04.10.2022
Verabschiedungzoom

Oer-Erkenschwick - Am Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Oer-Erkenschwick ist am Freitag der letzte Altenpflege-Kurs verabschiedet worden. Kursleiterin Elke Weisemann freut sich über 16 frisch examinierte Altenpflegekräfte: Aytekin Akin, Franziska Denise Baumjohann, Lara Beste, Pawisai Chaekphimai, Jessica Theresia Eßmann, Jacquelin Herstell, Dorina Jozsa, Daniela Müller, Nico Münkewarf, Luca Pelz, Verena Rother, Theresa Serrano Serrano, Michelle Denise Skorkow, Charlene Thiemann, Merve Vural und Robin Wenner.

Schulleiter Dominik Schulz blickte für das Caritas Bildungszentrum auf 25 Jahre Altenpflege am Standort Oer-Erkenschwick zurück. „Wir schließen heute ein großes Kapitel, welches uns geprägt hat.“ Seit 2020 gibt es die generalistische Pflegeausbildung, die mehrere Ausbildungsgänge (auch die Altenpflege) vereint. Zum 30. September hat sich Elke Weisemann nach zehnjähriger Tätigkeit vom Bildungszentrum verabschiedet. Dominik Schulz dankte ihr im Namen aller Mitarbeitenden für ihr Engagement.

1. Fachtagung Personal - ein voller Erfolg mit rund 90 Tagungsgästen

Dirk Küpers30.09.2022
 
 
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Fachkräftemangel, Pflegenotstand, mangelnde Bindung, Corona, neue Personalbemessungsgrenzen. Der Blumenstrauß an Herausforderungen in der Altenhilfe ist groß und bunt. Und allen ist klar: einfache und schnelle Lösungen sind selten. Umso positiver wurde das neue Format des Caritas Bildungswerk Ahaus aufgenommen: die Fachtagung Personal für Führungs- und Fachkräfte in der Altenhilfe.

Die Veranstaltung war mit rund 90 Gästen bis auf den letzten Platz ausgebucht. Sechs Referenten aus der Praxis und der Wissenschaft zeigten Herausforderungen in der Altenhilfe auf und gaben Impulse für Lösungsansätze. Ein fachkundiges Publikum aus Geschäftsführungen, Heim- und Pflegedienstleitungen, Wohnbereichsleitungen und Pflegefachkräfte tauschte sich auf hohem Niveau über Personalthemen in der Branche aus.

Den Auftakt bildete Annemarie Fajardo, Altenpflegerin, Pflegewissenschaftlerin und als Vizevorsitzende des deutschen Pflegerats aktiv. Sie erläuterte in ihrem Vortrag die Problematik des Personalmangels und die damit verbundene anstehende neue Personalbemessung in der stationären Altenhilfe, die voraussichtlich am 1. Juli 2023 eingeführt wird. Ihr Fazit: „Vor allem mangelt es an Assistenz- und Hilfskräften.“

Natalie Albert und Raffael Käsch präsentierten das Projekt „Personal- und Organisationsentwicklung in der stationären Altenhilfe im Bistum Münster – Kurz: OPAL“ vor. Sie beschrieben unterhaltsam und fachlich fundiert, wie sie als Mitarbeiter des Diözesanverband Münster rund 40 Häuser auf dem Weg der Umsetzung neuer Personalbemessungsgrenzen begleiten. „Ob die Umsetzung so geschieht, ist noch nicht abschließend klar. Aber es ist Zeit, sich auf den Weg zu machen“, so Käsch.

Welche Faktoren binden Mitarbeiter eigentlich an eine Einrichtung? Diese so einfach klingende Frage beantwortet Prof. Joachim Hasebrook, Psychologe und Personalmanager am Forschungsinstitut Management Analytics, ebenso trivial wie komplex: „Ganz einfach: psychologische Sicherheit“. Damit nahm er die Teilnehmenden mit auf einen Ausflug in die Wissenschaft und zeigte auf, welche Faktoren zur Bindung von Mitarbeitenden zentral sind und welche fatalen Auswirkungen mangelnde Bindung hat. Kein Problem ohne Lösungswege: Best-Practice-Beispiele von katholischen Trägern zeigten auf, welche Lösungswege erfolgreich sein können.

