Aktuelles aus unseren Bildungszentren

Aktuelles

Neujahrsempfang im Caritas Bildungszentrum Rheine

Dirk Küpers30.01.2023

Rheine - Nicht wenige Traditionen haben in den vergangenen drei Jahren unter den Beschränkungen der Corona-Pandemie gelitten. Umso schöner war es für Petra Berger, Leiterin des Caritas Bildungszentrums Rheine, wieder mehr als 80 Heim- und Pflegedienstleitungen zum traditionellen Neujahrsempfang in der Einrichtung an der Devesburgstraße willkommen zu heißen.

Benedikt Karrasch, Schulleiter des Berufskollegs Rheine, hatte seinen Festvortrag unter das Motto: „Übergang Schule – Beruf: Die Auszubildenden von morgen“ gestellt. Karrasch machte deutlich, wie sich der Übergang von der Schule in den Beruf in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt hat. Mitte der 70er-Jahre hieß es noch: „Jeder, der ausgebildet werden will, wird ausgebildet“. Mitte der 90er-Jahre kamen auf eine Ausbildungsstelle zwei Bewerber. Heute, so Benedikt Karrasch, habe sich diese Situation kolossal gewandelt: „vom förderbedürftigen Jugendlichen zum förderbedürftigen Berufsbereich“.

Denn perspektivisch gesehen, werde sich die Zahl der Auszubildenden weiter verringern. „Wie überzeugen wir junge Menschen, dass eine Berufsausbildung in der Pflege ihren Wert hat?“ fragte Karrasch und stellte eine weitere Kernfrage: „Warum ist eine Ausbildung weniger attraktiv als ein Studium?“ Der Schulleiter plädierte dafür, die Pflege-Ausbildung attraktiver zu machen. „Es gilt, Talente zu entdecken und zu fördern, sie in Praktika Erfahrungen sammeln zu lassen.“ Zudem sei es nötig, das Image der jeweiligen Berufsbilder zu prüfen und dieses der betrieblichen Realität anzupassen. „Es geht nicht darum, schöne Plakate zu kleben.“ Vielmehr sei es erforderlich, angehenden Auszubildenden klarzumachen: Ihr lernt einen Beruf. Um diesen auszuüben, muss man etwas können.“ Wenn der Auszubildende dies für sich selbst erfahre, dann stärke das sein Selbstwertgefühl enorm.

Nach Informationen zum „Workbook Pflege“ (www.pflegeworkbook.de) gab es aktuelle Zahlen der Caritas Bildungszentren (CBZ) in Rheine und Emsdetten. Aktuell befinden sich im CBZ Rheine 201 Pflegefachfrauen und –männer in der Ausbildung, in Emsdetten sind es 63. Hinzu kommen in Rheine 21 Pflegefachassistenten und 29 Teilnehmer der Externenprüfung zur Pflegefachassistenz. 31 Teilnehmer umfasst der Kurs der Kenntnisprüfung für ausländische Pflegefachkräfte.

Anke Hermeling von der Agentur für Arbeit Rheine berichtete anschließend über die Gewinnung von Auszubildenden aus Vietnam, Peter Niemann, pädagogischer Mitarbeiter im CBZ Rheine, machte in einer Präsentation „mitten ins Herz“ Wissen durch Virtual Reality begreifbar. Niemann gab den Gästen einen kleinen Einblick in die Unterrichtsmöglichkeiten mit einer modernen technischen Ausstattung und zeigte auf, wie Auszubildende und pädagogische Mitarbeitende gleichermaßen davon profitieren.

Teamtag in Gelsenkirchen

Dirk Küpers17.01.2023
Teamtag in Gelsenkirchen

Oer-Erkenschwick - Das Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Oer-Erkenschwick verbrachte einen tollen Teamtag in Gelsenkirchen. Ausflugsziel war eine alte Zechenhalle, wo nun das Abenteuer-Unternehmen Buddy Bash sein zu Hause gefunden hat. Das Team verbrachte eine schöne Zeit und hat sich auch mal auf anderen Wegen kennenlernen dürfen. Schulleiter Dominik Schulz kann das Angebot nur empfehlen und ist schon gespannt, wo der nächste Teamtag verbracht wird.





Neues Format, voller Erfolg: 18 Pflegeprozessmanager sind ausgebildet

Dirk Küpers23.12.2022
Pflegeprozessmanagerzoom

Ahaus-Wessum - Kompakt, fachlich auf hohem Niveau, praxisnah. Dies war die Grundidee der Fort- und Weiterbildung des Caritas Bildungswerks Ahaus, das neue Format „Weiterbildung zum Pflegeprozessmanager“ durchzuführen.

Das neue Format kam an: 18 Teilnehmende schlossen die Weiterbildung nach zwölf gefüllten Seminartagen ab und nehmen nun ihre Rolle als Pflegeprozessmanager/in in ihren Einrichtungen ein. Glücklich und zufrieden nahmen sie bei einem Glas Sekt und Canapés ihr Zertifikat von Julia von der Wroge, Leitung der Fort- und Weiterbildung des Caritas Bildungswerks Ahaus, und Kursleitung Angela Lause entgegen.

Die Qualität der Arbeit und gut durchdachte Pflege ist seit jeher wichtig in Einrichtungen der Altenhilfe. Vor allem vor dem Hintergrund der zunehmenden Personalknappheit bei gleichzeitig immer älter und kränker werdenden Bewohnern, Kunden und Gästen wird dies eine immer größere Herausforderung. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, bedarf es spezifischer Kompetenzen, die im Rahmen der Weiterbildung zum Pflegeprozessmanager erworben werden. Die Teilnehmenden erlernten und vertieften ihr Wissen, so dass sie selbstständig Pflegeprozesse planen und umzusetzen können, Pflegerische Aufgaben kompetenz- und qualifikationsorientiert delegieren können, die umfangreichen Vorgaben des Qualitätsmanagements korrekt umsetzen können, qualitätssichernde Instrumenten wie Expertenstandards sicher anwenden und erfolgreich implementieren können, Pflegevisiten korrekt und zielführend umzusetzen und zielgerichtet kommunizieren können. „Hier habe ich verstanden, wie all die Dinge inhaltlich miteinander verbunden sind und wie zentral wichtig eine gute Kommunikation ist“ freute sich eine Teilnehmerin und betonte die hohe Effektivität für ihre Einrichtung.

Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich und wünschen ihnen viel Freude für ihre Arbeit: Jolina Bußmann, Sabrina El Kadi, Shari Celine Faust, Stephanie Gohl, Eva-Maria Hessing, Claudia Hoche, Barbara Höfkens, Valentina Kaspari, Daniel Küper, Nadine Küper, Stefanie Messing, Sarah Olle, Jennifer Rott, Laura Schmitz, Joanna Seiffert, Carolin Stegt, Gerburg Voss, Melody Witt.

Der nächste Kurs steht schon in den Startlöchern: am 13. März 2023 startet bereits der nächste Pflegeprozessmanager. Anmeldungen sind über die Homepage Caritas Bildungswerk Ahaus - Fortbildung (caritas-bildungswerk.de) möglich.

14 Palliative-Care-Fachkräfte ausgebildet

Dirk Küpers23.12.2022
Palliative Carezoom

Ahaus-Wessum - 14 Pflegefachkräfte nahmen glücklich und zufrieden bei einem Glas Sekt ihr wohlverdientes Zertifikat von Kursleitung Andreas Gerdes und Julia von der Wroge, Leitung der Fort- und Weiterbildung des Caritas Bildungswerks Ahaus, entgegen.

Die Arbeit als Palliative-Care-Fachkraft ist nicht nur fachlich, sondern auch persönlich anspruchsvoll. Menschen auf ihrem letzten Weg zu begleiten ist eine Herausforderung, der sich die Teilnehmenden mit Mut widmen werden.

Wissen, Haltung, Fähigkeit – nach diesen Grundsätzen qualifizierte Andreas Gerdes die Teilnehmenden in der einjährigen Weiterbildung zur Palliative-Care-Fachkraft. Vier intensive und inhaltsgefüllte Seminarwochen, verteilt über elf Monate, liegen hinter den Teilnehmenden. Reflexionsübungen und intensiver Austausch untereinander vertieften das Wissen der Teilnehmenden und förderten das Entwickeln einer eigenen Haltung. Die Weiterbildung wurde nach dem Curriculum Palliative Care von M. Kern, M. Müller und K. Aurnhammer unterrichtet. Wie viel die Teilnehmenden im Kurs gelernt und erfahren haben, zeigten sie im Abschlusskolloquium. Die Qualifizierung zur Palliativ-Fachkraft wurde vom Caritas Bildungswerk Ahaus in Kooperation mit den Diözesancaritasverband Münster durchgeführt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Ina Asemann, Anita Böckmann, Linda Ehling, Sonja Hembrock, Sandra Hintemann, Rene Hölscher, Heike Hüppe, Monika Kontor, Silvia Kutsch, Friederike Lensker, Marion Schmitz, Monika Terhart, Tom Vlahovic und Christin Wolters.

17 Pflegekräfte zu Führungskräften ausgebildet

Dirk Küpers23.12.2022
VPK 37zoom

Ahaus-Wessum - 17 Pflegekräfte dürfen sich nach eineinhalbjähriger Ausbildung nun Verantwortliche Pflegefachkraft nennen und übernehmen ihre Leitungspositionen mit viel Verantwortung. Mit Freude und Stolz haben die Teilnehmenden ihr Zertifikat entgegengenommen und ihren Abschluss bei einem Glas Sekt gefeiert.

Die Pflegekräfte erlernten in den insgesamt 720 Stunden zentrale Führungsthemen für die ambulante, stationäre und teilstationäre Altenhilfe und stellten ihr Wissen in unterschiedlichen Prüfungen unter Beweis. Im Fokus der Weiterbildung stehen vor allem die Betriebsorganisation und Personalmanagement der unterschiedlichen Einrichtungsarten, das Führen und Leiten, das Qualitätsmanagement sowie rechtliche Themenfelder. Die Haltung zum Mitarbeitenden, die eine Führungskraft mitbringt, ist dabei ebenso wichtig wie das Fachwissen, das als Basis guter Führungsarbeit dient.

„Wir haben hier genau das gelernt, was wir auch wirklich in der Praxis brauchen“ – so der O-Ton der Teilnehmenden. Über diese Rückmeldung freuen sich die langjährigen Dozenten Donald Schönfeld und Klaus Wienker ebenso wie die Leitung der Fort- und Weiterbildung, Julia von der Wroge. „Praxisnahe Vermittlung der Inhalte von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten statt theoretisch abgehoben – das ist es, was die Weiterbildung für die Teilnehmenden seit Jahren so wertvoll macht.“

Wir gratulieren Roman Balov, Sarah Behrendt, Dominik Beil, Yvonne Damasch, Carina Döppen, Nadja Eissing, Lauren-Louise Engelke, Irina Esser, Fabian Feuerriegel, Lea Grave, Claudia Lammers-Stegemann, Jana Lüth, Wiebke Menzel, Benjamin Nowak-Vazquez, Michelle Schwarzer, Silvia Vinkelau und Melanie Vorbrock.

Die nächste Weiterbildung zur verantwortlichen Pflegefachkraft startet am 6. März 2023. Informationen erhalten Sie beim Caritasbildungswerk Ahaus unter Telefon 02561/93 62 25.

Lerncoaching am Caritas Bildungszentrum in Rheine: „Auf neuen Wegen das eigene (Lern-) Ziel erreichen“

Dirk Küpers21.12.2022
Lerncoachingzoom

Rheine - Der Begriff „Coaching“ steht für eine ziel-, lösungs- und ressourcenorientierte individuelle Beratung. Der Wortteil „Lernen“ verdeutlicht, dass sich Lerncoaching dabei grundsätzlich auf das Lernen und lernbeeinflussende Faktoren bezieht. Lernende jeden Alters sollen, unabhängig von ihrem Lern- und Leistungsstand, dazu befähigt werden ihren Lernprozess selbstregulierend zu steuern, um so effektiver und zufriedener lernen zu können.

Lerncoaching grenzt sich klar von der Nachhilfe und Lerntherapie ab, da hier nicht das Erlernen neuer Fachinhalte, sondern vielmehr die Entwicklung und Erprobung individueller Strategien zur selbstständigen Auseinandersetzung mit dem Lernstoff (Lernkompetenz) gemeinsam in den Blick genommen wird. So leistet Lerncoaching einen Beitrag zum lebenslangen Lernen.

Indem sich der Lerncoach gemeinsam mit dem Lernenden intensiv mit dessen Denken, Fühlen und Erleben auseinandersetzt, kann Lerncoaching so einen Beitrag dazu leisten, das eigenverantwortliche Lernen zu fördern. Nicht die Defizite, sondern vielmehr die eigenen Fähigkeiten und Ressourcen des Lernenden stehen im Mittelpunkt des gesamten Lerncoaching-Prozesses und sollen hier (weiter) genutzt und gestärkt werden.

