Aktuelles aus unseren Bildungszentren

Aktuelles

Alte und neue Bildungswege in der Pflege

Dirk Küpers02.08.2022
Kurs Pflegefachassistenzzoom
Kurs Pflegefachassistenz
Kurs Pflegefachkräftezoom
Kurs Pflegefachkräfte

Am 29.07.2022 hat das Caritas-Bildungszentrum Rheine-Emsdetten den letzten Ausbildungskurs in der Altenpflege am Standort Emsdetten und den ersten Vorbereitungslehrgang auf die Staatliche Abschlussprüfung zur Pflegefachassistenz (PFA) am Standort Rheine verabschiedet. Ein besonderer Abschluss wurde gemeinsam mit Angehörigen, Kollegen und dem Team des Bildungszentrums gefeiert.

Nach drei Jahren Ausbildung hat der letzte Altenpflegekurs am Standort Emsdetten sein Examen erfolgreich abgelegt. Alle frisch examinierten Altenpfleger und Altenpflegerinnen des Kurses sind sich einig: “Das hat sich gelohnt.” Das gleiche dachten auch die Absolventen der erstmalig durchgeführten Externenprüfung in der Pflegefachassistenz. Die Externenprüfung bietet die Möglichkeit die Abschlussprüfung zum/zur staatlich anerkannten Pflegefachassistenten und Pflegefachssistentin abzulegen ohne den regulären Ausbildungsgang besucht zu haben. Als Vorreiter hat das Caritas Bildungszentrum Rheine erstmalig in NRW nun den Vorbereitungslehrgang auf diese Abschlussprüfung angeboten. Nach dem Lehrgangsbeginn am 02.05.2022 wurden den Teilnehmern in insg. 150 Stunden theoretischem Blockunterricht die Kompetenzen vermittelt, die sie benötigen, um selbstständig arbeiten zu können. Zuvor wurden die informellen Kompetenzen der Pflegekräfte geprüft. Alle verfügen bereits über langjährige Vorerfahrungen im pflegerischen Bereich und haben jede Menge informelles Wissen mitgebracht, an dem die Pädagogen des Bildungszentrums anknüpfen konnten. Der Unterricht wurde durch Phasen, in denen es wieder in die Einrichtung ging, unterbrochen, damit die erlernten Kompetenzen direkt umgesetzt werden konnten.

Im Juli ging es dann in die “heiße Phase” – die Abschlussprüfungen standen an. Es wurden alle Kompetenzen, um die es auch in der regulären Ausbildung zur Pflegefachassistenz geht, abgeprüft. Nach einer schriftlichen und mündlichen Prüfung wurden die Teilnehmer auch in ihren Einrichtungen praktisch geprüft. Alle Teilnehmer*innen wollten sich etwas beweisen, da die Schulzeit bei allen schon einige Zeit zurück liegt. Sie sind froh, dass sie in dem Vorbereitungslehrgang gut aufgenommen wurden und dies auch berücksichtigt wurde. Für viele gibt es keinen alternativen Bildungsweg, eine einjährige Ausbildung ist aufgrund privater Verpflichtungen einfach nicht möglich. Sie sind alle sehr froh, die Möglichkeit der Externenprüfung beim Caritas Bildungszentrum Rheine bekommen zu haben. Das CBZ Rheine wurde für das Pilotprojekt ausgewählt, weil es bereits über viele
Erfahrungen mit einem ähnlichen Projekt sammeln konnte. Als Modellschule hat sich das CBZ Rheine also bereits bewährt und bietet gerne neue Bildungswege, um Menschen für die Pflege zu gewinnen.

Ausbildungsstart in Rhede

Dirk Küpers18.07.2022
Ausbildungsstart in Rhedezoom

Rhede -  Am Caritas Bildungszentrum Rhede haben 21 Auszubildende des Kurses B12 am 1. Juli ihre Ausbildung zur/zum Pflegefachfrau/ -mann gestartet. Der erste Schultag begann mit einer Messe in der St.-Remigius-Kirche in Borken, im Anschluss wurden die Schülerinnen und Schüler bei einem gemeinsamen Frühstück begrüßt. Im Bildungszentrum wurden organisatorische Dinge besprochen und ein gegenseitiges Kennenlernen der jungen Auszubildenden initiiert. Schulleiterin Maria Werner, die stellvertretende Schulleiterin Tatjana Laing und die Kursleiterin Anja Tag hießen den Kurs herzlich willkommen. Das Kursmotto lautet: Miteinander Hand in Hand, auf in die Pflege mit Verstand.



Kursstart im Caritas Bildungszentrum Dorsten

Dirk Küpers18.07.2022
Kursstart im Caritas Bildungszentrum Dorstenzoom

Dorsten - Der Kurs D70 ist am Caritas Bildungszentrum in Dorsten am 1. Juli in die Ausbildung zum/zur Pflegefachmann/-frau gestartet. Kursleiter Stephan Baar (rechts im Bild), der selber vor sechs Jahren die Ausbildung am Caritas Bildungszentrum erfolgreich beendete, hieß 19 Teilnehmende willkommen. Als „Kursmotto“ wurde ein Zimmerpflanzenableger in einem Blumentopf in den Kurs gestellt, welcher den Kurs über die drei Ausbildungsjahre in der generalistischen Pflegeausbildung begleiten wird. Diese Pflanze steht für das Wachstum der Schülerinnen und Schüler und die Wurzelbildung für die Entwicklung einer starken Pflegefachkraft. Der erste Tag wurde mit einem Gottesdienst in der Marienkirche begonnen; anschließend wurden organisatorische Dinge im Bildungszentrum besprochen und ein gegenseitiges Kennenlernen der jungen Auszubildenden initiiert. In den nächsten Wochen werden die Auszubildenden den Pflegeberuf kennenlernen und sich intensiv mit den Aufgaben der Pflege beschäftigen.