Martin Michel, Führungskräftecoach und langjähriger Personalleiter der St. Franziskus-Stiftung a.D., nahm im Anschluss die Führungskräfte in den Blick. „Wir denken oft nicht daran, wie es den Führungskräften eigentlich geht und wo sie ihre Tankstellen haben. Michel betonte die Wichtigkeit von professionellen Coaching-Ansätzen, damit Führungskräfte eine gesunde psychologische Widerstandsfähigkeit behalten und zeigte auf, wie wichtig regelmäßige „professionelle Spiegel“ für das Führungsverhalten sind.

Gabriele Bötticher machte den Teilnehmern hautnah und erlebbar deutlich, was Menschen mit ihrer Mimik zeigen, ohne Dinge auszusprechen. „Nicht immer ist das gesprochene Wort das, was ein Mitarbeiter mir wirklich mitteilen möchte“, so Bötticher. Aktiv konnten die Tagungsgäste ihre eigenen Fähigkeiten live testen und schauen, wie gut sie Gefühle in Gesichtern ablesen können. Denn: Emotionen bei Mitarbeitern zu erkennen ist eine wichtige Voraussetzung, angemessen auf ihre Bedürfnisse eingehen zu können.

Am 14. September 2023 wird im Franz-Hitze-Haus in Münster die 2. Fachtagung Personal stattfinden. Anmeldungen werden in Kürze unter Caritas Bildungswerk Ahaus - Fortbildung (caritas-bildungswerk.de) entgegengenommen.

Neue Ausbildung für alle Pflegeberufe läuft auf Hochtouren

Dirk Küpers30.09.2022
Die Absolventen: Bianca Benning; Elke Bergermann; Adriana Berndt; Nicole Deiters; Melanie Ellerkamp; Simone Genn, Jennifer Gevers; Emily Gottheil; Kerstin Hollekamp; Lea Homölle; Annette Jochmann; Corinna Kaßner; Dustin Konczak; Joana Koopmeiners; Juliana Kural; Anja Laschinski; Manuela Makkink; Vanessa Tibo; Leonie Uden, Birgit Uphues; Johannes van Almsick.zoom
Die Absolventen: Bianca Benning; Elke Bergermann; Adriana Berndt; Nicole Deiters; Melanie Ellerkamp; Simone Genn, Jennifer Gevers; Emily Gottheil; Kerstin Hollekamp; Lea Homölle; Annette Jochmann; Corinna Kaßner; Dustin Konczak; Joana Koopmeiners; Juliana Kural; Anja Laschinski; Manuela Makkink; Vanessa Tibo; Leonie Uden, Birgit Uphues; Johannes van Almsick.

Ahaus-Wessum - 21 Schülerinnen und Schüler der Caritas Pflegeschule Ahaus-Wessum freuen sich über den erfolgreichen Abschluss ihrer Altenpflege-Ausbildung. In mehreren schriftlichen und mündlichen sowie einer praktischen Prüfung haben Sie ihre Fachkompetenz unter Beweis gestellt.

Vor den frisch gebackenen Altenpflegerinnen und Altenpflegern liegt nun die Berufswelt, in der sie die erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Betreuung und Pflege alter Menschen unter Beweis stellen können. An der Ausbildung in der Praxis waren maßgeblich auch die stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen beteiligt. Die Praxisanleiter haben ihre Schülerinnen und Schüler drei Jahre intensiv begleitet und sie durch die Welt der professionellen Pflege geführt.

„Unsere Pflegeschule schließt die Ausbildung in der Altenpflege ab und widmet sich ausschließlich der neuen, generalistischen Ausbildung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann, die zur Tätigkeit in allen Pflegesettings befähigt. Wir bieten den jungen Menschen damit eine moderne Berufsausbildung, die EU-weit anerkannt ist“, erklärt Reinhard Sicking, Leiter der Pflegeschule.