Das Angebot ist freiwillig und kann von alle Auszubildenden an unseren Schulstandorten in Rheine und Emsdetten kostenfrei in Anspruch genommen werden. Die Termine für das Lerncoaching finden immer im Anschluss an den Unterricht ab 14.30 Uhr am Caritas Bildungswerk in Rheine statt. Bei weiteren Fragen oder zur Vereinbarung eines Termins wenden sich Interessierte bitte an Anne Deitmar, E-Mail: a.deitmar@caritas-bildungswerk.de

Mögliche Inhalte, die beim Coaching-Prozess gemeinsam mit dem Lernenden thematisiert werden können: Motivation, Prüfungsvorbereitung, Umgang mit Stress und Leistungsdruck, Lernstrategien, Prüfungskompetenz, Konzentration, lernbeeinflussende Faktoren, Prokrastination.

Elf neu ausgebildete Berater für gesundheitliche Versorgungsplanung

Dirk Küpers15.12.2022
Berater für gesundheitliche Versorgungsplanungzoom

Ahaus - Es ist geschafft! Elf Fachkräfte haben ihre Weiterbildung zum Berater für gesundheitliche Versorgungsplanung erfolgreich beendet. Mit Stolz auf ihre Leistung und Freude auf die anstehende Beratungsarbeit haben die Teilnehmenden ihr Zertifikat entgegengenommen und ihren Abschluss gefeiert. Die Kursleitungen Clemens Schulze Beiering und Daniel Schwanekamp gratulierten den Teilnehmenden und überreichten gemeinsam mit der Leitung des Referats für Fort- und Weiterbildung, Julia von der Wroge, die Zertifikate. Ein Teilnehmer erklärte: „Wir können unglaublich viel unmittelbar in die Praxis übernehmen und haben schon begonnen, geeignete Dinge einzuführen.“

Die Teilnehmenden erlernten in den 64 Stunden zentrale Beratungsinhalte, um für die anstehende Tätigkeit als Berater kompetent agieren zu können. Dabei erlernten die Teilnehmenden sowohl fachliche Kompetenzen, die für die Beratungsarbeit zentral wichtig sind als auch geeignete Methoden. Auch die persönliche Weiterentwicklung bleibt innerhalb intensiver Reflexionseinheiten nicht auf der Strecke. Eine praxisnahe Vermittlung der Inhalte von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten aus der Praxis statt theoretisch abgehoben – das ist es, was Teilnehmende schätzen und die Fort- und Weiterbildung des Caritas Bildungswerks anstrebt. Die professionelle Begleitung von Beratungsprozessen eines jeden Einzelnen intensiviert den Lerneffekt noch weiter. Nun schließt nach erfolgreichem Abschluss noch der zweite Schritt für alle Teilnehmenden an: Die endgültige Qualifikation ist abgeschlossen, wenn weitere Beratungseinheiten eigenständig nachgewiesen wurden.

Die neuen Berater für gesundheitliche Versorgungsplanung: Matthias Dieckerhoff, Kathrin Eierhoff, Sandra Hegge, Christa Hilbing, Beate Jasper, Michael Koopmann, Alina Massarski, Wolfgang Skotnik, Udo Teupen, Michelle Trum, Bettina Werthschützky-Schubert.

Die nächste Weiterbildung zum Berater für gesundheitliche Versorgungsplanung ist schon geplant und startet am 4. September 2023. Informationen erhalten Sie beim Caritasbildungswerk Ahaus unter der Telefonnummer 02561/93 62 25.

Weiterbildung zur Gerontopsychiatrischen Fachkraft erfolgreich abgeschlossen

Dirk Küpers08.12.2022
Weiterbildung erfolgreich abgeschlossenzoom

Ahaus - 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben in sieben Theorieblöcken die Weiterbildung zur Gerontopsychiatrischen Fachkraft unter der Leitung von Anita Drodofsky erfolgreich abgeschlossen. Alle haben im Rahmen eines Abschlusskolloquiums mit Hilfe von Kurzvorträgen ihr in einer Facharbeit umgesetztes Wissen vorgestellt und auf dem „Markt der Möglichkeiten“ präsentiert. Bearbeitet wurden unter anderem Themen wie die „Stille Sucht – Alter und Medikamentenabhängigkeit“, „Was kann ich denn mal mit meinem Mann machen – Beratung von An- und Zugehörigen in der Pflege“, „Biografiearbeit bei Senioren mit und ohne Demenz“.

In einer Feierstunde würdigten Kursleiterin Anita Drodofsky und Julia von der Wroge, Leiterin des Referats für Fort- und Weiterbildung, das hohe Engagement der Teilnehmenden, sowohl bei der Erstellung der Facharbeit beziehungsweise Umsetzung eines praktischen Projektes als auch bei der fachlichen und kreativen Gestaltung der Kurzvorträge und Marktstände.
Das Caritas Bildungswerk gratuliert den neuen Gerontopsychiatrischen Fachkräften herzlich und wünschen Ihnen, dass sie möglichst viel von dem neu erworbenen Wissen in die Einrichtungen einbringen und umsetzen können: Anna Abeling-Albers (Hausgemeinschaften St. Monika), Carina Banken-Eissing (Caritas Ambulante Pflege Ahaus-Wessum), Reinhold Borgmann (Matthias-Claudius-Haus, Greven), Tafsir Diallo (Marienstift Droste zu Hülshoff GmbH, Havixbeck), Judith Eilert (Matthias-Claudius-Haus, Greven), Rabea Klöpper (Heilig-Geist-Stiftung, Dülmen), Janine Forsmann (Stiftung zu den Heiligen Fabian und Sebastian, Rosendahl-Osterwick), Ariane Hagenhues (St. Elisabeth-Stift, Nottuln), Katrin Kilian (St. Clemens GmbH, Elisabeth-Tombrock-Haus, Ahlen), Kathrin Klümpers, Stefanie Paul (Altenheim Haus Maria Rast, Telgte), Astrid Pleines (St. Gudula Tagespflege, Rhede), Ingo Rein (Seniorenstift Berkelaue, Gescher), Martina Scheffler (Stiftung zu den Heiligen Fabian und Sebastian, Rosendahl-Osterwick), Jana Werner (Matthias-Claudius-Haus, Greven) und Rifet Zahirovic (Heilig-Geist-Stiftung, Dülmen).