Treffen der Praxisanleitenden und der „neuen Auszubildenden“ in der Pflegeschule Ahaus

Dirk Küpers18.07.2022
Treffen von Praxisanleitenden und Auszubildendenzoom
Treffen von Praxisanleitenden und Auszubildenden

Ahaus - Im Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Ahaus fand vor Kurzem ein Praxisanleitertreffen statt, zu dem die „neuen Auszubildenden“ des Kurses 80 eingeladen hatten. 19 Praxisanleitende folgten der Einladung und wurden vom Kurs 80 mit einem selbst vorbereiteten Küchenbuffet begrüßt.

Vor dem Beginn des ersten berufspraktischen Einsatzes gab es bei den Auszubildenden einen großen Austauschbedarf mit den Praxisanleitenden, unter andererm zu den folgenden Fragestellungen: Wann geht es los? Wann sind die Dienstzeiten/Dienste an Wochenenden? Gibt es in der Ausbildungseinrichtung einen Einarbeitungsplan? Welche Aufgaben hat der Praxisanleiter/Aufgaben der Auszubildenden. Was ist wichtig zu beachten innerhalb der Probezeit? Ist Dienstkleidung nötig? Was ist wichtig zu wissen für die Pausenzeiten: Getränke und Mahlzeitenangebot beim Ausbildungsbetrieb?

Zudem hatte der Kurs 80 „Wünsche/Erwartungen an den ersten Praxiseinsatz“ formuliert und diese den Praxisanleitenden dargelegt. „Ein gelungenes Kennenlernen in entspannter Atmosphäre“, so lautete das Fazit einer Auszubildenden.

Zum Start in die erste Praxisphase wünschen wir allen Beteiligten ein gutes Gelingen!

18. Fachtagung Hygiene:70 Teilnehmende aus der Alten- und Eingliederungshilfe

Dirk Küpers09.06.2022
18. Fachtagung Hygienezoom

Ahaus – Hygiene: der Evergreen in allen Einrichtungen, in denen Menschen leben, die besonders vulnerabel sind. Umso erfreulicher ist es, dass rund 70 Mitarbeitende aus der Alten- und Eingliederungshilfe an der Fachtagung Hygiene des Caritas Bildungswerks Ahaus in der Stadthalle in Ahaus teilgenommen haben. Den thematischen Mittelpunkt bildeten die Themenfelder Hände- und Flächenhygiene sowie die Keime, die mit eben diesen Maßnahmen bekämpft werden sollen: multiresistente Keime und Infektionskrankheiten.

Peter Bergen, Hygienefachkraft beim Niedersäch­sischen Landesgesundheitsamt a.D., verdeutlichte im ersten Vortrag, weshalb in Einrichtungen Hygienemaßnahmen nicht eingehalten werden, obwohl das Wissen über die Wichtigkeit hygienischen Arbeitens und die korrekte Umsetzung doch in allen Köpfen längst bekannt ist. „Hygiene passiert nicht auf dem Papier, eine gute Händehygiene bekommt man nur hin, wenn zwei Dinge menschlichen Verhaltens berücksichtigt werden: Menschen machen am liebsten anderen nach und Menschen lieben die Macht der Gewohnheit“. Diese beiden Dinge gilt es für das eigene Handeln zu berücksichtigen.

Apothekerin und Produktmanagerin Romina Janka veranschaulichte an zahlreichen Beispielen mit viel fachlicher Tiefe, weshalb gerade multimorbide Menschen besonders gefährdet sind und weniger eigene Schutzmechanismen gegen Viren, Bakterien und Pilze mitbringen. Sie erläuterte die Wichtigkeit von korrekter Flächendesinfektion und deren Anwendung.

„Wer ist eigentlich für gute Hygiene verantwortlich?“ Auf diese Frage kennt Martin Groth genau eine richtige Antwort: „Ich selbst.“ Als Inhaber der HygSo-Hygieneberatung und Hygieneberater kennt er die typischen Schwachstellen in der Hygiene genau und setzt auf eine Basishygiene. „Wenn wir mit hygienischem Arbeiten erst beginnen, wenn wir Symptome sehen, ist es zu spät.“

Dr. Dr. Friedrich von Rheinbaben, Mikrobiologie und Virologie, hielt den Schlussvortrag zum Thema „Neues von Infektionskrankheiten außer Corona“. Von Rheinbaben: „Gefährliche Keime aller Art begleiten uns seit Menschengedenken – teils mit verheerenden Folgen und einem tief sitzenden Angstgedächtnis der Menschen.“

Berufsbörse in Borken

Dirk Küpers25.05.2022
Berufsbörse in Borkenzoom

Borken - Die Jodocus-Nünning-Gesamtschule in Borken lud alle interessierten Schülerinnen, Schüler und Eltern zur jährlichen Berufsbörse ein. Rund 60 Firmen und Institutionen boten den potentiellen Auszubildenden die Möglichkeit, einen Einblick in das jeweilige Berufsfeld zu erlangen. Auch das Caritas Bildungszentrum Rhede/Borken hat mit einem großen Stand für potentielle Pflegefachfrauen/-männer und Pflegefachassistenten geworben und zahlreich Interessierten das Tätigkeitfeld der Pflege erläutert.

Wer Interesse am Pflegeberuf entwickelt hat und noch die Gelegenheit nutzen möchte, unsere Kolleginnen und Kollegen zum Berufsfeld Pflege zu befragen, sollte die Chance beim Azubi Speed-Dating am 2. Juni zwischen 10 und 14 Uhr in der Stadthalle in Borken nutzen (Adresse: Am Vennehof 1). Wir freuen uns auf euren Besuch!