Schon seit 2020 setzen die Caritas Pflegeschule und die kooperierenden Pflegeeinrichtungen die neue Ausbildung um. Im März 2023 findet in Wessum die erste Abschlussprüfung mit dem Abschluss als Pflegefachfrau beziehungsweise Pflegefachmann statt.


Wie man junge Menschen nachhaltig für einen Beruf in der Pflege begeistert

Dirk Küpers22.09.2022
 
 
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Rheine - Wie können sich junge Menschen nachhaltig für den Pflegeberuf begeistern lassen? Unter dem Dach der Wirtschaftsförderung Rheine (EWG) und der Fachhochschule Münster wurde dazu von Pflegeeinrichtungen in der Region ein Workbook mit Standards für ein gutes Praktikum entwickelt. Mehr als ein Dutzend Altenpflege- und Krankenpflege-Einrichtungen nahmen im Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Rheine das Label in Empfang.

Welche Bedeutung die Fachkräfte-Akquise im medizinisch-pflegerischen Bereich hat, das machte Peter Lüttmann, Bürgermeister der Stadt Rheine, bei der Vergabe der Qualitätslabel deutlich. Während die meisten Aktionen in Deutschland darauf abzielen, mehr Schülerinnen und Schüler zu erreichen und deren Interesse für den Beruf zur Pflegefachkraft zu wecken, hat sich die aus den Workshops gegründete Arbeitsgruppe für einen anderen interessanten Weg entschieden.

Die Standards für ein Praktikum sollen gehoben werden, um die Praktikantinnen und Praktikanten durch ein qualitativ gutes Praktikum zu halten und den nächsten Schritt zu einer Berufsausbildung ebnen. Zusätzlich ist es für Lehrpersonal und Eltern wichtig, dass sie jungen Menschen ruhigen Gewissens eine Anlaufstelle für Praktikumsstellen empfehlen können. Bei der entsprechenden Plattform www.pflegeworkbook.de finden Interessierte neben Erklärungen zu den einzelnen Berufsfeldern in der Pflege auch eine Praktikumsbörse mit den Einrichtungen, die mit dem Qualitätslabel ausgezeichnet wurden.

Der Kreis Steinfurt benötige derzeit pro Jahr zusätzlich 250 bis 300 ausgebildete Pflegekräfte, erläuterte Peter Lüttmann. „Tendenz stark steigend. Da können wir jede Nachwuchskraft gebrauchen.“ Wer für seine Arbeit brenne, der mache in der Regel einen guten Job, sagte der Bürgermeister. „Wer das Praktikum im Bereich Pflege für sich entdeckt und sagt, das kann was für mich sein, dann ist das schon ein kleines Flämmchen.“

Die Ursprünge des Qualitätslabels liegen im 2020 gestarteten Projekt „Plattform Gesundheitsregion Münsterland – Kommunale Versorgungskompetenz stärken (kurz: KOmmKom). Nach drei Praxisworkshops bildete sich eine Arbeitsgruppe, bestehend unter anderem aus Lehrern, Pflegedienstmitarbeitenden, Mitarbeitenden der Agentur für Arbeit und des Kreises Steinfurt. Die mit dem Label zertifizierten Dienste und Einrichtungen zeichnen sich durch Transparenz und eine enge Zusammenarbeit mit Betreuern und Lehrpersonal aus.

Ausbildungsstart in Dorsten

Dirk Küpers12.09.2022
PFA 16 in Dorstenzoom

Dorsten
32 Auszubildende aus allen Versorgungsbereichen der Pflege haben am 1. September ihre Ausbildung zur/zum Pflegefachassistentin/en am Caritas Bildungszentrum Dorsten begonnen. Die ein Jahr dauernde Ausbildung wird durch die Kursleitung Kirsten Lattasch begleitet, welche die neuen Auszubildenden herzlich im Empfang nahm. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst in der St.-Marien-Kirche in Dorsten und einem Kennenlernen starten die Auszubildenden in ihren ersten Theorieblock. Das gesamte Team des Caritas Bildungszentrums Dorsten wünscht den Auszubildenden alles Gute für ihre Ausbildung.