Die nächste Weiterbildung zur Gerontopsychiatrischen Fachkraft startet am 27. März 2023. Informationen erhalten Sie beim Caritas Bildungswerk Ahaus, Fort- und Weiterbildung, unter Tel. 02561/936225.

23. Fachtagung Hauswirtschaft – etabliert und aktueller denn je

Dirk Küpers09.11.2022
 
 
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Hauswirtschaft in der Alten- und Eingliederungshilfe: Die etablierte Tagung für Fach- und Führungskräfte aus der Hauswirtschaft gab wertvolle Impulse für die Arbeit und ermöglichte den so wichtigen Austausch der Teilnehmenden untereinander.

Dass die Hauswirtschaft in Einrichtungen der Alten- und Eingliederungshilfe immer zentraler wird, ist keine neue Erkenntnis. In Zeiten einer Ressourcenknappheit, die es bisher in diesem Ausmaß lange nicht gegeben hat, wird die Wichtigkeit der hauswirtschaftlichen Tätigkeiten jedoch noch bewusster. Ob Knappheit von Personal, Energie oder Lieferengpässen von Gütern – die Hauswirtschaft ist bekannt dafür, auf Unvorhergesehenes schnell und unbürokratisch zu reagieren. „Wie sollten lernen, uns auch einmal selbst zu loben – wir machen so vieles gut!“ so eine Stimme der rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Das Thema der Wertschätzung und Anerkennung der Hauswirtschaft dominierte den Vormittag der Veranstaltung des Caritas Bildungswerkes. „Auch die eigene Anerkennung, die sogenannte „Selbstliebe“, ist ein wichtiger Bestandteil“ so Prof. Schack und Ina Germer der Fachhochschule Münster in ihrem Vortrag „Wertschätzung in der Hauswirtschaft aus wissenschaftlicher Sicht“. Sie präsentierten aktuelle Studienergebnisse und Handlungsempfehlungen aus einer qualitativen Untersuchung in Altenhilfeeinrichtungen. Zuvor appellierte Frau Losemann, Hauswirtschaftsmeisterin und ehemalige Vizevorsitzende des deutschen Hauswirtschaftsrats an das Fachpublikum, sich auch auf politischer Ebene für die Anerkennung dieses wichtigen Berufsfeldes stark zu machen. „Das weiterhin frauendominierte Berufsfeld hat noch einen anstrengenden Weg vor sich, aber wir haben auch schon sehr viel geschafft“ – so Losemanns Botschaft.

Frau Dr. Jaspers erläuterte humorvoll und zugleich tiefenfachlich, weshalb viele Einrichtungen, die vulnerable Gruppen versorgen, zukünftig lieber auf Pangasius verzichten sollten. Denn gerade alte Menschen, schwangere Frauen, Kinder und vorerkrankte Menschen sind besonders anfällig für biologisch verunreinigte Lebensmittel. Auf dem Vormarsch seien vor allem die unsichtbaren Bakterien Listerien und der EHEC. „Und das Erschreckende: über die Hälfte aller über Menschen über 60 Jahre, die sich mit dem Bakterium listeria monocytogenes anstecken, überleben die Infektion nicht“, berichtet Jaspers aus aktuellen Forschungsergebnissen. Umso wichtiger sei das Erhitzen bei 72 Grad über 2 Minuten, um viele der Erreger unschädlich zu machen.

Abschließend zeigte Trainerin und Coach Petra Hackbarth einen Einblick in die Welt der Mimik. „Das Lesen von Emotionen ist lernbar und eine Trainingssache“. in ihrem Vortrag „SEHEN, WAS DER ANDERE NICHT SAGT! Körpersprache & Mimik in der Hauswirtschaft“ zeigte sie eindrucksvoll, wie man mehr Verständnis füreinander erreicht, wenn man die Emotionen des Gegenüber ein wenig besser lesen kann. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihr Wissen auch selbst einmal ausprobiert und erfahren, dass das Lesen von Gesichtern gar nicht immer so einfach ist. „Wir hätten Frau Hackbarth auch noch Stunden länger zugehört, so interessant war das“, so eine Teilnehmerstimme nach der Tagung.

Auch das Jahr 2023 ist schon geplant: Am 11.05.2023 wird die 19. Fachtagung Hygiene in der Stadthalle Ahaus stattfinden, am 31.10.2023 folgt dann die Fachtagung Küche im Franz-Hitze-Haus in Münster und am 16.11.2023 schließlich die Tagung Hauswirtschaft in der Kolping Bildungsstätte in Coesfeld.

Start der Pflegeausbildung in Ahaus-Wessum

Dirk Küpers03.11.2022
Pflegekurs 81zoom

Ahaus-Wessum - Neuer Start der Ausbildung zur/zum Pflegefachfrau/Pflegefachmann am 01. Oktober 2022: Das Team der Pflegeschule im Caritas Bildungszentrum Ahaus-Wessum und die angeschlossenen Pflegeeinrichtungen und -dienste wünschen den Auszubildenden einen guten und erfolgreichen Verlauf!






17 Betreuungsassistentinnen nahmen ihr Abschlusszertifikat in Empfang

Dirk Küpers25.10.2022
Betreuungsassistenzkurszoom

Ahaus - Wer ältere Menschen mit und ohne Demenz begleitet, stellt sich einer verantwortungsvollen und zugleich dankbaren und wichtigen Aufgabe. 17 Teilnehmerinnen mit unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen haben sich als Betreuungsassistentin (nach §53b SGB XI) ausbilden lassen.

Wohlbefinden bedeutet für Menschen mit und ohne Demenz Lebensqualität. Um sich in ihrem Alltag zurechtzufinden, brauchen gerade Menschen mit Demenz viel Zuwendung. So unterstützen die Betreuungsassistenten die Pflegekräfte im Bereich der sozialen Betreuung und Tagesgestaltung. Zudem gestalten sie Gruppen- und Einzelbetreuungsangebote. Dadurch wird die individuelle Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner verbessert.

Die Aufgaben erfordern neben Zeit vor allem verantwortungsvolles und professionelles Handeln. Die Absolventinnen lernten in dem mehrwöchigen Lehrgang zentrale Bausteine, um Menschen mit und ohne Demenz zu begegnen, deren Gefühle und Bedürfnisse zu erkennen und darauf einzugehen. Das Krankheitsbild Demenz stand dabei im Vordergrund, aber auch unterschiedliche therapeutische Möglichkeiten, würdigende Biografiearbeit, Beziehungen zu Menschen mit und ohne Demenz positiv gestalten, Kommunikation, Milieugestaltung, rechtliche Grundlagen und Erste Hilfe standen auf dem Weiterbildungsplan der Teilnehmerinnen. Ein Praxiseinsatz in einer Einrichtung der stationären Altenhilfe ermöglichte eine unmittelbare Umsetzung und Reflexion des zuvor Gelernten.