Besuch der katholischen Akademie Stapelfeld

Dirk Küpers17.05.2022
Besuch der Akademie Stapelfeldzoom

Rhede/Borken - Gleich zwei Kurse des Caritas Bildungszentrum Rhede/Borken B10 und R59 haben sich mit ihren Kursleitungen auf die Reise zur katholischen Akademie Stapelfeld gemacht. In einem dreitägigen Seminar thematisierten die Auszubildenden den Umgang mit Tod und Sterben. Auch außerhalb des Seminars bot das Gelände der katholischen Akademie den Auszubildenden zahlreiche Aktivitäten, als Kursgemeinschaft zusammen zu wachsen und Erlebtes aus dem Seminar zu verarbeiten.








Caritas Bildungszentrum Oer-Erkenschwick umgezogen

Dirk Küpers13.05.2022

Oer-Erkenschwick - Alles neu macht der Mai – beim Caritas Bildungszentrum Oer-Erkenschwick ist das keine leere Floskel. Die Bildungseinrichtung ist umgezogen: von der Klein-Erkenschwicker Straße in die neuen Räume an der Holtgarde 30. Mit der Einsegnung des neuen Standortes – an dem vorher das Bad- und Sanitärunternehmen Kohler beheimatet war – feierte das Caritas Bildungszentrum Oer-Erkenschwick auch sein 25-jähriges Bestehen. Das Caritas Bildungszentrum gehört zum Caritas Bildungswerk Ahaus, einer Tochtergesellschaft das Caritasverbandes Ahaus-Vreden. Zu den Gästen der Einweihung gehörten unter anderem Hans-Peter Merzbach und Peter Schwack vom Vorstand des Caritasverbandes, Karsten Bomheuer als Geschäftsbereichsleiter des Bildungswerkes sowie Oer-Erkenschwicks Bürgermeister Carsten Wewers. Den Gottesdienst zur Einweihungsfeier zelebrierte Pfarrer Stefan Scho, Mitglied des Caritasrates.

In seinem Grußwort freute sich Hans-Peter Merzbach, dass die Feierlichkeit – nach vielen Corona-Beschränkungen – wieder in Präsenz gehalten werden könne. Zwar habe das Bildungswerk im Rahmen der Pandemie bewiesen, wie schnell die Umstellung auf digitales Lernen möglich war. Allerdings bräuchte es für die Vermittlung von Wertehaltungen, die bei der Begleitung von Menschen an den Grenzen ihres Lebens nötig sei, geeignete Räume für den realen Austausch und den gemeinsamen Diskurs. Durch den neuen Standort erfahre die Pflegeausbildung im Kreis Recklinghausen eine qualitative Steigerung. „Es wird spannend zu sehen sein, wie sich das Caritas Bildungszentrum in Oer-Erkenschwick in den nächsten Jahren entwickeln wird.“ Hierfür wünschte Hans-Peter Merzbach den Mitarbeitenden, bei denen er sich für ihren wichtigen Auftrag bedankte, auch einen guten Geist .

Die Auszubildenden Anna-Lena Münkewarf und Arnold Klitzsch berichteten von ihren Erfahrungen am alten und am neuen Standort. „Hier ist alles viel größer, viel geräumiger und viel digitaler“, zogen beide ein äußerst positives Fazit über den Wechsel an die Holtgarde. „Das Lernen macht hier viel mehr Spaß.“ Die Lehrkräfte seien hoch motiviert.

Das bestätigte Schulleiter Dominik Schulz, der in seiner Rede auch an seinen Vorgänger Joachim Gruttmann erinnerte, der die Schule am alten Standort 23 Jahre lang leitete. Gestartet wurde in Oer-Erkenschwick im Oktober 1979 mit einem Kurs. Heute sind es drei Kurse pro Jahr, hinzu kommen Fortbildungen und Schulungen. Aktuell werden am Caritas Bildungszentrum fast 200 Pflegeschüler aus Oer-Erkenschwick und den Nachbarkommunen ausgebildet. Das Bildungszentrum bietet eine dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann (Start jeweils im April und Oktober) sowie eine einjährige Ausbildung zur Pflegeassistenz an (Start im September).

Am alten Standort konnten die Ansprüche der neu konzipierten generalistischen Ausbildungsgänge nicht mehr gewährleistet werden. Ganz anders an der Holtgarde. „Hier können wir alle Facetten der generalistischen Ausbildung zeigen“, erklärte Dominik Schulz. Neben Schulleiter Dominik Schulz sind insgesamt 17 Mitarbeitende, darunter elf hauptamtliche Lehrkräfte – vom alten an den neuen Schulstandort umgezogen. Dort steht den Beschäftigten und den Auszubildenden deutlich mehr Platz zur Verfügung. Das Caritas Bildungszentrum verfügt auf zwei Etagen über eine nutzbare Fläche von gut 1200 Quadratmetern. Die Zahl der Klassenräume wurde von fünf auf sechs erweitert. Zum Vergleich: das größte Klassenzimmer am alten Standort war 49 Quadratmeter groß, das kleinste Klassenzimmer an der Holtgarde misst 56 Quadratmeter, der größte Klassenraum ist 74 Quadratmeter groß.

Die Umbaumaßnahmen starteten im Sommer 2021. Das Land NRW stellte Fördermittel in Höhe von 650.000 Euro zur Verfügung. Genutzt wurden neben Eigenmitteln auch Mittel aus dem Digitalpakt Schule. So erhielten die Klassen unter anderem mobile Smartboards. Hinzu kommen Sozialräume, die mit Sofas, Kicker und Darts ausgestattet sind.