Caritas Bildungszentrum Rhede verabschiedet ersten Ausbildungskurs Pflegefachassistenz

Dirk Küpers06.09.2022
Der erste Ausbildungskurs in der Pflegefachassistenz wurde in einer Feierstunde im Rheder Ei verabschiedet.zoom
Der erste Ausbildungskurs in der Pflegefachassistenz wurde in einer Feierstunde im Rheder Ei verabschiedet.

Rhede - Das Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Rhede hat den ersten Ausbildungskurs in der Pflegefachassistenz verabschiedet. Nach einem Wortgottesdienst in der St.-Gudula-Kirche stand eine Feier mitsamt Übergabe der Zeugnisse im Rheder Ei auf dem Programm.

„Sie haben gute Möglichkeiten, mit dem, was Sie gelernt haben, für Menschen da zu sein“, gab Diakon em. Giselher Gabel in der Kirche den Absolventen mit auf den Weg. „Machen Sie es gut.“ Beim Wortgottesdienst floss auch die ein oder andere Träne bei den Kursteilnehmern. Mal beim Lied und gleichzeitig auch Kursmotto: „An Tagen wie diesen.“ Mal bei der Dankesrede der Kurssprecher an die pädagogischen Mitarbeiterinnen des Bildungszentrums: „Ein Jahr habt Ihr uns ertragen müssen, das war gewiss nicht immer einfach.“ Auch die Praxisanleitenden in den Einrichtungen hätten so manche Träne trocknen müssen.

Der frisch verabschiedete Kurs der Pflegefachassistenten war der erste dieser Art am Caritas Bildungszentrum Rhede, darauf wies die stellvertretende Schulleiterin Maria Bröker in ihrer Rede hin. Nach der Einführung der generalistischen Pflegeausbildung war auch die Pflegeassistenz generalistisch und kompetenzorientiert ausgerichtet worden, um den gestiegenen Anforderungen an die Pflege gerecht werden zu können. Maria Bröker: „20 unterschiedliche Charaktere in einem Klassenzimmer und eine Zeit, die Ihr sicher nicht vergessen werdet.“

Jochen Albers als Sprecher der regionalen Arbeitsgemeinschaft katholische Altenheime mahnte die neuen Pflegefachassistentinnen und -assistenten nach ihrer einjährigen Ausbildung, weiter zu lernen. „Für Sie ist der Weg nach oben weit offen. Ihre Perspektive ist sehr gut. Sie müssen sich aufgrund des demographischen Wandels keine Sorgen um Ihre Kunden machen. Sie werden gebraucht.“

Kursleiterin Lena Kropfgans und ihre Kollegin Ina Brill ließen die vergangenen 365 (Schul)Tage Revue passieren. Eine Zeit, die auch geprägt war von der Herausforderung, das neue Curriculum umzusetzen. Lena Kropfgans: „Wie waren beeindruckt, wie wissbegierig Sie waren.“

Unter den Absolventen waren Andrea Heistermann aus Borken und ihre Tochter Marie. Die 59-jährige Mutter und ihre 19 Jahre alte Tochter gingen in der Ausbildung zur Pflegefachassistentin zwar getrennte Wege: „Meine Tochter hat Ihr Ding gemacht, ich meins. Ich saß vorne, sie hinten“, berichtete Andrea Heistermann. „Aber heute wird gemeinsam gefeiert.

Pflegefachassistenz-Kurs in Oer-Erkenschwick gestartet

Dirk Küpers06.09.2022
PFA 28zoom

Oer-Erkenschwick - Das Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Oer-Erkenschwick ist mit dem neuen Pflegefachassistenz-Kurs gestartet. Die 28 Auszubildenden freuen sich auf das anstehende Jahr und starten nun erstmal mit einem theoretischen Block. Kursleiterin Susanne Lohmann freut sich auf Ihre neue Aufgabe und wird vom ganzen Team des Bildungszentrums unterstützt.