Die Absolventinnen: Ramona Fischer, Ute Heine, Silvia Imig, Kerstin Jolink, Carolin Kolkmann, Ulrike Lehmann, Elisabeth Lübbering, Petra Lücker, Monika Räckers, Gabriele Schmäing, Dagmar Schmidt, Kathrin Strohmeyer, Silvia Ströing, Jessica Szabowski, Ilka Terwolbeck, Ivelina Todorova und Andrea Wenning.

Die nächste Weiterbildung zur Betreuungsassistentin/zum Betreuungsassistent startet am 7. August 2023.

Neuanfang für 30 Auszubildende am Caritas Bildungszentrum in Dorsten

Dirk Küpers17.10.2022
Kursstart in Dorstenzoom

Dorsten - Am Dienstag, 4. Oktober 2022 startete der dritte Pflegefachkraftkurs in diesem Jahr. Der Kurs D71 wurde mit einem feierlichen Gottesdienst in der Kirche St. Marien begrüßt, anschließend erfolgte ein erstes Kennenlernen in der Schule. Wir wünschen dem Kurs einen guten Start, Erfolg und viel Motivation für die kommenden drei Jahre der Ausbildung.





Die Altenpflege-Ausbildung – Eine Ära geht zu Ende

Dirk Küpers17.10.2022
Insgesamt freuen sich nun 34 frisch examinierte Altenpflegerinnen und Altenpfleger über ihr bestandenes Examen: Katharina Ahling, Kavla Yilmaz; Janin Altevolmer, Boubacar Barry, Joelle Daniel, Michelle Kimberley Kretschmer; Thi Thoa Bui; Jennifer Folmer; Sarah Khademi, Thi Cam Tu Le, David Stewart Mc Intosh, Sarah Emilie Ngooko Nyaa; Annelie Reckels, Katja Rinke, Lisa-Marie Mustchin, Nadine Schneider, Sophia Sommer; Maria-Anna van Boxel, Lynn Frederike Winter, Tojisoa Francklin Agoly, Lazatahina Fenozo Randrianjafy, Sandra Bohne, Jolanta Anita Brandhofer, Julia Drees, Friederike Fischer, Imen Hajlaoui, Antje Hoppe, Gisela Lügering, Nandrianina Nomenaharilala, Yvonne Pott, Mandimby Ny Ai Ramahavalisoa, Milena Sophie Röttger, Larissa Rüdebusch, Manuela Wolterzoom
Insgesamt freuen sich nun 34 frisch examinierte Altenpflegerinnen und Altenpfleger über ihr bestandenes Examen: Katharina Ahling, Kavla Yilmaz; Janin Altevolmer, Boubacar Barry, Joelle Daniel, Michelle Kimberley Kretschmer; Thi Thoa Bui; Jennifer Folmer; Sarah Khademi, Thi Cam Tu Le, David Stewart Mc Intosh, Sarah Emilie Ngooko Nyaa; Annelie Reckels, Katja Rinke, Lisa-Marie Mustchin, Nadine Schneider, Sophia Sommer; Maria-Anna van Boxel, Lynn Frederike Winter, Tojisoa Francklin Agoly, Lazatahina Fenozo Randrianjafy, Sandra Bohne, Jolanta Anita Brandhofer, Julia Drees, Friederike Fischer, Imen Hajlaoui, Antje Hoppe, Gisela Lügering, Nandrianina Nomenaharilala, Yvonne Pott, Mandimby Ny Ai Ramahavalisoa, Milena Sophie Röttger, Larissa Rüdebusch, Manuela Wolter

Rheine - Sie sind gewissermaßen „die Letzten ihrer Art“: am Caritas Bildungszentrum (CBZ) Rheine wurde der letzte Kurs der staatlich anerkannten Altenpflegerinnen und Altenpfleger verabschiedet. Im Caritas Bildungswerk Ahaus und den acht angehörenden Pflegeschulen geht damit eine Ära zu Ende: der Ausbildungsgang in der Altenpflege. Am Caritas Bildungszentrum Rheine / Emsdetten haben in insgesamt 79 Kursen rund 1600 Altenpflegerinnen und Altenpfleger ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.

Seit 1990 wurden am CBZ Rheine Altenpflegerinnen und Altenpfleger ausgebildet. Mehrfach hat es in dieser Zeit Veränderungen gegeben. Schulleiterin Petra Berger beschreibt: „Zu Beginn war es eine einjährige Ausbildung mit einem anschließenden Anerkennungsjahr. Eine Ausbildungsvergütung gab es damals nicht – im Gegenteil, die Auszubildenden mussten sogar Schulgeld zahlen. Das ist Gott sei Dank lange her. In den letzten Jahren war die Ausbildung bundeseinheitlich geregelt; die Auszubildenden hatten einen ambulanten oder stationären Ausbildungsbetrieb, von dem sie dann auch die Ausbildungsvergütung erhalten haben.“

Die damals neue Ausbildung sollte die Altenhilfe aufwerten und mehr Menschen für eine Tätigkeit in dem Beruf begeistern. Entstehen sollte ein moderner, sozialpflegerischer Beruf, der sich deutlich von der Krankenpflege abgrenzen würde. Allerdings gab es keine bundeseinheitliche Ausbildungsregelung. Diese kam erst mit der Neuauflage des Altenpflegegesetzes 2003.

Schulleiterin Petra Berger erinnert sich (aus eigener Erfahrung) an die damalige Neuerung: „Die Ausbildung war sehr viel handlungs- und praxisorientierter. Die beruflichen und persönlichen Kompetenzen standen mehr im Vordergrund. Auch der Blick aus der Wissenschaft wurde verstärkt einbezogen.“

Einige Jahre lang gab es Gespräche über die Einführung einer generalistischen Pflegeausbildung. Altenpfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger und Kinderkrankenpfleger sollten zu einem Berufsbild zusammengefasst werden: die Pflegefachfrau und der Pflegefachmann. 2020 wurde die generalistische Pflegeausbildung, bei der alle Grundlagen des pflegerischen Berufes vermittelt werden, eingeführt. Am CBZ Rheine / Emsdetten startete am 1. April 2020 zum ersten Mal die generalistische Ausbildung. Im März 2023 beenden die ersten Absolventinnen und Absolventen ihre Ausbildung.