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung nutzte Bürgermeister Carsten Wewers die Gelegenheit, sich das neue Caritas Bildungszentrum genauer anzusehen. Wewers zeigte sich begeistert darüber, dass es „endlich wieder Leben am Standort an der Holtgarde 30“ gebe. Und dann auch noch mit immens wichtigen Ausbildungsgängen. Ebenso wichtig sei, dass das Caritas Bildungszentrum am Standort Oer-Erkenschwick geblieben sei, erklärte der Bürgermeister.

Teamtag im Caritas Bildungszentrum Ahaus

Dirk Küpers10.05.2022

Ahaus - Bei ihrer Exkursion zum „TextilWerk Bocholt“ informierten sich die Kolleginnen und Kollegen des Teams der Schule für Pflegeberufe des Caritas-Bildungswerks aus Ahaus-Wessum über die Arbeit und Arbeitsbedingungen in früheren Zeiten in der Textilbranche. Nach der Führung durch die historischen Räume der Weberei und Spinnerei blieb noch Zeit für den kollegialen Austausch.

Caritas-Bildungswerk stellt generalistische Pflegeausbildung vor

Dirk Küpers10.05.2022

Ahaus - Beim Job-Kompass an der Irena-Sendler-Gesamtschule in Ahaus informierten sich die Schüler über das vielfältige Berufsangebot aus der Region. Am Stand der Schule für Pflegeberufe des Caritas-Bildungswerks Ahaus-Wessum erfuhren die jungen Leute alles über das Berufsbild Pflegefachfrau/Pflegefachmann und Pflegefachassistent/in. In kleinen praktischen Übungen wurde deutlich, wie spannend und vielfältig Pflegeberufe sind.

In der ab 2020 geltenden, dreijährigen Ausbildung zur/zum Pflegefachfrau/-Mann finden die praktischen Einsätze in den Einsatzbereichen stationäre Akutpflege (Krankenhaus), ambulante Akut-/ Langzeitpflege, stationäre Langzeitpflege (Pflegeheim), Pädiatrie und Psychiatrie statt. Kompetenzorientiert und am Fall erlernen die Auszubildenden die anspruchsvolle Pflege für alle Altersklassen. Nach dem Abschluss bieten sich zahlreiche Aufstiegsmöglichkeiten, Fort-und Weiterbildungen oder ein Studium im Pflegemanagement oder etwa in der Pflegepädagogik.

In der einjährigen Ausbildung Pflegefachassistent/in werden Praktika in der ambulanten Pflege, der stationären Pflege und im Krankenhaus absolviert. Informationen: Tel. 02561-93620; E-Mail: pflegeschule-ahaus@caritas-bildungswerk.de.

„Ihre beruflichen Perspektiven sind glänzend“ - Caritas Bildungszentrum Rhede verabschiedet examinierte Altenpfleger

Dirk Küpers06.04.2022
Gruppenbild mit Diakon und Schulleitung: Die Absolventen des Kurses R 57 des Caritas Bildungszentrums Rhede feierten in der St.-Gudula-Kirche in Rhede ihr bestandenes Examenzoom
Gruppenbild mit Diakon und Schulleitung: Die Absolventen des Kurses R 57 des Caritas Bildungszentrums Rhede feierten in der St.-Gudula-Kirche in Rhede ihr bestandenes Examen

Rhede - „Salutogenese“ – unter diesem Schlagwort stand die Verabschiedung des Kurses R 57 des Caritas Bildungszentrums Rhede. 22 examinierte Altenpflegerinnen und -altenpfleger erhielten am Mittwoch ihr Zertifikat in der St.-Gudula-Kirche in Rhede.

Salutogenese stammt aus den Gesundheitswissenschaften und befasst sich damit, wie Gesundheit entsteht. „Früher war man nur krank oder gesund“, sagte Lonnie Bruil, die Klassensprecherin des Kurses, in ihrer Rede zur Examensfeier. „Dabei ist ein Mensch so viel mehr, auch der alte Mensch. In unserer Gesellschaft vergessen wir schnell, wie wichtig, schön und wertvoll jeder Mensch ist.“ In keinem anderen Bereich könne man mehr für einen Menschen bedeuten. Drei Jahre haben die jetzigen Altenpflegefachkräfte zusammen verbracht. Man sei ein Kurs „mit bunten Vögeln“ gewesen, erklärte Lonnie Bruil. „Jeder mit einer anderen Lebensgeschichte.“ Man habe zusammen gelacht, geweint, gelernt – „und jetzt feiern wir“.

Den Gottesdienst zur Examensfeier zelebrierte Diakon em. Giselher Gabel. „Immer wieder gerne“, sagte Gabel und meinte damit, dass er schon seit über 30 Jahren Abschiedsgottesdienste für Kurse des Caritas Bildungszentrums Rhede halte. „Wir sind immer Lernende“, rief er dem Kurs in Erinnerung. „Aber jetzt haben Sie das Ziel, das Sie sich gesetzt haben, erreicht.“

Jochen Albers als Sprecher der regionalen Arbeitsgemeinschaft katholischer Altenheime gab in seiner Rede den neuen Pflegefachkräften einige Ratschläge mit auf den Weg: „Ruhen Sie sich nicht auf Ihren Lorbeeren aus. Lernen Sie weiter.“ Praxisanleitende würden gesucht, Pflegedienstleitungen ebenso, auch ein Studium könne in Frage kommen. „Ihre beruflichen Perspektiven sind glänzend“, sagte Albers. „Sie können sich Ihren Arbeitgeber aussuchen. Sie werden gebraucht.“

Schulleiterin Maria Werner vom Caritas Bildungszentrum Rhede/Borken dankte dem Kurs für den großen Einsatz und die Flexibilität – gerade auch mit Blick auf die erheblichen pandemiebedingten Einschränkungen. Die Absolventen hätten in ihrer dreijährigen Pflegeausbildung einen starken Zusammenhalt bewiesen, der auch nach dem Examen fortbestehen werde. „ich wünsche Ihnen jedes Jahr ein wunderbares Klassentreffen.“ Gemeinsam mit Kursleiterin Anja Tag überreichte Maria Werner die Zeugnisse.