Schulleiter Dominik Schulz ist über die Teilnehmerzahl hoch erfreut und schaut positiv in die Zukunft. Es ist am Bildungszentrum der zweite Pflegefachassistenz-Kurs. Man könne sicherlich vom ersten Kurs einige Dinge übernehmen und anderes neugestalten.




Caritas Bildungszentrum Borken feiert zehnjähriges Bestehen und verabschiedet letzten Altenpflegekurs

Dirk Küpers06.09.2022

Borken - Gleich zwei gute Gründe gab es am Mittwoch für das Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Borken zu feiern: das zehnjährige Bestehen am Standort Borken und die Examensfeier des letzten Altenpflegekurses (B 9). Schulleiterin Maria Werner hieß zum Festakt in der Stadthalle Vennehof zahlreiche Gäste willkommen, darunter Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing. „Jeder einzelne und jede einzelne von Ihnen wird eine Stelle in der Altenpflege finden, da bin ich ganz sicher“, sprach die Bürgermeisterin in ihrem Grußwort zu den frisch Examinierten. 

Man erkenne den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den Schwächsten ihrer Glieder verfahre, zitierte Schulze Hessing den früheren Bundespräsidenten Gustav Heinemann. „Ein kluges Wort, das auch heute noch Gültigkeit hat. Ich bin sicher, dass Sie alle Ihren Beitrag dazu leisten wollen, sich um das Wohl der Schwächsten zu kümmern.“ Schulze Hessing mahnte die Fachkräfte, sich selbst dabei nicht zu vergessen und gut auf sich zu achten. „Gerade Sie trifft die Pandemie in Ihrer Arbeitswelt. Bewahren Sie sich die Freude an Ihrem Pflegeberuf. Sie werden gebraucht.“

Gebraucht werde laut den Worten der Bürgermeisterin auch das Caritas Bildungszentrum in Borken. „Fast 200 Altenpflegerinnen und Altenpfleger haben Sie seitdem in Borken ausgebildet. Das kann Sie für die Zukunft nur anspornen, weiterzumachen.“ Seit 2020 bietet die Schule die generalistische Ausbildung zum Pflegefachmann/Zur Pflegefachfrau an. Vor zehn Jahren habe sich das Bildungszentrum in Borken niedergelassen. Einige Borkener Politiker habe man seinerzeit davon überzeugen müssen, sagte Schulze Hessing. Sie selbst sei damals 1. Beigeordnete und Kämmerin gewesen und habe sich gefragt: Was möchte die Caritas aus Ahaus in Borken? Der damalige Schulleiter Reinhard Sicking habe ihr das Konzept vorgestellt – und es sei der Stadt sehr zugute gekommen. Nicht zuletzt 2015, als das Caritas Bildungszentrum in die ehemalige, leerstehende Duesberg-Hauptschule umzog. Bis dahin hatte das Bildungszentrum ein umgebautes Wohnhaus an der Heidener Straße genutzt.

Reinhard Sicking, früherer Leiter des Bildungszentrums, erinnerte in seinem Grußwort an die Anfänge. „Wir waren in einer Villa an der Heidener Straße im Erdgeschoss tätig. Der Klassenraum war groß genug für 25 Schüler. Es gab zwei Büros, eines für Dozenten, eines fürs Sekretariat.“ Der Caritasverband Borken habe den Caritasverband aus Ahaus willkommen geheißen. „Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Caritasverband über Dekanatsgrenzen hinweg agiert.“ Die Einladung zum Festakt habe ihn überrascht, sagte Sicking. „Es ist tatsächlich schon zehn Jahre her.“ Er erinnerte an den früheren Fachbereichsleiter Wolfgang Dargel und an den CaritasVorstand Bernhard Herdering als Mitgründer der Schule.