Die dreijährige generalistische Pflegeausbildung sieht heute ebenfalls 2500 Stunden praktische Ausbildung und etwa 2100 Stunden theoretischen und fachpraktischen Unterricht vor. „Der Lehrplan hat sich völlig verändert und ist für alle Pflege-Auszubildenden unabhängig vom Ausbildungsbetrieb – egal ob Ambulante Pflege, Akut,- und/oder Langzeitpflege – gleich", erläutert Petra Berger. „Insbesondere machen die Auszubildenden noch mehr Praxiseinsätze außerhalb ihrer eigenen Pflegeeinrichtungen und erwerben so zusätzliche Pflegeerfahrungen in den verschiedenen Settings.“

Dass sich junge Menschen durchaus für eine Ausbildung in der Pflege interessieren, zeigt beim CBZ Rheine / Emsdetten die Zahl der Anmeldungen. Sowohl die einjährige Ausbildung zur Pflegefachassistenz als auch die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann sind gefragt. Die Caritas Pflegeschule Rheine / Emsdetten startet die Ausbildungsgänge mehrfach pro Jahr: Pflegefachfrau/-mann jeweils im April und im Oktober (am Standort in Emsdetten im August) Pflegefachassistenz im September.

1. Fachtagung Küche in Münster - ein gelungener Auftakt

Dirk Küpers17.10.2022

Küche und Hauswirtschaft in der Alten- und Eingliederungshilfe: das neue Format kam an. Der Teilnehmerkreis aus 35 Leitungen und Mitarbeitenden der Alten- und Eingliederungshilfe genoss den Input und auch den fachlich fundierten Austausch untereinander. Gute Arbeit in der Küche ist für Einrichtungen der Alten- und Eingliederungshilfe ein zentrales Qualitätsmerkmal. Für die Bewohnerinnen und Bewohner ist das Ergebnis einer guten Küche mehr als sichtbar und trägt zum Wohlbefinden bei.

All die Arbeit und die einzelnen Prozessschritte dahin passieren für Außenstehende oft „wie von Zauberhand“. Umso wertvoller waren vier Fachvorträge, die sich mit Mythen in der Ernährung, Hygiene und unnötige Hygienemaßnahmen, gutes und nachhaltiges Küchenmanagement sowie Notfallpläne bei Stromausfällen und ähnlichen Unwägbarkeiten beschäftigten. „Gerade vor dem Hintergrund den aktuellen Lieferkettenengpässen und nicht absehbaren Energielage ist eine gute Notfallplanung unerlässlich“, so Referent Wilfried Hötzer.

Auch die Pausen wurden von den Teilnehmenden effektiv genutzt. „Der intensive Austausch ist einfach wertvoll – wir hätten uns sogar noch mehr davon gewünscht, um voneinander zu lernen.“, so eine Anregung für die Fachtagung Küche im kommenden Jahr. Das Referat für Fort- und Weiterbildung des Caritas Bildungswerks freut sich schon jetzt auf die nächste Fachtagung Küche.

Die bereits etablierte Fachtagung Hauswirtschaft wird wie gewohnt in der Kolping Bildungsstätte in Coesfeld am 2. November 2022 stattfinden. Anmeldungen werden unter Caritas Bildungswerk Ahaus - Fortbildung (caritas-bildungswerk.de) entgegengenommen. Auch das Jahr 2023 ist schon geplant: Am 11. Mai 2023 wird die 19. Fachtagung Hygiene in der Stadthalle Ahaus stattfinden, am 31. Oktober 2023 folgt dann die Fachtagung Küche im Franz-Hitze-Haus in Münster und am 16. November 2023 schließlich die Tagung Hauswirtschaft in der Kolping Bildungsstätte in Coesfeld.

Verabschiedung des letzten Altenpflegekurses in Oer-Erkenschwick

Dirk Küpers04.10.2022
Verabschiedungzoom

Oer-Erkenschwick - Am Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Oer-Erkenschwick ist am Freitag der letzte Altenpflege-Kurs verabschiedet worden. Kursleiterin Elke Weisemann freut sich über 16 frisch examinierte Altenpflegekräfte: Aytekin Akin, Franziska Denise Baumjohann, Lara Beste, Pawisai Chaekphimai, Jessica Theresia Eßmann, Jacquelin Herstell, Dorina Jozsa, Daniela Müller, Nico Münkewarf, Luca Pelz, Verena Rother, Theresa Serrano Serrano, Michelle Denise Skorkow, Charlene Thiemann, Merve Vural und Robin Wenner.

Schulleiter Dominik Schulz blickte für das Caritas Bildungszentrum auf 25 Jahre Altenpflege am Standort Oer-Erkenschwick zurück. „Wir schließen heute ein großes Kapitel, welches uns geprägt hat.“ Seit 2020 gibt es die generalistische Pflegeausbildung, die mehrere Ausbildungsgänge (auch die Altenpflege) vereint. Zum 30. September hat sich Elke Weisemann nach zehnjähriger Tätigkeit vom Bildungszentrum verabschiedet. Dominik Schulz dankte ihr im Namen aller Mitarbeitenden für ihr Engagement.

1. Fachtagung Personal - ein voller Erfolg mit rund 90 Tagungsgästen

Dirk Küpers30.09.2022
 
 
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Fachkräftemangel, Pflegenotstand, mangelnde Bindung, Corona, neue Personalbemessungsgrenzen. Der Blumenstrauß an Herausforderungen in der Altenhilfe ist groß und bunt. Und allen ist klar: einfache und schnelle Lösungen sind selten. Umso positiver wurde das neue Format des Caritas Bildungswerk Ahaus aufgenommen: die Fachtagung Personal für Führungs- und Fachkräfte in der Altenhilfe.

Die Veranstaltung war mit rund 90 Gästen bis auf den letzten Platz ausgebucht. Sechs Referenten aus der Praxis und der Wissenschaft zeigten Herausforderungen in der Altenhilfe auf und gaben Impulse für Lösungsansätze. Ein fachkundiges Publikum aus Geschäftsführungen, Heim- und Pflegedienstleitungen, Wohnbereichsleitungen und Pflegefachkräfte tauschte sich auf hohem Niveau über Personalthemen in der Branche aus.