Die examinierten Altenpflegefachkräfte: Vinos Almakhoul, Julia Bockenfeld, Stefanie Böse, Lonnie Bruil, Najla Chabou, Birgit Gehling, Dominik Haas, Christa Hams, Franziska Hellmann, Markus Kroesen, Patricia Mispelkamp, Daniel Müller, Calina-Marie Paus, Kira Querbach, Jens Rieken, Benedikt Schroer, Ulrike Schwermer, Julia Spiegelhoff, Lisa-Marie Stiehl, Anna Stöckert, Julia Wallner, Kai Weißler.

Feierliche Verabschiedung der Altenpflegerinnen und Altenpfleger

Dirk Küpers01.04.2022
erfolgreicher Kursabschluss in Oer-Erkenschwickzoom

Oer-Erkenschwick - Das Caritas Bildungszentrum Oer-Erkenschwick hat am 31. März insgesamt 21 frisch examinierte Altenpflegerinnen und Altenpfleger verabschiedet. Gefeiert wurde der Abschluss mit einem Gottesdienst in der Kirche Christus König in Oer-Erkenschwick. Es war der 31. Altenpflegekurs, den das Bildungszentrum ausgebildet hat. Schulleiter Dominik Schulz war mit dem Abschneiden der Auszubildenden – Kursleiter war Joachim Gruttmann – sehr zufrieden. Die frisch examinierten Pflegekräfte sind nun voller Tatendrang und freuen sich auf neue Herausforderungen.




Vielfältige Möglichkeiten für neue Pflegfachkräfte

Dirk Küpers01.04.2022
erfolgreicher Abschluss des Kurses 73zoom

Ahaus-Wessum - Im Caritas Bildungszentrum Ahaus-Wessum wurden am 29. März aus dem Kurs 73 insgesamt 19 examinierte Altenpflege-Fachkräfte offiziell ins Berufsleben verabschiedet. Nach einer Ausbildung mit 2100 Unterrichtsstunden in der Theorie und 2500 Stunden in den kooperierenden Praxiseinrichtungen sind die neuen Pflegefachkräfte auf die vielfältigen Möglichkeiten des Berufslebens bestmöglich vorbereitet. Alle Absolventinnen und Absolventen starten direkt in der Pflegepraxis, in der Langzeitpflege, der ambulanten Pflege oder der Akutpflege.

Das Kollegium der Pflegeschule des Caritas Bildungszentrums Ahaus-Wessum gratuliert herzlich zum bestandenen Examen und wünscht alles Gute zum Berufsstart!

Ihr Examen haben bestanden: Gina Dames (Caritas-Seniorenheim City Wohnpark, Gronau); Lisa Emrich, (St. Ludger Senioren- und Pflegezentrum, Vreden); Jana Gausling, (St. Agatha-Domizil, Gronau-Epe); Eileen Gellrich, (Guter Hirte, Bocholt); Magdalena Agata Gospodarczyk, (Münsterländer Pflegedienst „home care“ Mathmann, Legden); Ramona Götz (St. Marien Pflegedienst GmbH & Co. KG, Ahaus); Nadine Hoogenberg (Katharinen-Stift, Ahaus-Alstätte); Eva Hüwe, (Altenwohnhaus St. Josef, Legden); Tim Kölker (Klinikum Westmünsterland GmbH St. Josef Seniorenwohn- und Pflegeheim, Stadtlohn); Eugen Kriech (Bethesda Seniorenzentrum, Gronau); Tatjana Kurmaz (Pflegeteam Serowy, Ahaus); Lisa-Marie Lösing (Caritas Seniorenwohnheim St. Friedrich; Ahaus-Wessum); Justin Frederik Meyer (St. Antonius-Stift, Gronau); Margaret Wangari Ngirau-Meyer (St. Pankratius-Altenwohnheim, Gescher); Bianca Pacelt (Caritas Seniorenwohnheim St. Friedrich, Ahaus-Wessum); Anastasia Scharapow (Caritas Seniorenheim City-Wohnpark, Gronau); Mimoun Schedler (St. Marien Senioren-und Pflegezentrum; Ahaus); Merle Tenhumberg (St. Georg Senioren-und Pflegezentrum, Vreden); Daniela Alexandra Walter (Caritas-Seniorenheim Heinrich-Albertz-Haus; Ahaus)

Pflegekräfte haben ihre Weiterbildung erfolgreich beendet

Dirk Küpers28.03.2022
Weiterbildung erfolgreich abgeschlossenzoom

Es ist geschafft! 18 Führungskräfte aus der Pflege haben ihre Weiterbildung zur Verantwortlichen Pflegefachkraft nach eineinhalb Jahren erfolgreich beendet. Bei strahlendem Wetter haben sie ihr Zertifikat im Caritas Bildungswerk in Ahaus entgegengenommen und ihren Abschluss gefeiert. Auch die geladenen Gäste – Einrichtungsleitungen, Vorgesetzte, Arbeitskollegen, Freunde und Familien – durften in diesem Jahr unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen wieder an der Abschlussveranstaltung teilnehmen.