Jochen Albers als Sprecher der regionalen Arbeitsgemeinschaft katholische Altenheime durfte schon vor zehn Jahren Grußworte sprechen – damals zur Einsegnung der neuen Räume – und erinnerte daran: „Ich sprach über die Prüfungen des medizinischen Dienstes und fehlende Zeit wegen zu umfänglicher Dokumentation. Im Nachgang und mit Blick auf Corona waren das alles nur Problemchen.“ Schon vor zehn Jahren sei der Fachkräftemangel im Pflegebereich prognostiziert worden, sagte Albers. „So ist es auch gekommen.“ In seiner Rede erinnerte Albers die frisch examinierten Pflegekräfte an die Höhen und Tiefen in der Zeit der Ausbildung, an Corona, Homeschooling und sich ständig ändernde Verordnungen. Mit Blick auf glänzende Jobaussichten erklärte Albers: „Sie können sich Ihren Arbeitgeber aussuchen.“ Schulleiterin Maria Werner und Kursleiterin Wiebke Schenk händigten den neuen Pflegefachkräften anschließend die Zeugnisse aus.

Begonnen hatte der Tag mit einem Wortgottesdienst in der Borkener St.-Remigius-Kirche. Maria Werner hatte dem Kurs dort ein großes Lob für den starken Zusammenhalt untereinander ausgesprochen. „Denken Sie gerne an Ihre Ausbildung zurück und behalten Sie Ihre Ausbildungsstätten in guter Erinnerung.“

„Das hat sich gelohnt“ - Caritas Bildungszentrum Rheine verabschiedet ersten Ausbildungskurs Pflegefachassistenz

Dirk Küpers06.09.2022
Die Absolventen des ersten Ausbildungskurses Pflegefachassistenz am Caritas Bildungszentrum Rheinezoom
Die Absolventen des ersten Ausbildungskurses Pflegefachassistenz am Caritas Bildungszentrum Rheine

Rheine - Das Caritas Bildungszentrum Rheine hat am 31. August den ersten Ausbildungskurs in der Pflegefachassistenz verabschiedet. Ein besonderer Abschluss wurde gemeinsam mit Angehörigen, Kollegen und dem Team des Bildungszentrums gefeiert. Die neue Ausrichtung der einjährigen Ausbildung entsteht durch den Zusammenschluss der Altenpflegehilfe und der Gesundheits- und Krankenpflegeassistenz. Dieser Zusammenschluss gewährt den Absolventen viele Arbeitsmöglichkeiten: Pflegezentren, ambulante Pflegedienste, Kurzzeitpflege, Krankenhäuser, betreutes Wohnen und viele mehr.

Die Pflege von Menschen aller Altersstufen orientiert sich immer an den individuellen Bedürfnissen der zu pflegenden Menschen. Das wurde den Auszubildenden in dem einen Jahr der Ausbildung durch das pädagogische Team des Caritas Bildungszentrums vermittelt. Insgesamt stehen dafür 700 Stunden Theorie zur Verfügung. Dabei wurden den Auszubildenden auch digitale Kompetenzen vermittelt. Hier wurden die Auszubildenden durch eine Lernplattform unterstützt.

Die 950 Stunden Praxis absolvierten die Auszubildenden in verschiedenen Einrichtungen der stationären und ambulanten Langzeit- und Akutpflege. Dort konnten sie ihre neu erlangten Kompetenzen zum Einsatz bringen.

Nach einem Jahr in der neuen Ausbildung sind sich alle staatlich anerkannten Pflegefachassistenten und Pflegefachassistentinnen einig: „Das hat sich gelohnt und das kann uns keiner nehmen.“ Alle Beteiligten sind froh über die neue Ausbildung und die neuen Möglichkeiten für den Pflegeberuf.

„Ihre Nächstenliebe ist eine Ihrer großen Stärken“

Dirk Küpers06.09.2022
Die Absolventen: Jasmin Bytomski, Sarah Bitomski, Anna Lena Clarendahl, Paulla Maryanne Nunes de Oliveira, Lena Eibe, Jenny Hamm, Julia Heinrich, Mirco Jacob, Tim Janotta, Özlem Karaman, Barbara Kruzycka, Tanja Paprotny, Jenelyn Rohmann, Thorsten Schanz, Roksana Scislicki, Larissa Uhlenbrock, Marc Wasmuthzoom
Die Absolventen: Jasmin Bytomski, Sarah Bitomski, Anna Lena Clarendahl, Paulla Maryanne Nunes de Oliveira, Lena Eibe, Jenny Hamm, Julia Heinrich, Mirco Jacob, Tim Janotta, Özlem Karaman, Barbara Kruzycka, Tanja Paprotny, Jenelyn Rohmann, Thorsten Schanz, Roksana Scislicki, Larissa Uhlenbrock, Marc Wasmuth