Den Auftakt bildete Annemarie Fajardo, Altenpflegerin, Pflegewissenschaftlerin und als Vizevorsitzende des deutschen Pflegerats aktiv. Sie erläuterte in ihrem Vortrag die Problematik des Personalmangels und die damit verbundene anstehende neue Personalbemessung in der stationären Altenhilfe, die voraussichtlich am 1. Juli 2023 eingeführt wird. Ihr Fazit: „Vor allem mangelt es an Assistenz- und Hilfskräften.“

Natalie Albert und Raffael Käsch präsentierten das Projekt „Personal- und Organisationsentwicklung in der stationären Altenhilfe im Bistum Münster – Kurz: OPAL“ vor. Sie beschrieben unterhaltsam und fachlich fundiert, wie sie als Mitarbeiter des Diözesanverband Münster rund 40 Häuser auf dem Weg der Umsetzung neuer Personalbemessungsgrenzen begleiten. „Ob die Umsetzung so geschieht, ist noch nicht abschließend klar. Aber es ist Zeit, sich auf den Weg zu machen“, so Käsch.

Welche Faktoren binden Mitarbeiter eigentlich an eine Einrichtung? Diese so einfach klingende Frage beantwortet Prof. Joachim Hasebrook, Psychologe und Personalmanager am Forschungsinstitut Management Analytics, ebenso trivial wie komplex: „Ganz einfach: psychologische Sicherheit“. Damit nahm er die Teilnehmenden mit auf einen Ausflug in die Wissenschaft und zeigte auf, welche Faktoren zur Bindung von Mitarbeitenden zentral sind und welche fatalen Auswirkungen mangelnde Bindung hat. Kein Problem ohne Lösungswege: Best-Practice-Beispiele von katholischen Trägern zeigten auf, welche Lösungswege erfolgreich sein können.

Martin Michel, Führungskräftecoach und langjähriger Personalleiter der St. Franziskus-Stiftung a.D., nahm im Anschluss die Führungskräfte in den Blick. „Wir denken oft nicht daran, wie es den Führungskräften eigentlich geht und wo sie ihre Tankstellen haben. Michel betonte die Wichtigkeit von professionellen Coaching-Ansätzen, damit Führungskräfte eine gesunde psychologische Widerstandsfähigkeit behalten und zeigte auf, wie wichtig regelmäßige „professionelle Spiegel“ für das Führungsverhalten sind.

Gabriele Bötticher machte den Teilnehmern hautnah und erlebbar deutlich, was Menschen mit ihrer Mimik zeigen, ohne Dinge auszusprechen. „Nicht immer ist das gesprochene Wort das, was ein Mitarbeiter mir wirklich mitteilen möchte“, so Bötticher. Aktiv konnten die Tagungsgäste ihre eigenen Fähigkeiten live testen und schauen, wie gut sie Gefühle in Gesichtern ablesen können. Denn: Emotionen bei Mitarbeitern zu erkennen ist eine wichtige Voraussetzung, angemessen auf ihre Bedürfnisse eingehen zu können.

Am 14. September 2023 wird im Franz-Hitze-Haus in Münster die 2. Fachtagung Personal stattfinden. Anmeldungen werden in Kürze unter Caritas Bildungswerk Ahaus - Fortbildung (caritas-bildungswerk.de) entgegengenommen.

Neue Ausbildung für alle Pflegeberufe läuft auf Hochtouren

Dirk Küpers30.09.2022
Die Absolventen: Bianca Benning; Elke Bergermann; Adriana Berndt; Nicole Deiters; Melanie Ellerkamp; Simone Genn, Jennifer Gevers; Emily Gottheil; Kerstin Hollekamp; Lea Homölle; Annette Jochmann; Corinna Kaßner; Dustin Konczak; Joana Koopmeiners; Juliana Kural; Anja Laschinski; Manuela Makkink; Vanessa Tibo; Leonie Uden, Birgit Uphues; Johannes van Almsick.zoom
Die Absolventen: Bianca Benning; Elke Bergermann; Adriana Berndt; Nicole Deiters; Melanie Ellerkamp; Simone Genn, Jennifer Gevers; Emily Gottheil; Kerstin Hollekamp; Lea Homölle; Annette Jochmann; Corinna Kaßner; Dustin Konczak; Joana Koopmeiners; Juliana Kural; Anja Laschinski; Manuela Makkink; Vanessa Tibo; Leonie Uden, Birgit Uphues; Johannes van Almsick.

Ahaus-Wessum - 21 Schülerinnen und Schüler der Caritas Pflegeschule Ahaus-Wessum freuen sich über den erfolgreichen Abschluss ihrer Altenpflege-Ausbildung. In mehreren schriftlichen und mündlichen sowie einer praktischen Prüfung haben Sie ihre Fachkompetenz unter Beweis gestellt.

Vor den frisch gebackenen Altenpflegerinnen und Altenpflegern liegt nun die Berufswelt, in der sie die erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Betreuung und Pflege alter Menschen unter Beweis stellen können. An der Ausbildung in der Praxis waren maßgeblich auch die stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen beteiligt. Die Praxisanleiter haben ihre Schülerinnen und Schüler drei Jahre intensiv begleitet und sie durch die Welt der professionellen Pflege geführt.

„Unsere Pflegeschule schließt die Ausbildung in der Altenpflege ab und widmet sich ausschließlich der neuen, generalistischen Ausbildung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann, die zur Tätigkeit in allen Pflegesettings befähigt. Wir bieten den jungen Menschen damit eine moderne Berufsausbildung, die EU-weit anerkannt ist“, erklärt Reinhard Sicking, Leiter der Pflegeschule.

Schon seit 2020 setzen die Caritas Pflegeschule und die kooperierenden Pflegeeinrichtungen die neue Ausbildung um. Im März 2023 findet in Wessum die erste Abschlussprüfung mit dem Abschluss als Pflegefachfrau beziehungsweise Pflegefachmann statt.


Wie man junge Menschen nachhaltig für einen Beruf in der Pflege begeistert

Dirk Küpers22.09.2022
 
 
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Rheine - Wie können sich junge Menschen nachhaltig für den Pflegeberuf begeistern lassen? Unter dem Dach der Wirtschaftsförderung Rheine (EWG) und der Fachhochschule Münster wurde dazu von Pflegeeinrichtungen in der Region ein Workbook mit Standards für ein gutes Praktikum entwickelt. Mehr als ein Dutzend Altenpflege- und Krankenpflege-Einrichtungen nahmen im Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Rheine das Label in Empfang.