Die Kursleitungen und langjährigen Dozenten Donald Schönfeld und Klaus Wienker gratulierten den Teilnehmenden und überreichten gemeinsam mit der Leitung des Referats für Fort- und Weiterbildung, Julia von der Wroge, die Zertifikate. Schönfeld und Wienker waren sich einig: „Die Bedingungen unter Corona haben es dem Kurs nicht immer leichtgemacht. Die Projekt- und Arbeitsergebnisse zeigen die große Stärke des Kurses, auch unter erschwerten Voraussetzungen.“ Von der Wroge ergänzte: „Ein beeindruckender Kurs mit tollen Menschen und zahlreichen Kompetenzen, die die angehenden Führungskräfte in den nächsten Jahren sicher weiter ausbauen werden.“

Die Teilnehmenden erlernten in den insgesamt 720 Stunden zentrale Führungsthemen für die ambulante, stationäre und teilstationäre Altenhilfe und stellten ihr Wissen in unterschiedlichen Prüfungen unter Beweis. Im Fokus der Weiterbildung stehen vor allem die Betriebsorganisation und Personalmanagement der unterschiedlichen Einrichtungsarten, das Führen und Leiten, das Qualitätsmanagement sowie rechtliche Themenfelder. Praxisnahe Vermittlung der Inhalte von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten aus der Praxis statt theoretisch abgehoben – das ist es, was die Weiterbildung für die Teilnehmenden seit Jahren so wertvoll macht.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Karin Bennemann, Anne Borgmeier, Michaela Demming, Franz- Josef Goecke, Dawid Grzela, Isabelle Helmer-Kowalke, Martina Höbing, Katrin Hofhus, Niklas Kammering , Bettina Lindt, Lisa Ostendorf, Laura Schmitz, Stephanie Straßemeyer, Birgitt Vogt, Yvonne Weber, Kristin Wehling, Anke Werning, Melanie Weßling.

Die nächste Weiterbildung zur Verantwortlichen Pflegefachkraft startet am 5. Dezember 2022. Informationen erhalten Sie beim Caritas Bildungswerk Ahaus unter Telefon 02561/93 62 25.

Resilienz für Praxisanleitende

Dirk Küpers17.02.2022
Resilienz für Praxisanleitendezoom

Ahaus-Wessum - An der Schule für Pflegeberufe in Ahaus-Wessum fand an drei aufeinanderfolgenden Tagen eine Fortbildung für Praxisanleitende statt. Unter anderem wurde im Rahmen der Fortbildung das Thema „Resilienz“ angesprochen. Aufgrund der gestiegenen Anforderungen durch die generalistische Pflegeausbildung ist eine wichtige Grundlage für Praxisanleitende die körperliche und psychische Stabilität. „Gesund sein und gesund bleiben“ war das Motto der Praxisanleitenden, die eine berufliche „Doppel-Rolle“ zwischen Versorgungsauftrag zu pflegender Menschen und Anleitungsauftrag von Pflegeauszubildenden ausüben und in Balance halten müssen.



"Gut gelernt ist halb gewonnen" - Workshop für angehende Pflegekräfte

Dirk Küpers07.02.2022
Workshopzoom

Ahaus-Wessum - „Gut gelernt ist halb gewonnen.“ Das wissen auch die Dozentinnen und Dozenten des Caritas Bildungszentrums in Wessum. Sie haben in einem Workshop angehende Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner einen Tag lang auf die Zwischenprüfung vorbereitet.

„Es ging bei diesem Übungstag aber auch darum, praktische Techniken zu vertiefen, Fragen zu stellen und mit den Dozenten in Austausch zu kommen“, erläutert die stellvertretende Schulleiterin Veronika Wißeling. Schließlich besteht die Pflegeausbildung nicht nur aus theoretischem, sondern auch aus praktischem Unterricht und einer praktischen Ausbildung. Die Zwischenprüfung selbst unterteilt sich in einen schriftlichen und in einen kombinierten mündlich-praktischen Anteil.

Um sich praxisgerecht vorbereiten zu können, wurden für die Schülerinnen und Schüler sechs Stationen in Klassenräumen aufgebaut. In Kleingruppen ging es jeweils 40 Minuten lang um verschiedene Themen wie Stomaversorgung, Thromboseprophylaxe und Vitalzeichenkontrolle. Dabei wurden nicht nur Puls und Blutdruck gemessen, „es ging auch darum, welche Maßnahmen im Notfall zu treffen sind“, erklärt Veronika Wißeling. Die pädagogische Mitarbeiterin im Bildungszentrum sah die Kandidaten nach dem Workshop auch auf die Zwischenprüfung gut vorbereitet. „Der Tag war ein voller Erfolg.“

Caritas Bildungszentrum in Oer-Erkenschwick ist umgezogen

Dirk Küpers02.02.2022
 
 
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Oer-Erkenschwick - Wir sind umgezogen! Das Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Oer-Erkenschwick hat im Januar die neuen Räumlichkeiten bezogen. Auf ca. 1200qm befinden sich große Kursräume welche komplett digital ausgestattet sind. Das Teamfreut sich, Sie in den neuen Räumlichkeiten begrüßen zu dürfen.

„Ihnen stehen alle Türen offen“ - Caritas Bildungszentrum verabschiedet examinierte AltenpflegerInnen

Dirk Küpers02.02.2022
Die 13 Absolventen des Kurses B8 des Caritas Bildungszentrums Rhede/Borken feierten in der Remigiuskirche ihr bestandenes Examen.zoom
Die 13 Absolventen des Kurses B8 des Caritas Bildungszentrums Rhede/Borken feierten in der Remigiuskirche ihr bestandenes Examen.