Dorsten - „Kranke und Alte zu pflegen ist mehr als eine Arbeit. Es ist ein Dienst. Es ist eine Berufung.“ Pastor Manuel Poonat fand bei der Verabschiedung des ersten Pflegefachassistentenkurses des Caritas Bildungszentrums Dorsten die passenden Worte. Die Abschlussfeier begann mit einem Wortgottesdienst in der Dorstener Kirche St. Marien. Anschließend überreichten Schulleiter Florian Heintze, seine Stellvertreterin Stefanie Büchte sowie die pädagogische Mitarbeiterin und Kursleiterin Petra Bremer die Zeugnisse.

„Nach einem Jahr Lernen, Freude und Faulenzerei halten Sie gleich das Examen in den Händen, begrüßte Pastor Manuel Poonat mit launigen Worten den Kurs D 15. „Ihre Ausbildung hat ihren Abschluss gefunden.“ Poonat beglückwünschte die Kursteilnehmer, die sich für den Pflegeberuf entschieden haben, zu ihrer Wahl. „Ihre Nächstenliebe ist eine Ihrer großen Stärken. Nun beginnt für Sie die Arbeit, diese Stärke auszuüben.“

Schulleiter Florian Heintze erinnerte die Absolventen an den Beginn der Ausbildung. „Und jetzt, nach noch nicht einmal 365 Tagen, endet diese Ausbildung auch schon wieder. Oder wie wir im Ruhrgebiet sagen: Fertich.“ Jeder, der eine Ausbildung absolviert habe, wisse, wie lange und schwer diese sein könne, erklärte Heintze. „Auch, wenn sie nur ein Jahr dauert.“ Respekt zollte er seiner Stellvertreterin Stefanie Büchte und Kursleiterin Petra Bremer für die geleistete Arbeit. Beide hätten sich seinerzeit gemeinsam mit dem Kurs auf den Weg gemacht. „Die Anstrengungen haben sich mehr als gelohnt.“

Der frisch verabschiedete Kurs der Pflegefachassistenten war der erste dieser Art am Caritas Bildungszentrum Dorsten. Nach der Einführung der generalistischen Pflegeausbildung war auch die Pflegeassistenz generalistisch und kompetenzorientiert ausgerichtet worden, um den gestiegenen Anforderungen an die Pflege gerecht werden zu können. „Sie alle haben diese gestiegenen Anforderungen mit Bravour gemeistert“, sprach Florian Heintze den 18 Absolventinnen und Absolventen ein Lob aus.

Der Schulleiter erinnerte an Praxiseinsätze, Lernaufgaben, Klausuren, Teste, Praxisbesuche, Homeschooling und Prüfungsstress bei über 30 Grad Außentemperatur. „Zuletzt haben einige bei den Prüfungen ganz schön geschwitzt. Aber das lag dann nicht an den Temperaturen.“ Florian Heintze bat die Absolventen, sich ihre Neugierde im Berufsalltag zu bewahren. „Die Zeit des Lernens fängt für Sie jetzt gerade an. Wie geht es weiter? Was sind Ihre Ziele? Was wollen Sie erreichen?“

Marc Wasmuth und Tim Janotta hielten im Namen des Kurses eine kurze Rede. „An so einem Tag kann man nicht genug danken“, sagte Janotta rückblickend auf das Kursjahr. „Das war sicher auch für die Dozenten stressig.“ Zum Ausgleich gab es für Stefanie Büchte und Petra Bremer jeweils einen Blumenstrauß.