Welche Bedeutung die Fachkräfte-Akquise im medizinisch-pflegerischen Bereich hat, das machte Peter Lüttmann, Bürgermeister der Stadt Rheine, bei der Vergabe der Qualitätslabel deutlich. Während die meisten Aktionen in Deutschland darauf abzielen, mehr Schülerinnen und Schüler zu erreichen und deren Interesse für den Beruf zur Pflegefachkraft zu wecken, hat sich die aus den Workshops gegründete Arbeitsgruppe für einen anderen interessanten Weg entschieden.

Die Standards für ein Praktikum sollen gehoben werden, um die Praktikantinnen und Praktikanten durch ein qualitativ gutes Praktikum zu halten und den nächsten Schritt zu einer Berufsausbildung ebnen. Zusätzlich ist es für Lehrpersonal und Eltern wichtig, dass sie jungen Menschen ruhigen Gewissens eine Anlaufstelle für Praktikumsstellen empfehlen können. Bei der entsprechenden Plattform www.pflegeworkbook.de finden Interessierte neben Erklärungen zu den einzelnen Berufsfeldern in der Pflege auch eine Praktikumsbörse mit den Einrichtungen, die mit dem Qualitätslabel ausgezeichnet wurden.

Der Kreis Steinfurt benötige derzeit pro Jahr zusätzlich 250 bis 300 ausgebildete Pflegekräfte, erläuterte Peter Lüttmann. „Tendenz stark steigend. Da können wir jede Nachwuchskraft gebrauchen.“ Wer für seine Arbeit brenne, der mache in der Regel einen guten Job, sagte der Bürgermeister. „Wer das Praktikum im Bereich Pflege für sich entdeckt und sagt, das kann was für mich sein, dann ist das schon ein kleines Flämmchen.“

Die Ursprünge des Qualitätslabels liegen im 2020 gestarteten Projekt „Plattform Gesundheitsregion Münsterland – Kommunale Versorgungskompetenz stärken (kurz: KOmmKom). Nach drei Praxisworkshops bildete sich eine Arbeitsgruppe, bestehend unter anderem aus Lehrern, Pflegedienstmitarbeitenden, Mitarbeitenden der Agentur für Arbeit und des Kreises Steinfurt. Die mit dem Label zertifizierten Dienste und Einrichtungen zeichnen sich durch Transparenz und eine enge Zusammenarbeit mit Betreuern und Lehrpersonal aus.

Ausbildungsstart in Dorsten

Dirk Küpers12.09.2022
PFA 16 in Dorstenzoom

Dorsten
32 Auszubildende aus allen Versorgungsbereichen der Pflege haben am 1. September ihre Ausbildung zur/zum Pflegefachassistentin/en am Caritas Bildungszentrum Dorsten begonnen. Die ein Jahr dauernde Ausbildung wird durch die Kursleitung Kirsten Lattasch begleitet, welche die neuen Auszubildenden herzlich im Empfang nahm. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst in der St.-Marien-Kirche in Dorsten und einem Kennenlernen starten die Auszubildenden in ihren ersten Theorieblock. Das gesamte Team des Caritas Bildungszentrums Dorsten wünscht den Auszubildenden alles Gute für ihre Ausbildung.


Caritas Bildungszentrum Rhede verabschiedet ersten Ausbildungskurs Pflegefachassistenz

Dirk Küpers06.09.2022
Der erste Ausbildungskurs in der Pflegefachassistenz wurde in einer Feierstunde im Rheder Ei verabschiedet.zoom
Der erste Ausbildungskurs in der Pflegefachassistenz wurde in einer Feierstunde im Rheder Ei verabschiedet.

Rhede - Das Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Rhede hat den ersten Ausbildungskurs in der Pflegefachassistenz verabschiedet. Nach einem Wortgottesdienst in der St.-Gudula-Kirche stand eine Feier mitsamt Übergabe der Zeugnisse im Rheder Ei auf dem Programm.

„Sie haben gute Möglichkeiten, mit dem, was Sie gelernt haben, für Menschen da zu sein“, gab Diakon em. Giselher Gabel in der Kirche den Absolventen mit auf den Weg. „Machen Sie es gut.“ Beim Wortgottesdienst floss auch die ein oder andere Träne bei den Kursteilnehmern. Mal beim Lied und gleichzeitig auch Kursmotto: „An Tagen wie diesen.“ Mal bei der Dankesrede der Kurssprecher an die pädagogischen Mitarbeiterinnen des Bildungszentrums: „Ein Jahr habt Ihr uns ertragen müssen, das war gewiss nicht immer einfach.“ Auch die Praxisanleitenden in den Einrichtungen hätten so manche Träne trocknen müssen.

Der frisch verabschiedete Kurs der Pflegefachassistenten war der erste dieser Art am Caritas Bildungszentrum Rhede, darauf wies die stellvertretende Schulleiterin Maria Bröker in ihrer Rede hin. Nach der Einführung der generalistischen Pflegeausbildung war auch die Pflegeassistenz generalistisch und kompetenzorientiert ausgerichtet worden, um den gestiegenen Anforderungen an die Pflege gerecht werden zu können. Maria Bröker: „20 unterschiedliche Charaktere in einem Klassenzimmer und eine Zeit, die Ihr sicher nicht vergessen werdet.“

Jochen Albers als Sprecher der regionalen Arbeitsgemeinschaft katholische Altenheime mahnte die neuen Pflegefachassistentinnen und -assistenten nach ihrer einjährigen Ausbildung, weiter zu lernen. „Für Sie ist der Weg nach oben weit offen. Ihre Perspektive ist sehr gut. Sie müssen sich aufgrund des demographischen Wandels keine Sorgen um Ihre Kunden machen. Sie werden gebraucht.“

Kursleiterin Lena Kropfgans und ihre Kollegin Ina Brill ließen die vergangenen 365 (Schul)Tage Revue passieren. Eine Zeit, die auch geprägt war von der Herausforderung, das neue Curriculum umzusetzen. Lena Kropfgans: „Wie waren beeindruckt, wie wissbegierig Sie waren.“

Unter den Absolventen waren Andrea Heistermann aus Borken und ihre Tochter Marie. Die 59-jährige Mutter und ihre 19 Jahre alte Tochter gingen in der Ausbildung zur Pflegefachassistentin zwar getrennte Wege: „Meine Tochter hat Ihr Ding gemacht, ich meins. Ich saß vorne, sie hinten“, berichtete Andrea Heistermann. „Aber heute wird gemeinsam gefeiert.