Rhede/Borken - Musik, die man in einem Kirchenschiff nicht alle Tage hört: „Auf uns“ von Andreas Bourani hatte sich der Kurs B8 des Caritas Bildungszentrums Rhede/Borken als musikalische Untermalung zu Beginn des Abschlussgottesdienstes in der Remigiuskirche in Borken gewünscht. 13 Absolventen feierten dort nach dreijähriger Ausbildung das bestandene Examen zur Altenpflegerin beziehungsweise zum Altenpfleger.

Vor der feierlichen Übergabe der Zeugnisse sprach Diakon Matthias Fraune zu den Absolventen und griff dabei das Motto auf, das sich der Kurs B8 zur Verabschiedung gewählt hatte: „Wir haben es geschafft, alle Türen stehen uns offen.“ Manchmal mache man im Leben Erfahrungen, als wenn alle Türen geschlossen seien, sagte Fraune. Es scheine keinen Ausweg aus einer vertrackten Situation zu geben. „Ihr Beruf als Pflegerin oder Pfleger, in den Sie mit dem heutigen Tag ihres Abschlusses eintreten, kann eine solche offene Tür sein“, erklärte der Diakon. „Ein Hoffnungsweg für Betroffene.“

Jochen Albers als Sprecher der regionalen Arbeitsgemeinschaft katholischer Altenheime erinnerte die Absolventen in seiner Rede an die Höhen und Tiefen in der Zeit der Ausbildung, an Erfolge, aber auch traurige Momente. Der Kurs und die Einrichtungen seien von der Wucht der Corona-Pandemie voll getroffen worden. „Auch hier und heute spüren wir die Beschränkungen“, erklärte Albers. So war die Zahl der Teilnehmer des Wortgottesdienstes beschränkt. „Und so richtig krachen lassen können Sie es heute auch nicht“, sagte Jochen Albers zu den Absolventen.

Dafür gab es mit Blick auf glänzende Jobaussichten tröstende Worte – in denen Albers das Kurs-Motto aufgriff: „Ihnen stehen alle Türen offen.“ Die demografische Entwicklung führe dazu, dass sich die Pflegeeinrichtungen kaum Gedanken über die Kunden von morgen machen müssten. Allerorten werde Personal gebraucht. „Sie können sich Ihren Arbeitgeber aussuchen. Sie haben alles richtig gemacht.“

Schulleiterin Maria Werner vom Caritas Bildungszentrum Rhede/Borken dankte den Absolventen für ihr Durchhaltevermögen, ihren großen Einsatz und ihre Flexibilität in diesen besonderen Zeiten. Eine dreijährige Pflegeausbildung mit erheblichen pandemiebedingten Einschränkungen – das hätte sich wohl niemand der Examensschüler zu Ausbildungsbeginn erträumt. Homeschooling und sich stetig verändernde Anforderungen bei den Praxis-Einsätzen seien nur zwei von vielen Corona-Herausforderungen gewesen. „Trotz aller Unwägbarkeiten haben alle Kursteilnehmer erfreuliche Ergebnisse erzielt“, sprach Maria Werner dem Kurs B8 ein großes Lob aus. Kursleiterin Anne Kastner dankte den examinierten Pflegekräften „für euer Vertrauen, eure Mitarbeit und Ehrlichkeit“. Dann überreichte sie gemeinsam mit Schulleiterin Maria Werner die Zeugnisse.

Die examinierten AltenpflegerInnen: Lea Becker, Hanna Bißlich, Christina Discher, Pia Marie Höing, Britta Höwing, Mareike Jansen, Sajiel Khawaja, Lara Ostendarp, Luca-Marie Pieper, Christina Schneider, Angela Suraniti, Mandy Thiel, Magdalena Wodecka-Idziak

Spende für die Wohnungslosenhilfe Dorsten

Dirk Küpers03.01.2022
Stefanie Büchte (l.) und Florian Heintze (2.v.l.) vom Caritas Bildungszentrum Dorsten überreichten einen Scheck in Höhe von 560 Euro an Vanessa Greef-Groß (M.), Leiterin der Wohnungslosenhilfe Dorstenzoom
Stefanie Büchte (l.) und Florian Heintze (2.v.l.) vom Caritas Bildungszentrum Dorsten überreichten einen Scheck in Höhe von 560 Euro an Vanessa Greef-Groß (M.), Leiterin der Wohnungslosenhilfe Dorsten

Dorsten - 560 Euro. Mit dieser Summe kann die Wohnungslosenhilfe Dorsten einen Monat lang zweimal die Woche 40 bis 60 warme Essen herausgeben. Möglich macht das eine Spende des Caritas Bildungszentrums Dorsten. Schulleiter Florian Heintze und seine Stellvertreterin Stefanie Büchte übergaben das Geld an Vanessa Greef-Groß, Leiterin der Wohnungslosenhilfe. Träger der Einrichtung ist der Verband evangelischer Kirchengemeinden Dorsten.

Die Wohnungslosenhilfe begleitet Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten. Zu diesen Schwierigkeiten gehören zum Beispiel Suchterkrankungen, psychische Erkrankungen, Wohnungslosigkeit, Schulden oder psychosoziale Probleme. „Alles, was gesunde Menschen alleine schaffen, schaffen Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten meistens nicht allein“, sagt Vanessa Greef-Groß. „Wir helfen beispielsweise bei der Bearbeitung der Post, bei Gängen aufs Amt, bei Arztbesuchen, bei der Wohnungssuche.“ Mit ihren Kollegen, größtenteils Sozialarbeiter, sowie einer Verwaltungsfachkraft und einem Haustechniker kümmert sich Vanessa Greef-Groß um rund 300 Klienten pro Jahr, davon sind etwa 80 Prozent Männer unter 30 Jahren. Sie eint fast alle das gleiche Schicksal: Wohnung verloren, Stromschulden, Schulden bei der Krankenkasse im mittleren fünfstelligen Bereich. „Zu uns kommen sie dann mit einer Plastiktüte voller Post.“ Mahnungen über Mahnungen.