Letzte praktische Examensprüfung des Altenpflegekurses D62

Dirk Küpers29.08.2022
Examensprüfung D62zoom

Dorsten - Im Caritas Alten- und Pflegeheim St. Anna Dorsten hat am 19. August die letzte praktische Examensprüfung des Kurses D62 nach den Vorgaben der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für den Beruf der Altenpflegerin/des Altenpflegers stattgefunden. Die Prüfung der Auszubildenden Vanessa Kirsch wurde von Praxisanleiterin Maren Willing und von zwei Prüferinnen des Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit Dorsten abgenommen.

Auf dem Foto zu sehen sind von links nach rechts: Marie Büdding (Prüferin des CBZ Dorsten), Florian Schneider (Pflegedienstleitung St. Anna), Vanessa Kirsch (Auszubildende), Maren Willing (Praxisanleitung St. Anna Dorsten), Jürgen Bernhardt (Einrichtungsleitung St. Anna) und Anne Bargel (Prüferin des CBZ Dorsten).




Treffen der Praxisanleitenden und der „neuen Auszubildenden“ in der Pflegeschule Ahaus-Wessum

Dirk Küpers26.08.2022
Der erste Kurs für Pflegefachassistenten und ihre Praxisanleitenden.zoom
Der erste Kurs für Pflegefachassistenten und ihre Praxisanleitenden.
Praxisanleiter-Treffenzoom

Ahaus - Im Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Ahaus fand am 23. August ein Praxisanleiter-Treffen statt, zu dem die „neuen Auszubildenden“ des ersten Kurses für Pflegefachassistenten eingeladen hatten. Diese Form der einjährigen Assistenz-Ausbildung in der Pflege findet am Bildungswerk zum ersten Mal statt.

15 Praxisanleitende folgten der Einladung und wurden mit einem selbst vorbereiteten Kuchenbuffet von den Kursteilnehmern begrüßt. In entspannter Atmosphäre konnte ein erstes Kennenlernen stattfinden. Da der erste berufspraktische Einsatz für die Auszubildenden unmittelbar bevorsteht, gab es einen großen und regen Austausch mit den jeweiligen Praxisanleitenden ihrer Arbeitgeber. Es wurden jedoch auch Informationen zum einjährigen Ausbildungsverlauf und dessen Organisation miteinander besprochen.

Abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit „Wünschen/Erwartungen“ der Kursteilnehmer an den ersten Praxiseinsatz, die zuvor auf Plakaten formuliert und von den Kurssprechern vorgetragen wurde. Zum Start in die erste Praxisphase wünschen wir allen Beteiligten ein gutes Gelingen!

Die einjährige Ausbildung zur/zum Pflegefachassistent/in startet jährlich am 1. August an der Pflegeschule des Caritas-Bildungswerks in Ahaus-Wessum. Zweimal im Jahr beginnt darüber hinaus die dreijährige Pflege-Ausbildung zur/zum Pflegefachfrau/Pflegefachmann.

Training im Wald

Dirk Küpers26.08.2022
Training im Waldzoom

Dorsten - Der Kurs D 66 hat an einem traumhaften Sommertag das Teamtraining im Wald genossen. Auch in der generalistischen Ausbildung wird der Teamtag des Caritas Bildungszentrums in Dorsten weiter durchgeführt. Dabei stand das „Miteinander“ und „wir schaffen es“ an oberster Stelle, neben viel Spiel, Spaß und Freude.





Nicole Lösing feiert Dienstjubiläum

Dirk Küpers09.08.2022
Nicole Lösing mit Seminarleiter Reinhard Sickingzoom
Nicole Lösing mit Seminarleiter Reinhard Sicking

Ahaus - Am 1. August 1997 wurde Nicole Lösing in die Dienste des Caritas Verbandes Ahaus aufgenommen. Den weitaus größten Anteil ihrer nunmehr 25-jährigen Tätigkeit verbrachte sie im Caritas Bildungswerk Ahaus in der Pflegeschule Ahaus-Wessum. Schulleiter Reinhard Sicking überreichte ihr zum Dienstjubiläum einen Blumenstrauß mit den besten Wünschen der Kolleginnen und Kollegen und einem großen Dankeschön für die langjährige und noch hoffentlich lange andauernde Zusammenarbeit!