Im Tagesaufenthalt in der Einrichtung an der Borkener Straße gibt es für die Wohnungslosen eine warme Mahlzeit, Kaffee, eine Zeitung. Hier kann Wäsche gewaschen werden und auch eine Dusche steht zur Verfügung. Anfang Dezember stieg die Wohnungslosenhilfe wieder in ihr Projekt ein, das sie schon im ersten Corona-Lockdown gemeinsam mit der Caritas und Essen auf Rädern durchgeführt hatte: die Ausgabe warmer Mahlzeiten. „Aus eigenen Mitteln können wir das aber nicht stemmen“, berichtet Vanessa Greef-Groß. „Da wird jeder Euro gebraucht.“

So wie die 560 Euro vom Caritas Bildungszentrum Dorsten. „Das Geld ist hier sinnvoll angelegt“, sagt Florian Heintze. Dass überhaupt gespendet werden konnte, verdankt das Bildungszentrum seinen Auszubildenden. „Sie bringen relativ viele Pfandflaschen und Pfanddosen mit in die Schule und spenden bewusst das Flaschenpfand, da sie die Flaschen in extra dafür vorgesehene Behälter werfen.“ Die Schule löste das Pfandgut ein – und spendete den Erlös nun der Wohnungslosenhilfe.

„Eine große Aufgabe, die auf Sie zukommt“

Dirk Küpers20.12.2021
Praxisanleiter in Ahauszoom

Ahaus-Wessum -  300 Stunden, verteilt über acht Monate – so lange haben 19 staatlich anerkannte Pflegefachkräfte mit Berufserfahrung für ihre Zusatzqualifikation gebüffelt: sie sind jetzt Praxisanleiter. Im Caritas Bildungszentrum in Wessum erhielten sie Ihre Zertifikate für die erfolgreich bestandene Weiterbildung.

Zu Beginn hatten die neuen Praxisanleiter an einer Kaffeetafel Platz genommen. „Es wäre schön gewesen, wenn jeder Tag so angefangen wäre“, sagte die pädagogische Mitarbeiterin Dorothea Oer. Doch galt es für die Pflegefachkräfte, die Weiterbildung von Mai bis Dezember zusätzlich in ihren Tag zu integrieren. „300 Stunden, das ist ein ganz schöner Stiefel, den Sie geleistet haben“, sagte Reinhard Sicking, Schulleiter des Caritas Bildungszentrums für Pflege und Gesundheit in Wessum. Er überreichte gemeinsam mit Dorothea Oer die Zertifikate.

Zu manch persönlichen, privaten Umständen seien die Beschränkungen durch die Corona-Pandemie hinzugekommen. Auf die theoretische Form der Weiterbildung hatte Letzteres keinen allzu großen Einfluss. Lediglich eine Woche lang fand der Unterricht statt in Präsenz als Online-Weiterbildung statt.

„Sie haben jetzt Verantwortung für die Organisation der Ausbildung“, sprach Reinhard Sicking ein Themenfeld an. „Das ist schon eine große Aufgabe, die neu auf Sie zukommt.“ Vom Caritas Bildungszentrum hätten die Pflegefachkräfte die Instrumente dazu an die Hand bekommen. „Die Organisation der Ausbildung fängt ja schon an, bevor der Auszubildende zu Ihnen kommt.“ Das reiche von der Urlaubsplanung und der Bestimmung des ersten Einsatzortes bis zur inhaltlichen Gestaltung und Vermittlung von Kompetenzen. „Sie als Praxisanleiter nehmen die Schülerinnen und Schüler an die Hand und bereiten sie auf die berufliche Zukunft vor.“

Als große Herausforderung nannte Reinhard Sicking dabei, die Auszubildenden an die jeweilige Einrichtung zu binden. Der Einfluss der Praxisanleiterinnen und –anleiter sei nicht zu unterschätzen. „Wertvolle Mitarbeiter sind unser aller Ziel. ‚Wir brauchen Pflegefachkräfte. Das geht nur im Miteinander von Schule und Praxis.“ Die neuen „Lehrer der Praxis“ spielen dabei eine zentrale Rolle.

Die Praxisanleitung in der Pflege ergänzt die fachtheoretische Ausbildung in der Schule. Die Teilnehmer der Weiterbildung erhielten Einblicke in verschiedenste Themenbereiche, um den beruflichen Alltag mit Auszubildenden zu meistern. In verschiedenen Modulen lernten sie unter anderem, ihre neue Rolle wahrzunehmen und zu gestalten, Anleitungsprozesse zu planen, Auszubildende zu beurteilen und mit kultureller Vielfalt professionell umzugehen. Um dem Bedarf an Praxisanleitern in der Pflege gerecht zu werden, bietet das Caritas Bildungszentrum in Wessum ab dem 23.11.2022 eine neue berufspädagogische Weiterbildung zum Praxisanleiter/zur Praxisanleiterin an.

Die neuen Praxisanleiterinnen und –anleiter: Kerstin Bennink, Laura Dal Cin, Mohamed Farraq, Jana Hegering, Heike Heling, Eva Maria Hessing, Melanie Jakobs, Nicole Lütkenhaus, Johannes Mienert, Vivien Niedermeyer, Julia Rolver, Michel Schmidt, Jennifer Scholten, Victoria Tenhagen, Alina Wenker, Christine Wensker, Nicole Wermer, Karin Wiggering, Anna Wobbe